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 Pressedienst : Graffiti – Kunst oder Schmiererei
Geschrieben von bettler am 26.07.2010 23:46 (64 gelesen)

Pressedienst In der heutigen Welt ist das Thema urbane Kunst sehr umstritten. Der größte Teil der Bevölkerung zieht Graffiti als bloßen Vandalismus an. Jedoch sind es vor allem ältere Menschen, die diese Meinung haben. In der Jugend und bei jungen Erwachsenen wird Graffiti anders aufgenommen. Da spricht man eher von künstlerischen Aspekten.

Natürlich wird Graffiti oft illegaler weise an Zügen, Wänden, Fassaden etc. gesprayt, so dass hohe Sachschäden entstehen. Deshalb sind Graffitikünstler oft als „Schmierfinke“ verschrien. Aber nicht jeder findet, dass Züge oder Wände eintönige Farben haben sollten. Einige sehen darin sogar eine Verschönerung. Hingegen sind viele Menschen darüber bestürzt, weil sie darin eine amerikanische Ghettoisierung sehen. Es ist aber klar zu konstatieren, dass Graffiti eine Kunst ist, um sich politisch oder gestalterisch zu äußern. Deshalb bleibt es jedem überlassen, ob es seinen Geschmack trifft oder nicht.

Viele wissen aber auch nicht, welchen Aufwand Graffiti beansprucht. Deshalb hat sich das xDream Team Großbettlingen überlegt, im Rahmen seiner Jugendarbeit einen Graffitiworkshop zu geben.

Deswegen findet ein Graffitikurs unter dem Motto „Let The Paint Spray“ vom 12.–13.08.10 statt. Der Workshop beschäftigt sich zunächst mit der urbanen Kunst an sich. Der theoretische Teil umfasst die Grundlegende Geschichte des Graffitis. Des Weiteren werden die verschieden Arten und Techniken von Graffito gezeigt. Die Teilnehmer werden über die Gefahren von illegalem Sprayen und der Gesetzeslage aufgeklärt. Außerdem werden legale Plätze zum Sprayen, den sogenannten „Hall of Fames“ genannt. Die Theorie wird durch einen ausführlichen Zeichenkurs, der die Vorarbeit für das Sprayen liefert, abgerundet. Die hierbei entstanden Skizzen sind die Grundlage für die späteren Graffitis. Im praktischen Teil bekommt jeder Teilnehmer eine drei Meter lange Wand, Dosen und Mundschutz gestellt. Am Samstag lässt man den Kurs mit einem Grillfest zu Ende gehen. Dabei kann noch in geselliger Runde das eine oder andere debattiert werden und man kann die entstandenen Kunstwerke betrachten.





Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und auch vor Kreativität schon fast sprüht.
Anmelden kann man sich noch bis zum 07.08.2010 unter: Graffiti Workshop oder direkt im Jugendhaus xDream

Fotos und Artikel von: Julian Bossert & Marc Anthony Seitz
 

 Neues aus Hochdorf : SWR kommt ins Jugendhaus Hochdorf SKUNK
Geschrieben von Jochen am 30.10.2008 08:59 (1422 gelesen)

Neues aus Hochdorf Am Freitag, 31. Oktober, kommt Peter Scharff vom SWR mit der Sendung "Kaffee oder Tee" in unser Jugendhaus um bei uns gemeinsam mit unserem Kochtreff "schwäbisch meets türkisch" einen Sonntagskuchen zu backen. Ganz überraschend war die Mitteilung, die Jugendhausleiter Jochen Rössle während einer Fortbildung als SMS auf seinem Handy erreichte. Eine Ehrenamtliche hatte einfach mal so beim SWR angefragt, ob sie nicht Interesse an unserem Kochtreff hätten. Der SWR hat daraufhin sofort entschieden, dass das in die Sendung muss. Viel Zeit war daher nicht, auf die Mitteilung zu reagieren. Der Start der schon lange geplannten Halloweendisco musste zum Beispiel auf 18:30 Uhr verschoben werden. Ehrenamtliche haben die Fenster und die Küche geputzt und jetzt ist alles bereitet und der SWR kann kommen.

Sendetermin: Freitag, 31. Oktober 2008, SWR Fernsehen Baden-Württemberg, Kaffee oder Tee von 16 bis 18 Uhr
 

 Neues aus dem Landkreis : Nicht in Online-Fallen tappen
Geschrieben von Jochen am 09.10.2008 19:24 (1443 gelesen)

Neues aus dem Landkreis Heute kam folgender Artikel in der Eßlinger Zeitung: Einen kleinen Intelligenztest im Internet ausfüllen, um den eigenen IQ zu kennen, online ein Horoskop kurz vor dem nächsten Date erstellen, Hilfe bei Hausaufgaben suchen oder einfach das Taschengeld mit einem Gewinnspiel im Netz aufbessern: Kinder und Jugendliche rechnen oft nicht damit, dass eine harmlose Anmeldung im Web eine gesalzene Rechnung oder sogar ein dauerhaftes Abonnement nach sich ziehen kann.
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 Neues aus Hochdorf : Spielenachmittag und Heckmeck-WM-Turnier
Geschrieben von Jochen am 31.08.2007 14:08 (1654 gelesen)

Neues aus Hochdorf Der Spieleverlag Zoch veranstaltet in ganz Deutschland eine Spielmeisterschaft seines Kultspieles Heckmeck am Bratwurmeck. Eines der Vorrundenturniere findet während eines Spielenachmittags im Jugendhaus Hochdorf SKUNK statt. Die Teilnahme ist kostenlos und es gibt für die ersten drei Gewinner des Vorrundenturniers Spiele aus dem Verlagsprogramm von Zoch. Außerdem qualifiziert sich der Sieger für das Abschlussturnier am 23. Februar 2008 in München. Mitmachen kann jede und jeder, die Lust haben mit Würfeln zu spielen. Es ist auch nicht notwendig das Spiel zu kennen, da es für alle Heckmeck-Neueinsteiger vor Turnierbeginn eine Erklärung geben wird.

Beginn: 15:30 Uhr - Erklärrunde ab 16 Uhr - Turnierbeginn ca. 16:30 Uhr

Der Spielenachmittag für alle Spielbegeisterten im Jugendhaus SKUNK ist eine Veranstaltung des Jugendhauses und der Landfrauen Hochdorf im Rahmen der 3. Hochdorfer Weltkinderwoche. Das erfolgreiche generationsübergreifende Angebot beginnt um 15:30 Uhr. Spiele sind ein Thema für alle, so Jugendhausleiter Jochen Rössle, für Kinder, Jugendliche, Eltern, Oma und Opa. Vorraussetzung ist, dass man Lust am gemeinsamen Spielen hat. Im Jugendhaus gibt es am Spielenachmittag über 50 verschiedene Brett-, Karten- und Würfelspiele zum Spielen, Ausprobieren und Kennen lernen. Ob Jung oder Alt, es ist für alle etwas dabei.

Bereits in der ersten Weltkinderwoche fand ein Vorausscheidungsturnier für eine deutschlandweite Spielmeisterschaft in Hochdorf statt. Vor zwei Jahren ging es um das Spiel Zug um Zug, das 2004 das Spiel des Jahres war. Diesmal dürfen sich die Teilnehmer bei dem Spiel Heckmeck am Bratwurmeck messen.

Heckmeck ist ein turbulentes Würfelspiel um unterschiedliche Bratwurmportionen. Ein Spieler pickt identische Würfelsymbole aus seinem Wurf heraus und würfelt mit den verbliebenen Würfeln weiter. Erreichen seine Würfel den Wert einer ausliegenden Bratwurmportion, kann er diese an sich nehmen. Das Würfelspiel hat Kultcharakter und wird im Jugendhaus sehr oft gespielt, nicht nur bei Spieletreffen.

Zunächst wird es für alle, die das Spiel noch nicht kennen, um 16 Uhr eine Spielvorstellung und Erklärrunde geben. Es ist also nicht schlimm, wenn man das Spiel nicht kennt. Heckmeck kann schnell erlernt werden. Das Turnier startet dann anschließend gegen 16:30. Anmeldungen werden im Jugendhaus angenommen. Wenn nicht alle Spielplätze besetzt sind, ist es auch noch möglich am Turniertag direkt einzusteigen. Wer möchte, kann das Spiel bereits vorher im Jugendhaus zu den normalen Öffnungszeiten ausprobieren oder übers Wochenende vom Jugendhaus ausleihen.

Der Spielenachmittag endet frühestens gegen 19 Uhr, spätestens mit dem Turnierende.

Weiter Infos zur 3. Hochdorfer Weltkinderwoche gibt es im Internet unter www.jh-skunk.de.

 

 Neues aus Hochdorf :  3. Hochdorfer Weltkinderwoche
Geschrieben von Jochen am 15.08.2007 15:49 (1871 gelesen)

Neues aus Hochdorf Auch dieses Jahr findet in Hochdorf eine bunte Weltkinderwoche zum Weltkindertag am 20. September in Hochdorf statt. Höhepunkte sind dieses mal das Piratenfest am Weltkindertag und das Vorrundenturnier zur deutschen Heckmeck Bratwurmmeisterschaft, bei dem es neben tollen Preisen auch eine Startberechtigung für das Abschlussturnier in München zu gewinnen gibt. Beteiligt an der Weltkinderwoche sind auch dieses Jahr wieder Vereine, Gruppen und Einrichtungen aus Hochdorf.

Weiter Infos gibt es hier.
 

 KJR Esslingen : Mädchenkurzfilmfestival 2006
Geschrieben von sabine-kjr am 27.10.2006 16:48 (2457 gelesen)

KJR Esslingen Zum dritten Mal haben 70 Mädchen zwischen 8-18 Jahren aus dem ganzen Landkreis Esslingen verschiedene Videos selbst gedreht und geschnitten. Nach dem großen Erfolg der letzten beiden Jahre werden wir auch beim dritten Mädchen-Kurzfilmfestival die Mädchenfigur „Elektra“ in verschiedenen Kategorien vergeben und die besten Videofilme im Kino zeigen. Als Patin für das Mädchenkurzfilmfestival konnten wir Beate Latendorf, die Frauenbeauftragte der Stadt Esslingen gewinnen die diesen unvergesslichen Abend eröffnen wird. Für alle teilnehmenden Mädchengruppen gibt es natürlich auch tolle Preise zu gewinnen. Durch die Preisverleihung werden auch in diesem Jahr zwei Schauspielerinnen der Württembergischen Landesbühne führen und diesen sicherlich für alle Mädchen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Wie in Hollywood gibt es bei uns Autogramme, Fotos mit den Stars und ein tolles Buffet plus Fruchtcocktails zum Feiern.
Wir freuen uns über ganz viele Gäste, auch Jungs und Männer sind natürlich herzlich willkommen. Diese einmalige Veranstaltung sollte man sich nicht entgehen lassen!
Am Freitag, den 17. November 2006 beginnt das Mädchenkurzfilmfestival
um 17:30 Uhr im Foyer des Traumpalasts in Esslingen,
Kollwitzstr. 1.
um 18:00 öffnet der Kinosaal.
Eintritt: 2 € für Kinder, 4 € für Erwachsene.

 

 Romeo-und-Julia : Forum nur noch für registrierte Besucher
Geschrieben von Jochen am 26.07.2006 18:15 (2509 gelesen)

Romeo-und-Julia Unser Forum kann nur noch von registrierten Besuchern unseres Portals besucht werden. Diese Einschränkung ist leider notwendig geworden. Ein einzelner anonymer Besucher verursacht durch seine unanständigen Spameinträge einen Aufwand bei unseren Administrationsmitarbeitern, dass es nicht mehr zu verantworten ist, die Foren für jeden ohne Registrierung offen zu halten. Dies ist sehr schade, da uns damit ein stück Offenheit genommen wird, es ist aber zumindest kurzfristig nicht anderes Möglich. Für alle, die weiterhin Interesse an unseren Foren haben, ist es kein Problem sich zu registrieren. Das registrieren kostet nichts und es stehen einem dann neben dem Forum noch weitere Funktionen zur Verfügung. Das Einige, was ihr braucht, ist eine gültige E-Mail-Adresse.
 

 Neues aus dem Landkreis : FilmKick
Geschrieben von Ralf am 09.06.2006 15:53 (2910 gelesen)

Neues aus dem Landkreis FilmKick: der etwas andere Filmwettbewerb für Kinder und Jugendliche
Fußball-WM 2006 in Deutschland und das Motto ist: "Die Welt zu Gast bei Freunden".
32 Mannschaften aus unterschiedlichen Nationen nehmen an der WM teil und wir wollen wissen woher diese kommen. Deshalb hat der Kreisjugendring Esslingen e.V. in Kooperation mit dem Amt für Schule und Bildung zu einem Kurzfilm-Wettbewerb namens "FilmKick" aufgerufen. 12 verschiedene Gruppen von Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren haben sich für den Wettbewerb beworben. Jede teilnehmende Gruppe bekam ein Land zugewiesen und mit viel Originalität und Kreativität entstanden ganz unterschiedliche Kurzfilme, die jeweils ca. 5 min lang sind.

Neben den 8 Preisen, die eine unabhängige Jury vergibt, gibt es einen Zuschauerpreis zu gewinnen. Das heißt eure Meinung ist gefragt! Also stimmt bis zum 27.Juni 2006, 00:00 Uhr für euren Lieblingsfilm!!

Die feierliche FilmKick-Preisverleihung findet am 04.07.2006, 18-20 Uhr in einem großen Kino im Traumpalast, Kollwitzstr.1 in Esslingen statt. Ihr seid alle ganz herzlich eingeladen! Kinokarten (Kinder und Jugendliche bis 18 J. - 2 €; Erwachsene - 4 €) gibt es ab dem 19.06.2006 im Vorverkauf bei der Volkshochschule Esslingen, ebenfalls im Dick, Kollwitzstr. 1 in Esslingen.
 

 KJR Esslingen : Wählen mit 14?!
Geschrieben von sabine-kjr am 03.03.2006 16:05 (2659 gelesen)

Wählen mit 14? Oder doch lieber erst mit 16? Was sagst du dazu? Wir, der Kreisjugendring Esslingen sagen dazu: „Wahlalter auf 14 Jahre absenken und zwar jetzt!“ Jugendliche brauchen mehr Stimme. Die Bevölkerung in Deutschland wird durch den demographischen Wandel immer älter. Es besteht die Gefahr, dass die Interessen junger Menschen noch mehr als jetzt ins politische Abseits geraten. Wir trauen Jugendlichen etwas zu und wir sind überzeugt, dass die Bedürfnisse junger Menschen in unserer Gesellschaft genau so wichtig sind wie die der anderen Generationen.

Um sich mit der Frage des Wahlalters und vielen weiteren Fragen rund um den demographischen Wandel auseinander zu setzen laden wir dich herzlich zu einer interessanten Veranstaltung ein. Diese findet unter dem Motto „Bauplan Zukunft …damit die Jugend nicht alt aussieht“ am Donnerstag, den 15.März von 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr im Jugendhaus KOMMA, Maille 5-9 in Esslingen in Kooperation mit dem Stadtjugendring Esslingen e.V. statt. An diesem Abend wird nicht trocken und öde über Politik diskutiert sondern im Spiel sollen viele Fragen und Aufgaben auch mit einer guten Portion Humor zur Sprache kommen.

Bist du zwischen 14 und 17 Jahren? Lust mal selbst zu wählen? Dann klick hier www.jugendwahl-bw.de und schau dir die Infos rund um die Jugendwahl an. In folgenden unserer Jugendeinrichtungen kriegst du Wahlbriefe mit denen du bei der Onlinewahl sofort deine Stimme abgegeben kannst. Dort kannst du natürlich auch die Computer benutzen, dir zur Vorbereitung den Wahlomat www.wahl-o-mat.de/bw anschauen und all deine Fragen loswerden. Also los: Mitdenken.Mitmachen.Mitwählen!

Hier gibt es Infos und Wahlbriefe:
 

 Neues aus dem Landkreis : "Filmkick" der Kurzfilmwettberb zur Fußball-WM
Geschrieben von AlexaKJR am 06.02.2006 12:34 (2053 gelesen)

Neues aus dem Landkreis Das Projekt „Filmkick“ ist gestartet! Seit dem 16. Januar können sich Jugendliche im Alter zwischen 10 und 19 Jahren für den Film-Wettbewerb rund um das Thema Fußball anmelden.

Aufgabe der Filmteams ist es einen Kurzfilm zu drehen über eine der 32 Fußballnationen, die sich für die Weltmeisterschaft 2006 qualifiziert haben. Das Thema „Freundschaft“ soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Ob Reportage, Dokumentation oder Trickfilm- alle Filmformate sind möglich.
Eine Jury bewertet die Filme in den Alterskategorien 10-14 und 15-19 sowie „Bester Mädchen- bzw. Jungenfilm“. Für die ersten 3 Plätze gibt es sogar Geld- und Sachpreise, die feierlich im Rahmen einer Filmparty vergeben werden.

Unterstützt werden die Jugendlichen in ihrer Filmarbeit durch Schulen oder Jugendeinrichtungen im Landkreis Esslingen, die sich am Projekt beteiligen. Das notwendige Filmmaterial (Videokameras und Schnittgeräte) wird vom Projektträger Kreisjugendring Esslingen e.V. und vom Kreismedienzentrum Esslingen zur Verfügung gestellt.
Für alle interessierten Projektteilnehmer gibt es außerdem die Möglichkeit an einer Videofortbildung (10.-12.03.2006) teilzunehmen, an der die Grundkenntnisse einer gesamten Videoproduktion vermittelt werden.


Anmeldeschluss für Filmteams ist am 22. Februar 2006!


Weitere Infos und Termine beim Kreisjugendring Esslingen e.V. unter 07024-4660-14 bzw. 07024-4660-23 oder per mail: filmkick@kjr-esslingen.de. In unserem Event Kalender und der Projektdatenbank findet ihr weitere Einzelheiten.

 

 Mitmachen Ehrensache : „Mitmachen Ehrensache“ wächst weiter
Geschrieben von Jochen am 09.11.2005 16:14 (2397 gelesen)

Mitmachen Ehrensache 8 Stadt- und Landkreise aus Baden-Württemberg organisieren
den Aktionstag „Mitmachen Ehrensache“ am 5. Dezember 2005.
Das Aktionsbüro Esslingen freut sich auf seine zweite Teilnahme.


Im vergangenen Jahr haben im Landkreis Esslingen 570 Jugendliche aus 23 Schulen aller Schulformen, von Ostfildern bis Lenningen, zum ersten Mal an dieser landesweiten Aktion teilgenommen. Dabei wurde die stolze Summe von 11.000 € erarbeitet, über deren Verteilung die Botschafterinnen und Botschafter, besonders engagierte Schülerinnen und Schüler, entschieden haben. Allen Beteiligten war wichtig, dass gezielt soziale Projekte für Kinder und Jugendliche im Landkreis unterstützt werden sollten. Über eine Ausschreibung in der lokalen Presse sind die Bewerbungen im Aktionsbüro eingegangen, aus denen die jungen Leute nach einem Punktesystem vier Initiativen, darunter der Häusliche Kinderhospizdienst und der Verein Wildwasser, ausgewählt haben. „Es hat sich letztes Jahr gezeigt, wie verantwortungsvoll die jungen Leute, die maßgeblich zum Gelingen der Aktion beitragen, über die Verteilung des von ihnen erarbeiteten Geldes entscheiden. Deshalb werden wir die Weiterleitung des Erlöses auch 2005 so handhaben“, erläutert KJR-Geschäftsführer Kurt Spätling.

Landrat Heinz Eininger, dem die Aktion ein großes Anliegen ist, hat auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft übernommen. Unterstützt wird die Aktion ebenfalls wieder in doppelter Hinsicht von der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen: kreisweit ist sie erneut der Hauptsponsor und stellt darüber hinaus einige Arbeitsplätze am 5. Dezember zur Verfügung.
Das Mercedes-Benz Gebrauchtteile Center in Neuhausen, vor dem Standortwechsel bereits Förderer der Aktion in Stuttgart, beteiligt sich nun erstmalig im Landkreis Esslingen mit dem Angebot, etliche Arbeitsmöglichkeiten am Aktionstag bereitzustellen. Über eine weitergehende Unterstützung im nächsten Jahr wird dort bereits nachgedacht.
IHK und Kreishandwerkerschaft werben ebenfalls für „Mitmachen Ehrensache“ bei ihren Mitgliedern.

„Mitmachen Ehrensache“, das ist eine Idee für das ganze Land: vor drei Jahren haben die Jugendstiftung Baden-Württemberg und der Stuttgarter Jugendhaus e.V. damit begonnen, einen Aktionstag für junge Menschen in allen Stadt- und Landkreisen anzubieten. Jugendliche suchen sich selbstständig einen Arbeitsplatz für einen Tag. Sie helfen in Unternehmen, in großen und kleinen Firmen, bei Privatpersonen oder in Behörden aus. Ob Lager aufräumen, Waren einsortieren, die Weihnachtspost versenden oder die Fenster putzen – die Arbeitgeber lassen sich von den eintägigen Helfern nützlich unterstützen. Diese verzichten auf ihren Lohn zugunsten sozialer Projekte, überwiegend in der eigenen Region.

„Für das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport ist Mitmachen Ehrensache nach wie vor eine vorbildliche Aktion zur Förderung ehrenamtlichen Engagements und gleichzeitig eine Bildungsaktion für alle Beteiligten“ freut sich der neue Kultusminister Helmut Rau, Ehrenamtsbeauftragter der Landesregierung. Jugendliche knüpfen Kontakte zu Arbeitgebern, überprüfen ihre beruflichen Vorstellungen und engagieren sich unentgeltlich für andere. Schulen thematisieren Ehrenamt und Arbeitswelt. Arbeitgeber lernen motivierte Jugendliche kennen.

Besonders aktive Jugendliche werben als Botschafter in Schulen, in SMV–Sitzungen oder bei Pressekonferenzen für die Aktion und unterstützen ehrenamtlich die Aktionsbüros im ganzen Land. Mit Erfolg: in diesem Jahr wird die Aktion - unterstützt durch die regionalen Jugendagenturen - in mehr als einem Drittel aller Stadt- und Landkreise Baden-Württembergs durchgeführt.

Aktionstag 2005 ist 5. Dezember, der „Internationale Tag des Ehrenamts“.

Interessierte Schulen, SchülerInnen oder „Arbeitgeber“ können gerne weitere Informationen im Aktionsbüro Esslingen, Bahnhofstraße 19, 73240 Wendlingen, Tel. 07024/4660-16, Fax 07024/4660-10 oder im Internet unter www.mitmachen-ehrensache.de unter „Aktionsbüro Esslingen“ erhalten.
 

 Jugendnetz-News : Online Beratung
Geschrieben von Ralf am 26.10.2005 11:48 (2386 gelesen)

Das Jugendnetz Baden-Württemberg bietet seit einiger Zeit eine Themenspezifische Online-Beratung zusammen mit der Verbraucherzentrale, der Berufsberatung der Agentur für Arbeit und der Jugendpresse Baden Württemberg an.

Hier findet ihr eine Themenübersicht mit direkten Links zur Online-Beratung.
 

 Neues aus Hochdorf : Abschluss der erfolgreichen ersten Hochdorfer Weltkinderwoche
Geschrieben von Jochen am 12.10.2005 18:13 (1200 gelesen)

Neues aus Hochdorf Zug um Zug-Turnier im Jugendhaus Hochdorf SKUNK

Letzten Sonntag, 25. September, fand im Rahmen eines Spielenachmittags für Familien, Jugendliche und Spielbegeisterte zur 1. Hochdorfer Weltkinderwoche im Jugendhaus SKUNK ein Turnier des Spiels Zug um Zug statt. Das Turnier war eines von 50 deutschlandweiten Vorrundenrunden zur 1. Deutschen Zug um Zug-Meisterschaft. Der Spieleverlag Days of Wonder sucht den 1. Deutschen ’Zug um Zug’ Meister. Beim Spiel des Jahres 2004 versuchen die Mitspieler verschiedene Städte in Nordamerika anzufahren. Dazu ist eine geschickte Vorplanung und das richtige Timing erforderlich.

An dem Spielenachmittag, der von rund 30 Besuchern von 8 Jahren bis ins hohe Alter besucht wurde, startete das Turnier pünktlich um 17 Uhr mit 13 Teilnehmern. Die ersten beiden Spielrunden wurden mit dem klassischen und zum Spiel des Jahres 2004 prämierten Spiel Zug um Zug gespielt. Als Finale wurde dann von den 4 Bestplatzierten aus den beiden ersten Runden eine Partie Zug um Zug-Europa gespielt, das neben einer Europakarte noch einige weitere Herausforderungen enthält. Das spannende Turnier endete gegen 21 Uhr. Gewonnen hat Gabriele Rauer aus Wernau. Sie erhielt neben einem Zug um Zug Spiel ein weiteres Spiel aus dem Verlagsprogramm von Days of Wonder und eine Startberechtigung für das Finalturnier im Dezember in Dresden. Die beiden Zweit- und Drittplazierten erhielten ebenfalls Spiele.

Der Spielenachmittage im Jugendhaus war die Abschlussveranstaltung der ersten Hochdorfer Weltkinderwoche, die mit einem Straßenfußballturnier am Montag startete. Die Veranstalter, das Jugendhaus, mehrer Hochdorfer Vereine, darunter der Kulturring Hochdorf e.V., die Hochdorfer Kindergärten, die Breitwiesenschule und das KiBiWo-Team der evang. Kirche, waren mit dem Ablauf der Woche sehr zufrieden. Nicht alle Veranstaltungen wurden so stark besucht wie erwünscht, aber die Mehrzahl der Veranstaltungen darunter die Eröffnung der Kinderkunstaustellung im Rathaus, das Theaterstück Kalif Storch und der Kinderflohmarkt, waren ein großer Erfolg.

Die nächsten Spielenachmittage im Hochdorfer Jugendhaus finden dieses Jahr am 23. Oktober und am 27. November jeweils ab 16 Uhr statt.
 

 Neues aus Hochdorf : SKUNK: 1. Deutsche ’Zug um Zug’ Meisterschaft
Geschrieben von Jochen am 21.09.2005 15:50 (2016 gelesen)

Neues aus Hochdorf Turnier am 25. September im Jugendhaus Hochdorf SKUNK.

Am Sonntag, 25. September, findet im Rahmen eines Spielenachmittags für Familien, Jugendliche und Spielbegeisterte zur 1. Hochdorfer Weltkinderwoche im Jugendhaus um 17 Uhr ein Turnier des Spiels ’Zug um Zug’ statt.

Der Spieleverlag Days of Wonder sucht den 1. Deutschen ’Zug um Zug’ Meister. Beim Spiel des Jahres 2004 versuchen die Mitspieler verschiedene Städte in Nordamerika anzufahren. Dazu ist eine geschickte Vorplanung und das richtige Timing erforderlich. Außerdem gibt es nun auch eine Europakarte mit neuen Herausforderungen.

In insgesamt 50 Vorrundenturniere in ganz Deutschland werden die besten Zugführer ermittelt. Die ersten 3 Sieger des Turniers erhalten je ein ’Zug um Zug’ Spiel. Der erste und der zweite Sieger erhält zusätzlich ein weiteres Spiel aus dem Verlagsprogramm des Spieleverlags Days of Wonder. Der Sieger erhält außerdem eine Startberechtigung für das Finale im Dezember 2005. Dort winkt dann dem Sieger ein lukrativer Preis, der jetzt noch nicht verraten wird. Die Teilnahme am Turnier ist kostenlos.

Der Spielenachmittag beginnt bereits um 16 Uhr. Wer das Spiel noch nicht kennt, aber trotzdem an dem Turnier teilnehmen mochte kann vor dem Turnier an einer Erklärrunde teilnehmen. Außerdem gibt es bei dem Spieleabend über 50 weitere Brett- und Kartenspiele, die darauf warten von begeisterten Spielern jeden Alters gespielt zu werden.

Anmeldungen werden im Jugendhaus Hochdorf SKUNK über Tel. 07153/540995, Fax 0721/151544257, E-Mail info@jh-skunk.de oder über das Internet www.daysofwonder.com/zug-um-zug-meisterschaft angenommen.
Wer üben möchte kann das Spiel im Jugendhaus oder im Internet Online unter http://www.zugumzug.com gegen andere Internetbesucher spielen.
 

 Neues aus Hochdorf : 1. Hochdorfer Weltkinderwoche
Geschrieben von Jochen am 16.09.2005 18:50 (754 gelesen)

Neues aus Hochdorf Eine ganze Woche Programm für Kinder, Jugendliche und Familien hat sich in Hochdorf die Kindergärten, mehrere Vereine und das Jugendhaus SKUNK rund um den Weltkindertag am 20. September ausgedacht.

Am Montag, 19. September, startet die Weltkinderwoche um 14 Uhr mit dem 2. STRAßENFUßBALL FÜR TOLERANZ-TURNIER in Hochdorf. Neben einer Staffel für Teams von 12 bis 16 Jahren findet auch eine Staffel für die 3. und 4. Klassen der Breitwiesenschule in Hochdorf statt.

Am Dienstag wird um 15 Uhr die Ausstellung „KINDERKUNST VON HOCHDORFER KINDERGARTENKINDERN“ beim evang. Gemeindehaus eröffnet. Zur Eröffnung wird Bürgermeister Ehrhardt eine kleine Ansprache halten und jede Menge Kreativangebote sind für euch vorbereitet. Für das leibliche Wohl sorgen die Hochdorfer DALBA HEXA im Gemeindehaus. Die Ausstellung kann bis zum 8. November täglich zu den Öffnungszeiten des Hochdorfer Rathauses besucht werden.

Am Mittwoch, 21. September, findet im Jugendhaus ein TANZKURS mit Tänzen aus verschiedenen Ländern der Welt satt.

Am Donnerstag, 22. September, präsentiert der Kulturring Hochdorf e.V. ab 15 Uhr das Theaterstück „KALIF STORCH“ mit Vladislava und Christof Altmann in der Breitwiesenhalle.
Direkt im Anschluss an die spannende Aufführung werdet ihr die Möglichkeit haben, euch in kleine Kalifen oder Kalifas zu verwandeln – so richtig mit Turban und was dazugehört. Das wollen wir auf Fotos festhalten, die ihr dann am Samstag und Sonntag bei der WeKiWo abholen könnt. Eintritt 4. -€

Am Freitag, 23. September, können Kinder eine besondere Aktion in der evang. MARTINSKIRCHE erleben. Die spannenden Erlebnis-Führungen starten um 15 und um 16 Uhr.
Während der ganzen WeKiWo werdet ihr die Möglichkeit haben bei den verschiedenen Aktionen eure Wünsche auf eine Stofffahne zu schreiben. Am Freitag um 17.00Uhr treffen wir uns dann vor der Seniorenwohnanlage um eure Wünsche, nach einem ganz alten Brauch, in die Bäume zu hängen. Von dort wird der Wind sie weitertragen und hoffentlich zur Erfüllung bringen. Drumherum möchten wir euch noch Märchen erzählen… Märchen von Wünschen…von Bäumen… Lasst euch überraschen!!!

Am Samstag, 24. September, findet parallel zum Warentauschtag im Hochdorfer Jugendhaus SKUNK ein offener Kinderflohmarkt statt. Beginn ist um 10 Uhr und Ende gegen 14 Uhr.

Am Sonntag endet die Weltkinderwoche mit einem Spielenachmittag für Familien, Jugendliche und alle Spielbegeisterten im Jugendhaus SKUNK ab 16 Uhr. Der Höhepunkt des Spielenachmittags ist die Ausrichtung eines Vorrundenturniers der Deutschen Zug-um-Zug-Meisterschaft. Zug um Zug ist das Spiel des Jahres 2004. Es gibt dabei tolle Preise zu gewinnen und der Sieger erhält eine Startberechtigung für die deutschlandweite Entausscheidung. Weiter Infos zur Weltkinderwoche gibt es auf der Jugendhaus-Homepage www.jh-skunk.de.
 

 Neues aus dem Landkreis : Angebote für Mädchen und junge Frauen mit Essproblemen
Geschrieben von psychont am 12.09.2005 15:03 (783 gelesen)

Neues aus dem Landkreis Psychologische Beratungsstellen für Familie und Jugend Nürtingen und Esslingen

Wenn ich erst mal schlank bin...
Gruppe für Mädchen und junge Frauen mit Essproblemen

Ess-Störungen sind keine Ernährungsstörungen und haben auch nichts mit Appetitmangel zu tun.
Ess-Störungen sind körperlicher Ausdruck für Schwierigkeiten und Konflikte, die Mädchen und junge Frauen erleben. Viele Mädchen und junge Frauen achten darauf, was und wieviel sie essen, und versuchen, ihr Gewicht mit Diäten zu kontrollieren.
Die Gedanken kreisen sehr viel um Essen oder Nicht-Essen, die Tagesstimmung ist gewichtsabhängig, es bleibt wenig Zeit für soziale Kontakte und Unternehmungen.

Die Gruppe bietet eine Möglichkeit mit anderen in Kontakt zu kommen und sich über das eigene Essverhalten auszutauschen. In der Gruppe kann man neue Erfahrungen mit sich und anderen machen, den eigenen Körper durch Übungen anders erleben. Die Wahrnehmung eigener Gefühle und Bedürfnisse ist ein Schritt aus der Ess-Störung.

Eine Gruppe für Mädchen von 14-17 Jahren wird ab September 2005 neu beginnen:
Zeit: dienstags 16.00 - 17.30 Uhr, 10 Termine
Beginn: 27.9.2005
Teilnahmebedingung: Vorgespräch
Informationen können telefonisch oder per Mail erfragt werden.
Anmeldungen über das Sekretariat der Beratungsstelle.

Eine Gruppe für junge Frauen von 16-26 Jahren wird am 29.September 2005 in der Beratungsstelle in Esslingen beginnen.



 

 KJR Esslingen : Markt & Jobs ist Online
Geschrieben von Ralf am 07.08.2005 17:54 (908 gelesen)

Ein neues Modul aus dem Jugendnetz ist Online : Markt & Jobs
In der Datenbank von Markt und Jobs können Ferien- und Nebenjobs, Mitmachangebote, Kurse und Praktika recherchiert werden. Damit erhalten Jugendliche und jungen Menschen konkrete Anknüpfungspunkte für eigenes Engagement und Kompetenzerwerb vor Ort.
 

 Neues aus Hochdorf : Gemeinsam für ein kinderfreundliches Hochdorf
Geschrieben von Jochen am 19.07.2005 15:00 (664 gelesen)

Neues aus Hochdorf Die Kelly-Insel Gelungene Auftaktveranstaltung in der Breitwiesenhalle

Am vergangenen Mittwoch fand in der Breitwiesenhalle die Auftaktveranstaltung für das Projekt „Kelly-Insel“ in Hochdorf statt. Bürgermeister Erhardt konnte bei dieser Veranstaltung interessierte Gewerbetreibende, Eltern, Erzieherinnen, Vertreter des Gemeinderates, sowie die beiden Kooperationspartner Förderverein der Breitwiesenschule Hochdorf e.V. und Vertreter des Jugendhauses „Skunk“ begrüßen.

Das Kriminalpräventionskonzept „Kelly-Insel“ schult Zweitklässler, nein zusagen und besteht aus fünf Bausteinen. Die Auftaktveranstaltung ist somit der offizielle Start zur Einführung des Projektes „Kelly-Insel“, dass den fünften Baustein des Präventionsprojektes darstellt.

Das Projekt wurde den interessierten Zuhörern aus kompetenter Seite vorgestellt. So konnte der Bürgermeister von der Polizeidirektion Esslingen Abteilung Kriminalprävention Herrn Paul Mejzlik begrüßen. Außerdem Herrn Pitzinger als Leiter des Reviers in Kirchheim. Des weiteren den Jugendsachbearbeiter Müller vom Revier Kirchheim und den Postenführer Herrn Schwegler aus Wernau.

Erfreulich ist auch, dass Herr Stüllenberg von der Stiftung Kriminalprävention in Münster vom Institut für Präventionsforschung und Sicherheitsmanagement sich für diese Veranstaltung interessiert hat. Herr Stüllenberg hat sich das Projekt vor Ort angeschaut und brachte zum Ausdruck, dass es sich hier um ein vorbildlich gelungenes Projekt handle.

Des weiteren konnten die Vertreter vom Förderverein der Breitwiesenschule Hochdorf e.V. Frau Draffehn und Herr Adamzyk und der Jugendhausleiter Herr Rössle unter den anwesenden Zuhörern begrüßt werden.

Zu Beginn erläuterte Herr Ralf Berti die Stiftung und das Zustandekommen dieses Projektes. So wurde nach dem schrecklichen Sexualmord an der damals sechs jährigen Alexandra Sofia Noak im Oktober 2000 in Filderstadt Bonlanden die Alexandra-Sofia-Stiftung e. V. gegründet, welche in Kooperation mit der Polizeidirektion Esslingen und somit den fünften Baustein des Kriminalpräventionskonzepts ins Leben gerufen: „Die Kelly-Insel“.

Gewerbetreibende, kirchliche Einrichtungen und öffentliche Einrichtungen übernehmen in schriftlicher Form eine Patenschaft für Kinder in Not bzw. in Gefahr. Sie sollen Ansprechpartner für große und kleine Nöte und Sorgen für die Kinder sein. Die Kelly Partner verstehen sich als verbündete für Rat und Tat. Jede Einrichtung bzw. jedes Geschäft, dass an der Aktion mitwirkt, wird mit einem Zertifikat als „Kelly-Insel“ ausgewiesen, dass an Schaufenstern oder Eingangstüren platziert wird. Dieses Logo signalisiert Kindern: hier bekomme ich in Notsituationen vertrauensvoll Hilfe.

Danach erklärte Herr Pitzinger vom Polizeirevier in Kirchheim die verschiedenen Bausteine.

Start und erster Baustein war ein Elternabend, der bereits in der Breitwiesenschule stattfand. Dort wurde den Eltern das Projekt vorgestellt.

Dann im zweiten Baustein wird ein themenbezogener Unterricht von den Klassenlehrern durchgeführt, die dazu von der Polizei eine Mappe über das Projekt erhalten.

Als dritter Baustein fügt sich ein Besuch von der Polizei in der Klasse an.

Im vierten Baustein, dem Sportunterricht, sollen dann praktische Übungen erfolgen.

Der fünfte Baustein des Projektes „Kelly-Insel“ wird dann die polizeiliche Prävention, pädagogische Arbeit der Schule und elterliche Fürsorge bündeln, für ein sicheres und kinderfreundliches Hochdorf.

Da der Gemeinde Hochdorf viel daran liegt, dass unsere Kinder in der Gemeinde ein Stück Geborgenheit und Sicherheit erfahren, werden wir in Kooperation mit dem Förderverein der Breitwiesenschule Hochdorf e.V. und dem Jugendhaus „Skunk“ sowie dem Polizeirevier Kirchheim und der „Alexandra-Sofia-Stiftung“ dieses erfolgreich gestartete Projekt der Rettungsinsel als fünften Baustein des Kriminalpräventionskonzeptes hier in Hochdorf einführen. Als ein kinderfreundliches Hochdorf sollen unsere Kinder eine angstfreie Aufklärung, sowie eine Stärkung für diverse Gefahrensituationen erhalten. So soll durch die Einrichtung von Anlaufstellen für Kinder ein Netz von Orten geschaffen werden, die den Kindern das Gefühl geben, in der Gemeinde aufgenommen zu sein und jederzeit Hilfe zu finden, für ihre großen und kleinen täglichen Nöte.

Wir fordern nunmehr die in Frage kommenden Ladenbesitzer, sowie alle anderen in Frage kommenden Einrichtungen auf, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Durch Aushang des Kellyzertifikates erklären die beteiligten Partner ihre Bereitschaft, Kinder in Notsituation als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Sie unterstützen die Kinder durch Rat und Tat, sind offen für großen und kleinen Probleme von Kindern und sie leisten Hilfe, sei es durch ein Pflaster oder Telefonat bei den Eltern und bieten Schutz im Ernstfall.

Wir möchten Sie nunmehr auffordern, sofern Sie die Voraussetzungen erfüllen, sich für das Kellyprojekt zu bewerben. Sollten Sie einen Antrag auf ein Kellyzertifikat benötigen, oder sonstige Informationen brauchen, so steht Ihnen Herr Eckert unter der Telefonnummer 07153/5006-20 oder E-Mail d.eckert@hochdorf.de sehr gerne auf dem Hochdorfer Rathaus zur Verfügung.

Insbesondere möchten wir erfreulich berichten, dass sich Herr Rössle als Jugendhausleiter bereit erklärt hat, die Betreuung der „Kelly-Insel“ zu übernehmen. Es ist somit zukünftig dafür gesorgt, dass wenn die Zertifikate einmal verteilt sind, die „Kelly-Insel“ auch einen kompetenten Ansprechpartner haben.

Wir hoffen, dass der eingeleitete fünfte Baustein „Kelly Insel“ auch in der Gemeinde Hochdorf erfolgreich gestartet werden kann.
 

 Mitmachen Ehrensache : "Für einen guten Zweck war das ganz okay"
Geschrieben von Jochen am 28.06.2005 17:58 (556 gelesen)

Mitmachen Ehrensache Quelle: Der Teckbote, 27.6.05:
Zitat: AKTIONSTAG / "Mitmachen Ehrensache" 11 000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen übergeben

Für rund 570 Schüler aus dem Kreis Esslingen war der 3. Dezember ein ganz besonderer Tag. Anstatt wie sonst die Schulbank zu drücken, stellten sie bei der landesweiten Aktion "Mitmachen Ehrensache" acht Stunden lang ihre Arbeitskraft für einen guten Zweck zur Verfügung. Jetzt wurde der Erlös von 11 000 Euro an vier gemeinnützige Einrichtungen aus dem Landkreis verteilt.

PETRA WEBER-OBROCK

ESSLINGEN Über Geldbeträge zwischen 920 und 5 170 Euro freuten sich neben dem Verein Wildwasser aus Esslingen, der bei sexuellem Missbrauch berät und hilft, drei Einrichtungen aus Kirchheim: der häusliche Kinderhospizdienst, der Arbeitskreis Leben, der Hilfe bei Suizidgefährdung anbietet, und der Treffpunkt allein erziehender Menschen (TRAM). Zur großen Danke-Party danach tröpfelten die Gäste zunächst eher zögernd ein, was wohl am tropisch schwülen Wetter gelegen haben mag.

Schüler aller Schularten hatten sich unterstützt vom Kreisjugendring am Aktionstag beteiligt. Allein vom Heinrich-Heine-Gymnasium in Ostfildern und von der Neckarrealschule in Nürtingen waren jeweils über hundert junge Menschen mit von der Partie. Insgesamt lag der weibliche Anteil bei 60 Prozent. "Jobben ist allemal besser als zur Schule gehen", fanden Schülerinnen aus Nürtingen, die alle die achte Klasse besuchen.

Trotz Minibar- und Treppengeländerputzaktion fand Sandra Heuschele den Tag im Schlosshotel in Nürtingen interessant. "Ich möchte vielleicht einmal Hotelfachfrau werden", sagt sie. Beim Bäcker vorwiegend Backwaren verpackt hat Claudia Pich. "Für einen guten Zweck war das einen Tag lang ganz okay", meint die Fünfzehnjährige. Richtig mit angefasst haben die Schüler also, egal ob sie Autos waschen, Schrauben sortieren, Pferde versorgen oder putzen mussten. Fast 400 öffentliche und private Arbeitgeber haben die Aktion unterstützt. Besonders die Stadtverwaltung in Wernau war mit 24 Arbeitsverträgen ganz groß dabei, ein Pferdehof in Ostfildern stellte noch kurzfristig neun Arbeitsplätze zur Verfügung. Als Hauptsponsor unterstützte die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen die Aktion.

Bei der Scheckübergabe verwies Dieter Pahlke, der Vorsitzende des Kreisjugendrings, auf die soziale Dimension des Projekts. "Die Gesellschaft tut viel für unsere Ausbildung. Mit dem Aktionstag wollen wir ihr etwas zurückgeben." Neben dem Engagement im Betrieb fand er besonders die Eigeninitiative der Jugendlichen wichtig, die "selber Kontakte knüpfen, sich vernetzen mussten". Auch über den Anteil am Erlös, den jede gemeinnützige Initiative erhielt, entschieden die Jugendlichen in einer Botschafterjury selbst.

Herzlich bedankten sich die Vertreter der Initiativen bei den Jugendlichen, den Organisatoren und Arbeitgebern. Besonders der häusliche Kinderhospizdienst kann sich freuen. Trotz dem Tabu, das immer noch rund um das Thema Tod besteht, haben die Jugendlichen ihm den Löwenanteil von 5 190 Euro zugesprochen. "Wir unterstützen mit dem Geld zwei neue Projekte, die ,Trauertage für Kinder' und die Ausbildung von Clowns, die künftig in die Familien gehen", erklärte Bernhard Bayer vom Kinderhospizdienst.
 

 Neues aus Kirchheim : 25 Jahre "Linde" voller Ideen, Einsatz und Engagement
Geschrieben von Jochen am 28.06.2005 17:55 (422 gelesen)

Neues aus Kirchheim Quelle: Der Teckbote, 27.6.05:
Zitat: JUGENDHAUS / "Linde" feiert 25-jähriges Jubiläum mit vielfältigem Programm für jedermann Einzigartig: "Traumhaus" für alle Generationen

Einst war die "Linde" ein Gasthaus, heute bietet sie Raum für Jugendliche, in dem sie gemeinsam feiern, sich austauschen oder einfach nur relaxen können. Dieses Jahr hat die "Linde" als Jugendhaus 25-jähriges Jubiläum und feiert dies mit einem viertägigen Fest gebührend.

ANKE ALBRECHT

KIRCHHEIM Blickt man auf 25 Jahre Geschichte zurück, so wird deutlich, dass sich die "Linde" in ständigem Wandel befindet. Sie erlebte Höhen und Tiefen und rief immer wieder neue Aktionen ins Leben, um die Menschen in und um Kirchheim anzuziehen. Generationen haben dieses Haus besucht, an Bildungsangeboten teilgenommen, "wilde" Konzerte gefeiert oder sich ehrenamtlich engagiert. Besondere Highlights waren dabei beispielsweise der Weltrekordversuch im Tischfußball 1983, beim dem sogar das Fernsehen anwesend war, das Konzert der holländischen Gruppe "Bots" oder auch der Besuch von Helge Schneider anlässlich des 15-jährigen Bestehens.

Die "Linde" wurde damals als zukünftiges Jugendhaus ausgewählt, da sie groß genug und deswegen funktional gut geeignet war. Außerdem hatte sie ein Fotolabor, was zu dieser Zeit in keinem Jugendhaus fehlen durfte. Der Anfang wurde im Oktober 1979 gemacht, als mit dem Umbau der "Linde" nach Plänen des Architekten Walter Bacher begonnen wurde.

Um die Fertigstellung des Jugendhauses zu unterstützen, riefen die damaligen Jugendhausleiter Berner und Eisrich sowie etwa 20 Jugendliche die "Aktion Linde" ins Leben. Ein Spendenaufruf, der Verkauf von Basteleien, Kalendern oder auch Souvenirs aus der "Linde" sowie Benefizkonzerte sollten zu Geld verhelfen. Die Jugendlichen wurden damals aufgerufen, selbst aktiv an dem neuen Jugendhaus mitzuarbeiten, da viele mit dem Provisorium im Vogthaus nicht zufrieden waren.

Im Juli 1980 startete endlich die Arbeit in der "Linde". Einen offiziellen Eröffnungstermin gab es jedoch nicht. Ein Problem musste damals aber noch gelöst werden: Die Mitarbeiter der "Linde" waren sich nicht einig, ob die Jugendlichen ein Mitspracherecht haben sollten oder nicht. Dies wurde dann aber zu Gunsten der Jugendlichen entschieden. Zu Recht, wie sich herausstellte: "Es gab jede Woche Vollversammlungen der Jugendlichen, bei denen basisdemokratisch abgestimmt wurde. Das funktionierte gut!", erinnert sich Kurt Spätling, Geschäftsleiter des Kreisjugendrings.

Jugendhäuser waren früher mehr für die Jugendlichen als nur Jugendhäuser so auch die "Linde". Natürlich hatten sie dort genauso Spaß und feierten Partys wie heute, jedoch kam noch ein weiterer, wichtiger Aspekt hinzu: Sie waren der Meinung, dass man in Jugendhäusern die Gesellschaft verändern konnte. Es ging also viel politischer zu als heute. Außerdem war bei der Jugend der Wunsch vorhanden, sich von den Eltern abzusetzen. Dies ließ sich in einem Jugendhaus natürlich gut realisieren, da es ein Haus für die Jugendlichen alleine war. Ein Raum, in dem sie sich ausleben und ungestört ihre eigene Musik hören konnten. Damit grenzten sie sich von der Gesellschaft ab und zeigten, dass sie nicht alles befürworteten.

Heute geht der Trend in der Jugendarbeit ganz klar in Richtung Integration der Jugendlichen in die Gesellschaft, steht also im starken Kontrast zu den Anfängen der "Linde". Die Eingliederung ist deswegen so wichtig, da die Jugendlichen der demografischen Entwicklung zufolge in Zukunft einmal eine Minderheit darstellen werden und ihrem Leben in der Gesellschaft somit wieder eine größere Bedeutung zukommen wird. Dies wird in der "Linde" durch generationsübergreifende Projekte umgesetzt. Beispielsweise erklären die Jugendlichen den Älteren, wie ein Handy funktioniert oder sie stehen bei der Theatergruppe gemeinsam auf der Bühne. Es werden auch Veranstaltungen für Jung und Alt geplant. Ein gutes Beispiel hierfür ist der "Kulturkeller", in den auch mal der Opa mit seinem Enkel gehen kann.

Außerdem bietet die "Linde" ein vielfältiges Programm an, das vom Kleinkind bis zum Senior reicht, aber auch ganze Familien anspricht. Somit werden Jugendliche nicht abgekapselt, sondern bewusst in die Gesellschaft integriert. Beispiele hierfür sind die BUND-Spatzen oder auch das Kinderferienprogramm für die kleineren Besucher, der Türkische Kulturverein für türkische Familien oder auch der Computerkurs für ältere Menschen. "Die Jugend steht aber nach wie vor im Vordergrund", meint Jutta Deuschle, stellvertretende Hausleiterin der "Linde".

Die "Linde" will sich zukünftig noch mehr der Gemeinwesensarbeit widmen. Dazu kooperiert sie mit anderen Jugendeinrichtungen wie der Paulinenpflege und dem Brückenhaus, mit Sportvereinen, der Familien-Bildungsstätte, der Stadtverwaltung und vielen anderen Einrichtungen und Institutionen in Kirchheim. Außerdem will die "Linde" bürgerschaftliches Engagement fördern und unterstützen, in dem sie Räume und Begegnungsorte bietet, in denen sich Vereine oder Gruppen treffen können. Die Gemeinwesensarbeit in der "Linde" orientiert sich hierbei an den gesellschaftlichen Themen nicht an den Problemen.

Heute zählt die "Linde" zu einem der schönsten Jugendhäuser Deutschlands, da sie ein sehr vielfältiges Programmangebot besitzt, das ständig verbessert wird. "Es kommen immer wieder Anrufe von Jugendhäusern, die nachfragen, ob sie nicht mal vorbeischauen können, um sich ein paar Ideen für ihr eigenes Jugendhaus zu holen", verrät Jutta Deuschle.

Die Feier anlässlich des 25. Jubiläums soll die Bandbreite widerspiegeln. An den vier Tagen ist für jede Generation etwas dabei. Die Festlichkeiten beginnen am Donnerstag, 30. Juni, und enden am Sonntag, 3. Juli .

Zum Auftakt veranstaltet die "Linde" ein großes Kinderfest, das am Donnerstag um 10 Uhr beginnt. An diesem Tag stehen die "Kleinsten" im Mittelpunkt. Neben zahlreichen Aktionen wie einer Hüpfburg, Kistenstapeln oder Gesichterschminken, kann auch gegrillt werden. Um 13 Uhr öffnet dann der Linde-Palast mit einem Überraschungsfilm seine Türen.

Der Freitag, 1. Juli, ist der Tag der Jugend, der mit Cocktailbar und Pool ganz unter dem Motto "Somer, Sonne -Summerfeeling" steht. Die "Grillage", wie das gemütliche Grillen in der "Linde" genannt wird, beginnt um 16 Uhr. Abends steigt eine große Disco, bei der zu heißen Sommerbeats von Dj Quick L. gefeiert werden kann.

Für Samstag, 2. Juli, hat sich die "Linde" etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Sie gestaltet ein "Traumhaus" für alle Generationen und Geschmäcker, mit der Unterstüzung vieler Gruppen aus Vereinen, Einrichtungen und Schulen. Jede Gruppe entwarf dabei einen Raum, der darauf abzielt, verschiedenste Emotionen bei den Besuchern hervorzurufen. Diese Räume werden aber erst mit Hilfe der Besucher an diesem Samstag vollendet.

Den Abschluss des dritten Tages bildet ein Konzert mit zwei Bands der eher außergewöhnlichen Art. Die eine ist die Nürtinger Band "Far out". Ihren Musikstil kann man als Hardcoregroove bezeichnen, der durch melancholisch frustrierten Gesang, durchdringende Basswellen und rückkopplungsfressende Gitarren mit groovigen Rhythmen gekennzeichnet ist. Weiter geht es mit dem "Ikarischen Ensemble" aus Ditzingen, das Gedichte vertont und dessen Musik als eine äußerst anspruchsvolle Mischung aus Jazz und Rock umschrieben werden kann. Die beiden Konzerte werden durch Video- und Aktionskünstler unterstützt.

Der letzte Tag der Jubiläumsfeier wird um 10 Uhr mit einem "Klassikfrühstück" im Garten der "Linde" eröffnet. Alt und Jung können sich an einem Frühstücksbuffet bedienen und dabei klassischer Musik lauschen. Ab 13.30 Uhr feiern sich die "Linde" und all ihre Gruppen selbst. Egal ob Twilightzone, Breaker oder auch Türkisches Kulturhaus, an diesem Tag kann man die Menschen hinter diesen Namen und außerdem das vielfältige Programm der "Linde" kennen lernen.
 

 Be Smart : BeSmart Abschluss im Jugendhaus SKUNK in Hochdorf
Geschrieben von Jochen am 22.06.2005 12:16 (485 gelesen)

Be Smart Auch dieses Jahr fand wieder im Jugendhaus SKUNK am Mittwoch, 15. Juni, die Abschlussveranstaltung für den Landkreis Esslingen der Europaweiten Rauchfreikampagne statt. Bei Be-Smart verpflichten sich Schulklassen der 6. bis 8. Klassenstufe ein halbes Jahr nicht zu rauchen oder erst gar nicht mit dem Rauchen anzufangen. Im Landkreis Esslingen haben über 80 Klassen in diesem Jahr an der Aktion teilgenommen. Einige Klassen haben darüber hinaus sich in kreativen Projekten mit dem Thema Rauchen beschäftigt. Diese Klassen wurden bei der Veranstaltung mit Preisen nach der Präsentation ihrer Projekte für ihr Engagement belohnt.

Zitat:
Am 13. Juni fand die Pressekonferenz zum Abschluss des europäischen Wettbewerbs in Schulen zum Nichtrauchen "Be Smart - don´t Start" statt. Im Schuljahr 2004/2005 haben sich 17 europäische Länder am Wettbewerb beteiligt. Fast 700.000 Schüler aus 27.000 Klassen machten mit, allein in Deutschland 285.000 Schüler aus rund 11.000 Schulklassen. In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde gezeigt, dass der Wettbewerb auf große Zustimmung seitens der Schüler und Lehrkräfte stößt und den Einstieg in das Rauchen wirksam verzögern kann.

Der neunte Durchgang beginnt am 14. November 2005 und endet am
28. April 2006.

Informationen erhalten Sie unter besmart@ift-nord.de oder
www.besmart.info
Quelle: DHS-Newsletter vom 22.6.05
 

 Aus den Schulen : In acht Meter Höhe kommt der Kick ohne Drogen
Geschrieben von Jochen am 14.06.2005 13:55 (435 gelesen)

Aus den Schulen Quelle: Eßlinger Zeitung, 13.6.05
Zitat: WERNAU/KREIS ESSLINGEN: Jugendliche aus drei Schulen erleben im Hochseilgarten ihre Möglichkeiten und Grenzen

Viele Jugendliche suchen mit Drogen den "Kick". Dabei ist der auch anders zu kriegen: Im Hochseilgarten schnellt der Adrenalinspiegel gewaltig in die Höhe. Diese Erfahrung machten 18 Schülerinnen und Schüler aus Plochingen, Reichenbach und Ostfildern beim Suchtprophylaxe-Seminar des Landkreises.


Von Karin Ait Atmane

Am Pfahl hochklettern ginge ja noch. Aber wie kommt man auf die gerade mal tellergroße Plattform an seiner Spitze? Acht Meter über dem Boden "freihändig" auf einen wackeligen Pfosten zu klettern, da gehört schon was dazu - auch am Seil. Unten am Boden sichern zwei Gruppen mit je vier Gleichaltrigen, angeleitet von Hochseilgarten-Trainer Jochen Rössle. Oben am Pfahl versucht sich jeder auf seine Art: Dennis steigt wieselflink auf den "Teller", Daniela drückt sich ganz langsam auf einem Bein hoch. Wer es geschafft hat steht oben, um sich herum nichts als Luft und das Seil - und darf über den eigenen Abgang entscheiden: springen, sich fallen oder behutsam abseilen lassen.

Um da oben aufzustehen, brauche man Mut und Gleichgewicht, sagen die Teenager später, und Vertrauen in die anderen - "sehr viel sogar!" Mut braucht aber auch, wer auf halber Strecke kehrtmacht.

"Man muss nicht rauf, man sollte mal gucken, wie weit man kann", meint Renate Sabbath von der Jugend- und Drogenberatung des Landkreises. Canan wollte sich zunächst überhaupt nicht dem Pfahl nähern, überwand sich aber dann und stieg ein Stück hoch. "Wie fliegen" sei der Absprung gewesen, stellt sie danach fest, will aber das Experiment nicht wiederholen. "Nein danke, das ist nicht mein Ding", sagt auch Patrick.

"Ich hab Schiss"

Die eigenen Grenzen zu erfahren und vielleicht zu überschreiten, ist das Ziel - aber auch, zu sich selbst zu stehen. "Ich hab so viel Schiss, ei!" sagt einer, an der Spitze hängend, und klettert lieber wieder runter.

Der Hochseilgarten ist ein Höhepunkte im dreitägigen Seminar zur Suchtvorbeugung. Theaterspiel und Improvisation am Vorabend war ein anderer. Die 18 Jugendlichen, zwischen 14 und 16 Jahren alt, kommen dieses Mal von der Schule im Park (Ostfildern), der Realschule Reichenbach und dem Gymnasium Plochingen. Über Sucht, Suchtmittel, Konsum aller Art haben sie gesprochen, und darüber, was einen Menschen stark macht.

Zielgruppe der Seminare, die von der Stiftung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen gefördert werden, sind "Schüler, die Meinungsträger sind, auf die in ihrer Klasse gehört wird." Denn die Jugendlichen sollen weiter tragen, was sie erlebt und erfahren haben.

Als mögliche Ansprechpartner für später sind pädagogische Mitarbeiter aus benachbarten Jugendhäusern dabei, in diesem Fall Rössle, der auch das Hochdorfer Jugendhaus leitet und Ingrid Weiß vom Zentrum Zinsholz in Ruit. Die Sozialpädagogin versucht sich zum Schluss selbst im Hochseilgarten und wird mit Ratschlägen aller Art überhäuft: "Erst einen Fuß auf die Plattform!" - "Ne, lieber gleich hoch . . ." Einer der Jungs, selbst wieder glücklich auf dem Erdboden, ruft ihr beruhigend zu: "Dir kann gar nichts passieren, Ingrid!"
 

 Be Smart : Drogen- und Suchtbericht 2005
Geschrieben von Jochen am 10.06.2005 16:25 (332 gelesen)

Be Smart Quelle: DHS-Newsletter 11-05 vom 27.5.05
Zitat: Den Drogen- und Suchtbericht 2005 mit den wichtigsten Daten zu Drogen und Sucht aus dem vergangenen Jahr hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, am 18. Mai veröffentlicht. Die wichtigsten Aussagen sind: Die Zahl der Drogentoten ist auf dem niedrigsten Stand seit 1989, Tabak- und Alkopopkonsum unter Jugendlichen sind rückläufig, Sorgen bereitet der wachsende Cannabis-Konsum.

1.385 Menschen starben im vergangenen Jahr an den Folgen des Konsums illegaler Drogen, sagte die Drogenbeauftragte bei der Vorstellung des Berichts in Berlin. Die Raucherquote unter den 12- bis 17-Jährigen ging von 28 % im Jahr 2001 auf 20 % zurück. Neben
Nichtraucherkampagnen seien auch die durch die Steuererhöhungen des vergangenen Jahres verursachten Preiserhöhungen eine Ursache dafür. Nach den beiden Steuererhöhungen gaben jeweils zwischen 7,5 und 8 % aller damaligen Raucherinnen und Raucher ihr Laster auf. Ein klarer Erfolg ist für Caspers-Merk auch die Alkopop-Sondersteuer, die im August 2004 eingeführt wurde. Vor deren Einführung hatten 28 % der 12- bis 17-Jährigen angegeben, mindestens einmal pro Monat Alkopops zu trinken. Nun sagen dies nur noch 16 % der Angehörigen dieser Altersklasse.

Ein europaweiter Trend sei die zunehmende Beliebtheit von Cannabis
unter jungen Menschen. 20 % der 18- bis 25-Jährigen haben im Verlauf des vorangegangenen Jahres Cannabis konsumiert. Die steigende Zahl von Beratungsgesprächen wegen Cannabis in den Sucht- und Drogenberatungen verdeutliche die Gefahr des Gebrauchs der so genannten "weichen" Droge. Auch der Konsum von Ecstasy und Amphetaminen steige an. Konkrete Maßnahmen gegen diese Entwicklung kündigte Caspers-Merk nicht an.

Sie können den Drogen- und Suchtbericht unter
http://www.bmgs.bund.de/download/broschueren/A601.pdf herunterladen.
 

 Aus den Schulen : Jeder muss für sich die Lösung finden
Geschrieben von Jochen am 09.06.2005 09:47 (273 gelesen)

Aus den Schulen Quelle: Der Teckbote, 8.6.05:
Zitat: Interessierte als Streitschlichter gesucht Intensivkurs Mediation für Lenningen

Konflikte entstehen regelmäßig dort, wo Menschen aufeinandertreffen. Im Prinzip also nichts ungewöhnliches, erst recht nicht an Schulen. Manchmal drohen jedoch die Situationen zu eskalieren, dem kann man entgegenwirken: das Stichwort heißt Mediation.


IRIS HÄFNER

LENNINGEN "Wenn man weiß, wie Konflikte bewältigt werden können, vertieft sich die menschliche Beziehung", ist die Erfahrung von Magdalena Polinska vom Kreisjugendring Esslingen. An der Friedrich-Schiller-Schule in Neuhausen auf den Fildern ist sie maßgeblich für die Trainingsinsel verantwortlich, die sich dieser Problematik angenommen hat. "Drei Regeln reichen aus: Jeder Schüler, jede Schülerin hat das Recht, ungestört zu lernen; jeder Lehrer, jede Lehrerin hat das Recht, ungestört zu unterrichten und zum dritten muss jeder die Rechte des andren respektieren", bringt die Sozialpädagogin die goldenen Regeln auf den Punkt. Auch das Ziel ist klar definiert: zum einen lernbereite Schüler zu schützen und ihnen entspannten und ungestörten Unterricht zu ermöglichen und zum andern, häufig störenden Schülern Hilfe anzubieten. "Dabei handelt es sich um dauerhafte Störungen, beispielsweise, wenn nach fünfmaliger Ermahnung der Schüler weiterhin dazwischenruft oder durch den Raum läuft", beschreibt Magdalena Polinska ihr Klientel.

Solche Schüler schickt der Lehrer dann in die Trainingsinsel. Die Jugendlichen müssen dort einige Fragen beantworten, die der Selbstreflexion dienen, beispielsweise, welches Verhalten dazu geführt hat, dass sie hierher geschickt wurden oder ob das Verhalten Folgen für andere hat. "Wie man gelernt hat, mit Konflikten umzugehen, so agiert man auch. Die einen kehren gerne alles unter den Teppich, um ja nicht anzuecken, die anderen werden aggressiv. Das alles hat sehr viel mit einem selbst zu tun: Sozialisation, Temperament, Erziehung", so Magdalena Polinska. Dazu komme, dass sich viele Lehrer mit den Konflikten der Schüler selbst belasten.

Die Sozialpädagogin arbeitet deshalb mit dem Lehrerkollegium zusammen, trotzdem ist die Trainingsinsel eigenständig. "Sie soll etwas mit Entspannung und positiver Erfahrung zu tun haben", erklärt Magdalena Polinska. Manche Kinder betreten weinend den Raum, andere sind so wütend, dass sie die Tür regelrecht zuknallen oder mit den Heften werfen. "Der Lehrer ist einfach nur blöd" diesen Satz hört sie oft. Für diese Aussage wird das Kind nicht gescholten, sondern es wird gemeinsam nach einer Lösung für das Problem gesucht, Gespräche trainiert.

"Wichtig ist vor allem eins: Konflikte nicht persönlich nehmen", nennt Magdalena Polinska als obersten Grundsatz. Dazu gehört, dass die Beteiligten befähigt werden, ihre eigenen Probleme zu analysieren. "Ich gebe die Lösung für Konflikte nicht vor, die muss jeder für sich selbst finden sie sind individuell", erklärt die Sozialpädagogin.

Der Kreisjugendring Esslingen und der Kreisseniorenrat Esslingen bieten nun einen Intensivkurs Mediation unter der Leitung von Magdalena Polinska an. Mitmachen kann jeder, egal ob Mutter oder Rentner. "Wer sich mit dem Gedanken trägt, in diesem Bereicht aktiv zu werden, sollte auf jeden Fall Kinder und Jugendliche mögen und auch Lehrern gegenüber nicht abgeneigt sein", so die Sozialpädagogin. Zudem sollte auch ein gewisses Interesse an Psychologie und Konfliktbewältigung vorhanden sein.

"In dem Kurs geht es darum, das Rüstzeug zu bekommen. In drei Tagen wird man kein Arzt, deshalb wird man danach auch kein Mediator sein Mediation ist ein Beruf. Der Wochenendkurs vermittelt Basis-Wissen", stellt sie klar. Die Kursteilnehmer werden von ihr betreut, es gibt eine Bücherliste, anhand derer sich der Einzelne weiterbilden kann. Zudem übt jeder so lange zu Hause, bis die Materie sitzt. "Wichtig ist vor allem, dass man keine Angst vor Konflikten hat", ist die Erfahrung der Sozialpädagogin. Nichtsdestotrotz ist ihrer Ansicht nach ein nicht zu unterschätzendes Potenzial vorhanden. "Mit dem Blick von außen sieht man vieles entspannter. Man redet einfach anders und ist ruhig, weil man nicht in der Mühle drin ist", zeigt sie die Vorteile auf, die "angelernte" Mediatoren oder Volonteers gegenüber den Lehrern haben. Die Arbeit beschränkt sich jedoch nicht allein auf die Insel, mehr oder weniger die gleiche Zeit verbringt man in ständigen Gesprächen, in denen zwischen Eltern, Schülern und Lehrern vermittelt wird.

Konflikte entstehen weniger beim Klassenlehrer, vielmehr bei den Fachlehrern. "Die haben einfach keine Zeit, eine Beziehung zu jedem Schüler aufzubauen", begründet Magdalena Polinska. Wenn diese fehle, könne der Lehrer zig Mal etwas erklären, es komme einfach nicht an. Die Trainingsinsel nimmt sich der Sicht des Kindes oder des Jugendlichen an. "Wir können aber auch nicht zaubern. Wenn wir mit der Kommunikation am Ende sind, wird eine Klassenkonferenz angesetzt", sagt die Sozialpädagogin. Fruchtet dies auch nicht, wird Kontakt mit anderen Jugendorganisationen aufgenommen.

Das Schulzentrum in Lenningen ist einer der drei Standorte im Kreis Esslingen, an denen nach den Sommerferien Mediation angeboten werden soll, Reichenbach und Wendlingen gehören ebenfalls dazu. "Lenningen hat sich eher aus Zufall ergeben, da wir dort auch offene Jugendarbeit anbieten", sagt Kurt Spätling, Geschäftsführer des Kreisjugendrings. Er würde sich deshalb freuen, wenn sich aus dem Lenninger Raum Menschen für den Mediations-Intensivkurs interessieren würden. Anmeldeschluss für das Wochenende in Obersteinbach vom 17. bis 19. Juni ist das kommenden Wochenende. "Sollte das zu kurzfristig sein, können wir auch eine Art Volkshochschulkurs anbieten", so Kurt Spätling.

Wer sich für das Projekt interessiert, kann sich beim Kreisjugendring, Telefon 0 70 24/46 60-18, näher erkundigen. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.kjr-esslingen.de.
 

 Neues aus dem Landkreis : Betreibsferien
Geschrieben von Falaffel am 07.06.2005 17:22 (562 gelesen)

Neues aus dem Landkreis www.betriebsferien-es.de

"BetriebsFerien" heißt das Projekt der Wirtschaftsförderung des Landkreises Esslingen, bei dem Ausbildungsplatzsuchende, Schülerinnen und Schüler in den Ferien Betriebe besichtigen, um sich über mögliche Ausbildungsberufe zu informieren.
31 Unternehmen stellen sich vor und geben einen Einblick in die Philosophie und Kultur des Unternehmens. Ganz nach dem Motto des Untertitels zur Aktion "Einblick - Durchblick - Ausblick" kann nur der den richtigen Weg finden, der den Durchblick hat. Und das gibt wiederum Hoffnung auf eine Perspektive in der Zukunft.
 

 Be Smart : Nichtrauchen liegt im Trend
Geschrieben von Jochen am 28.05.2005 22:34 (248 gelesen)

Be Smart Quelle: Der Teckbote, 28.5.05
Zitat:
SUCHT / Schulklassen im Kreis Esslingen sagen "Nein" zum Rauchen


Da können sich manche Erwachsene auch Eltern und Lehrer ein Beispiel nehmen: 83 Schulklassen, die sich im Herbst 2004 entschlossen, beim Projekt "Be smart don't start" teilzunehmen, haben dieses jetzt erfolgreich abgeschlossen. "Rauchen ist out."


KREIS ESSLINGEN Damals hatten sie sich verpflichtet, ein halbes Jahr lang nicht zu rauchen oder mit dem Rauchen aufzuhören. Wöchentlich wurde in der Klasse anonym oder offen abgefragt, ob die Selbstverpflichtung durchgehalten wurde. Zusätzlich mussten die Projektteilnehmer unterschiedliche Fragen rund um das Thema Rauchen beantworten.

Organisiert wird das Projekt bundesweit durch das Institut für Therapieforschung. Finanziell wird das Projekt von der AOK Baden-Württemberg ermöglicht. Begleitet werden die Schulklassen von der Koordination Suchtprophylaxe des Landkreises Esslingen. Für die Klassenlehrer stehen umfangreiche Materialien für die Gestaltung des Unterrichts oder für Projekte zum Thema Rauchen zur Verfügung. Zum Erfahrungsaustausch wurde zur Projekthalbzeit ein Treffen für die begleitenden Lehrer im Esslinger Landratsamt angeboten. Die Schüler hatten die Möglichkeit, im kreisweiten Jugendportal "Romeo und Julia" Kontakt aufzunehmen.

Bundesweit beteiligten sich knapp 11 000 Schulklassen, das heißt rund 220 000 Schüler wurden mit diesem Nichtraucherwettbewerb, der in 14 europäischen Ländern durchgeführt wird, erreicht. Die Ergebnisse einer von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durchgeführten Untersuchung Ende 2004 zeigen den Erfolg von Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens: Die Raucherquote ist bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren seit 2001 um 5 Prozent gesunken.

Nichtrauchen liegt voll im Trend. Die Richtung scheint eindeutig erkennbar: als erstes Bundesland hat Hessen seit Januar das Rauchen an der Schule per Gesetz verboten. Auch in Baden Württemberg und hier im Landkreis Esslingen gibt es Überlegungen zur Umsetzung von "Rauchfreien Schulen".

"Be smart"-Klassen konnten an ihren Schulen wertvolle Erfahrungen bei einer Vielzahl von Projekten und Aktionen zum Thema Nichtrauchen sammeln: sie organisierten die Durchführung einer rauchfreien Woche an der Schule, führten Befragungen durch und gestalteten Infostände. Sie untersuchten die Standorte von Zigarettenautomaten am Wohnort, entwickelten Sketche und gestalteten kreative Plakate.

Für sie winken als Belohnung Preise für die ganze Klasse. Die Preisverleihung findet am 15. Juni im rauchfreien Jugendhaus in Hochdorf statt. Viele Einrichtungen, unter anderem IKK, AOK, Barmer, WLB, Freilichtmuseum Beuren, Naturschutzzentrum, Fachhochschule für Kunsttherapie und viele andere Einrichtungen stifteten Preise, die immer eine Aktivität mit der ganzen Klasse beinhalten.

Weitere Informationen zur Suchtvorbeugung und Kampagne Nichtrauchen über: Landkreis Esslingen, Suchtprophylaxe, Christiane Heinze, 0 70 21/9 70 43 28, E-Mail: Heinze@drogenberatung-kirchheim.de.

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 Neues aus Kirchheim : Ferien mit Marterpfahl und Tipi
Geschrieben von Jochen am 28.05.2005 22:36 (217 gelesen)

Neues aus Kirchheim Quelle: Der Teckbote, 27.5.05
Zitat:
JUGENDHAUS / Kinder erleben in der Linde die "Welt der Indianer"

Das erste Indianerferienprogramm des Kirchheimer Jugendhauses Linde nähert sich seinem Höhepunkt: Heute um 15 Uhr findet das Indianerfest für alle Kinder und Eltern statt.


ANKE ALBRECHT

KIRCHHEIM 25 Kinder und elf Leiter leben bis zum heutigen Freitag in der "Welt der Indianer", die sie über eine "Zeitschleuse" in Form einer Rollenrutsche betreten. Von morgens bis abends können sich die Kinder seit Montag in den verschiedensten Werkstätten "austoben".

In diesen Werkstätten dreht sich natürlich alles um Indianer: sei es das Basteln von Trommeln und Panflöten, von indianischem Schmuck und Kostümen, von Spielen in Lederbeuteln oder auch das Entzünden eines Lagerfeuers. Natürlich dürfen ein selbst gemachtes Tipi und ein Marterpfahl nicht fehlen. Außerdem werden Geschichten erzählt und es gibt "spontane Aktionen", bei denen beispielsweise ein bestimmter Indianer gesucht wird.

Für die Verpflegung der Sieben- bis Zwölfjährigen wird im "Saloon" gesorgt. Morgens geht es mit einem Brunch los, mittags werden indianische Gerichte wie eine "Westernpfanne" gekocht und zwischendrin gibt es "indianische" Snacks.

Der Kommentar der Kinder fällt durchweg positiv aus: "Gut" gefällt es den meisten und auch "die Leiter sind nett".
 

 Aus den Schulen : Schul-Mediatoren - Gemeinsames Projekt mit Seniorenrat
Geschrieben von Jochen am 28.04.2005 12:54 (236 gelesen)

Aus den Schulen Quelle: Der Teckbote, 28.4.05
Zitat: Der Kreisjugendring (KJR) geht neue Wege. Seit kurzem ist er Mitglied im Kreisseniorenrat und will mit diesem zusammen ein Projekt auf die Beine stellen: Ehrenamtliche Mediatoren für die Konfliktlösung im Schulalltag gewinnen.

BARBARA GOSSON

KREIS ESSLINGEN Es ist ein einmaliges Projekt und eine hervorragende Möglichkeit der Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt, betonte KJR-Geschäftsführer Kurt Spätling gestern beim Pressegespräch. In einem dreitägigen Intensivkurs sollen Freiwillige zu Mediatoren an Schulen ausgebildet werden.

Die Rolle des Kreisseniorenrates dabei ist, das Projekt unter den Senioren publik zu machen. Zwar ist der Mediatorenkurs für alle Interessierten offen, doch man denkt besonders an die Senioren, die vormittags Zeit haben und viel Wissen und Lebensweisheit mitbringen, wie Reiner Häußler, Vorsitzender des Kreisseniorenrates die Vorteile der Älteren kurz umriss.

Ein vergleichbares Projekt gibt es in Neuhausen. Dort werden Schüler, die den Unterricht stören, auf die so genannte Trainingsinsel geschickt. Auf der Insel nimmt sich der Mediator des Schülers an und hilft ihm, einen Ausweg aus dem Konflikt zu suchen. "Man muss den Blick frei machen für eine eigene Lösung," beschrieb Spätling das Vorgehen. Dabei müsse der Mediator vermeiden, dass es Sieger und Verlierer gibt. Eine Statistik belege eindeutig, dass es so gelungen sei, die Zahl der Konflikte dort zu verringern.

In Neuhausen arbeitet eine Sozialpädagogin. In den drei Modellschulen, die jetzt dazukommen sollen, setzt man auf die Ehrenamtlichen.

Von einem "Krieg der Generationen" will Reiner Häußler nicht sprechen. Alt und Jung müssten sich gemeinsam an die Lösung der gesellschaftlichen Probleme machen. "Das Potenzial der Älteren müssen wir heben," sieht er in der ehrenamtlichen Arbeit auch eine Sinnstiftung für ältere Menschen. Die Ehrenamtlichen sollen im Schulzentrum Reichenbach, im Schulzentrum Oberlenningen und an der Wendlinger Ludwig-Uhland-Schule zum Einsatz kommen.

Der gesunde Menschenverstand reicht aus, beschreibt Spätling das Anforderungsprofil für die Mediatoren. Sie sollen nicht alleine dastehen. Die Sozialpädagogen des KJR, Jugendhausmitarbeiter, sollen für Fallbesprechungen zur Verfügung stehen. Die Finanzierung ihrer zusätzlichen Arbeitsstunden ist allerdings noch nicht ganz geklärt.

Wenn beispielsweise massive häusliche Probleme oder Hyperaktivität hinter den Schwierigkeiten des Schülers steckten, komme der Mediator eben nicht weiter, und man müsse tiefergehende Hilfen, auch zusammen mit den hauptamtlichen Kräften, suchen.

Aber auch die Lehrer müssten ihr Verhalten in Frage stellen lassen. Das ist nicht ganz leicht für Lehrer, wenn Konflikte so außerhalb der Klasse verhandelt werden, aber die meisten tragen das mit, wusste Spätling über die Verankerung der Mediatoren im Schulbetrieb und zeigte sich "mehr als zuversichtlich", bei Konflikten vermitteln zu können.

Pro Schule denkt man an zirka 30 Freiwillige, die gemäß dem Volunteers-Prinzip zeitlich begrenzt die Verpflichtung übernehmen, an bestimmten Vormittagen als Mediatoren zur Verfügung zu stehen. Kreisseniorenrat und KJR haben eine Informationsbroschüre zu der konstruktiven Konfliktlösung im Schulalltag erstellt, die derzeit über das Netzwerk der örtlichen Seniorenarbeit verteilt wird.

In einem Seminar vom 17. bis zum 19. Juni im Schulungszentrum des KJR in Obersteinbach sollen die Ehrenamtlichen in Rollenspielen auf ihre Aufgabe, Wege aus Konflikten zu bahnen, vorbereitet werden. Das Seminar kann durch eine Spende der Stiftung Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen kostenlos angeboten werden. Ein Info-Abend findet am 2. Juni um 19 Uhr statt.

Interessenten sollten sich vorher telefonisch beim KJR unter Telefonnummer 0 70 24 / 64 60 18 anmelden. Dabei wird auch der Veranstaltungsort bekannt gegeben.
 

 Pressedienst : Jugendmedienschutz im Internet eine "besondere Herausforderung"
Geschrieben von Jochen am 28.04.2005 08:33 (343 gelesen)

Pressedienst Quelle: heise online, 28.4.05
Zitat:
Das Internet ist für Jugendliche eine Welt der Freiheit, aber auch der Gefahren und Risiken: Fast jeder Zweite ist 2004 einmal mit pornografischen Seiten in Berührung gekommen, 2000 waren es noch annähernd jeder Dritte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs). Die Studie wurde am Mittwoch bei einer Fachtagung "Jugendmedienschutz im Internet" in Stuttgart vorgelegt.

Bei 8,5 Millionen allein in Deutschland gemeldeten Domains sei es eine besondere Herausforderung, Jugendliche vor gefährdenden Inhalten zu schützen, meinte Günter Mächtle, Experte des baden- württembergischen Sozialministeriums. Das sei eine Herausforderung für den Gesetzgeber, aber auch für die Eltern. 70 Prozent der Eltern wissen nach Angaben des Sozialministeriums nicht, welche Internetseiten ihre Kinder anklicken. Dabei hätten vier von fünf Kindern beim Chat schon anzügliche Angebote erhalten oder seien sexuell belästigt worden. Alarmierend sei auch, dass etwa jedes siebte Kind in Chats seine persönlichen Daten preisgebe.

"Kinder und Jugendliche müssen an eine verantwortungsvolle Mediennutzung herangeführt werden", sagte Mächtle. Denn 85 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen benutzen das Internet, die Hälfte von ihnen täglich oder mehrmals pro Woche, erklärte mpfs-Geschäftsführer Thomas Rathgeb. Die Hälfte der Jugendlichen, die sich regelmäßig in Chat-Räumen aufhalten, hätten dabei schon schlechte Erfahrungen gemacht und seien auf unangenehme Menschen getroffen. Die Jugendlichen ignorieren Belästigungen aber meist oder verlassen den Chat-Raum, berichtete Rathgeb weiter.

Gesetzlich ist der Jugendschutz im Internet durch den Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) der Länder und das Jugendschutzgesetz (JuSCHG) des Bundes geregelt, die beide zum 1. April 2003 in Kraft getreten sind. Für die Umsetzung des Staatsvertrages ist vor allem die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zuständig, in der die Landesmedienanstalten, die Länder und der Bund vertreten sind. Aufgabe der KJM sei es einzugreifen, wenn die Selbstkontrolle von Unternehmen versagt, erklärte der Vorsitzende der KJM, Prof. Wolf-Dieter Ring.

Seit ihrem Bestehen habe die Kommission 685 Fälle aus den Internet geprüft. Bei 530 habe die KJM jugendgefährdende Inhalte festgestellt. "Auch wenn in dem flexiblen Medium Internet die Aufsicht ständig hinterherjagt, ist die Bilanz dennoch positiv", sagte Ring. Durch Überzeugungsarbeit seien die Anbieter zum Löschen gefährdender Inhalte bewegt worden. Für die Zukunft sei es aber wichtig, durch spezielle Sicherheitssysteme Jugendlichen den Zugriff auf pornografische Seiten zu verwehren. (dpa) / (jk/c't)

 

 Jugendnetz-News : Sommerjobs in Frankreich und Europa
Geschrieben von Jochen am 05.04.2005 14:40 (472 gelesen)

Jugendnetz-News Ab sofort Ausschreibung 2005 des zentralen französischen Jugendinfoservers für tausende Sommerjobs

Wie jedes Jahr sammelt der CIDJ (Zentraler französischer Jugendinformationsserver) ab März Jobangebote vor allem in Frankreich, aber auch in Europa, und stellt sie ins Netz. Ein Job im Ausland bietet die Gelegenheit, Spracherwerb und Auslandserfahrung mit der Aufbesserung der eigenen Finanzen zu verbinden.

Alle Infos – allerdings nur auf Französisch – auf dem Server des CIDJ (www.cidj.asso.fr)
 

 Mitmachen Ehrensache : Für über 4.500 Jugendliche war 2004 „Mitmachen Ehrensache“
Geschrieben von Jochen am 04.04.2005 12:17 (303 gelesen)

Mitmachen Ehrensache Die Aktion in elf Landkreisen Baden-Württembergs war ein großer Erfolg!

Zum Internationalen Tag des Ehrenamts (immer der 5.12.) waren 2004 in elf Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg 4.543 Jugendliche bei der Aktion „Mitmachen Ehrensache“ dabei. Sie jobbten einen Tag und das dabei erwirtschaftete Geld floss nicht in die eigene Tasche, sondern in verschiedene soziale Projekte, die von Jugendlichen vorher ausgesucht worden waren. Es kamen über 86.000 Euro zusammen und gegenüber dem Vorjahr haben fast doppelt so viele Jugendliche mitgemacht!

Mitmachen Ehrensache ist auf den Punkt gebracht: Aktiv werden, was Gutes tun und in die Arbeitswelt hineinschnuppern. Wer mehr als nur diesen einen Tag dabei sein will, kann schon im Vorfeld als "Botschafter" oder "Botschafterin" in den regionalen Aktionsteams mit organisieren und für die Aktion in Schulen werben. Am Ende der Aktion bekommen die Botschafter natürlich ein Zertifkat für ihren Qualipass.

„Mitmachen Ehrensache“ findet jedes Jahr statt und 2005 sollen die Rekordzahlen des letzten Jahres noch einmal überboten werden. Wie wäre es also, wenn auch du dieses Jahr mitmachst?

Auf der Homepage von Mitmachen Ehrensache findest du alle notwendigen Infos. Hier kannst du nachlesen, ob die Aktion in deiner Region stattfindet, wie du Botschafter oder Botschafterin wirst und einen Job für den 5. Dezember findest.

www.mitmachen-ehrensache.de
 

 Neues aus Kirchheim : Kein reiner Konsum: Jugendliche gestalten Kulturprogramm
Geschrieben von Jochen am 10.04.2005 11:34 (237 gelesen)

Neues aus Kirchheim Quelle: Der Teckbote, 9.4.05
Zitat: JUGENDHAUS / "Kulturkeller unter der Linde" bietet Konzerte, Kleinkunst, Lesungen und Vorträge für mehrere Generationen

"Jugend und Kultur" diese beiden Begriffe sind der Dreh- und Angelpunkt im Kirchheimer Jugendhaus Linde. Die Kultur hat jetzt im Keller eine weitere Bühne bekommen, und das Alter der "Jugend" wird dabei großzügig definiert: Zielgruppe der "Kulturkeller"-Veranstaltungen sind die 16- bis 35-Jährigen.


ANDREAS VOLZ

KIRCHHEIM Vor rund 20 Jahren trafen sich Kirchheimer Jugendliche regelmäßig in der "Grotte", um in einem geschützten Raum bei Kneipenatmosphäre aber nicht bei Kneipenpreisen einen wichtigen Teil ihrer Freizeit zu verbringen. Später, nachdem der Betrieb der "Grotte" eingestellt war, versank der Gewölbekeller in einen längeren Dornröschenschlaf, aus dem er erst jetzt wieder wachgeküsst wurde.

Statt eines Märchenprinzen kamen zu diesem Zweck aber gleich "Die 2wei" in die Linde Jörg Weigele aus Kirchheim und Raphael Lindeke aus Esslingen. Bei der Eröffnungsveranstaltung vor geladenen Gästen lebten sie ihre Freude am gemeinsamen Gesang wie am gemeinsamen Gitarrenspiel voll aus und begeisterten das Publikum mit ihrem virtuosen Vortrag gecoverter Hits aus den vergangenen vier Jahrzehnten.

Die notwendige Vorarbeit für den Premierenabend leistete das Jugendhausteam mit tatkräftiger Unterstützung vieler jugendlicher Helfer. In Eigenleistung haben sie den Keller wieder salonfähig gemacht. Künftig werden die Jugendlichen auch das Programm im Kulturkeller weitgehend selbstständig planen. Das gehört mit zur Konzeption des Jugendhauses und des Kulturkellers, wie Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker in ihrem Grußwort zur Eröffnung ausführte: "Hier gibt es kein reines Konsumverhalten. Es ist ein Ort, wo die Jugend mitgestalten und lernen kann, Veranstaltungen zu organisieren. So steigern die Jugendlichen auch ihr Selbstwertgefühl."

Die Jugend habe sich stark verändert. Herkömmliche Familienstrukturen seien teilweise völlig weggebrochen. Die heutige Jugend führe auch keinen Kampf mehr für autonome Jugendhäuser oder gegen die ältere Generation und den "Muff unter den Talaren". Die daraus resultierende Neukonzeption der Linde sei nicht überall auf Zustimmung gestoßen, führte die Oberbürgermeisterin weiter aus. Doch ob "Mehrgenerationenhaus" oder reine "Jugendfabrik" wichtig sei, "dass die Linde eingebunden ist in den Gesamtansatz der Jugendarbeit in der Stadt Kirchheim".

Dass mehrere Generationen zugleich das Jugendhaus nutzen können, hatte zuvor bereits Matthias Altwasser, der Hausleiter der Linde, angesprochen: Er kündigte zum Beispiel ein "Klassikfrühstück" am 3. Juli an, das "eine Gothicgruppe gemeinsam mit Senioren gestaltet". Bei solchen Ideen handelt es sich keineswegs um einmalige Begegnungen der unheimlichen Art oder um Wunschträume von Sozialpädagogen. Während eines Pressegesprächs am Rande der Eröffnungsfeierlichkeiten meinten die Jugendlichen selbst, dass sie bei einem Jazzkonzert im Kulturkeller auch gerne den eigenen Vater oder den 60-jährigen Nachbarn treffen würden.

Jazz oder Blues stehen bei den Besuchern hoch im Kurs, hat Jugendhausmitarbeiterin Jutta Deuschle festgestellt. Aber generell sollen im Kulturkeller Gruppen aller Musik-Spektren zu hören sein. Für die Jugendlichen sei es auch "eine Versuchsmöglichkeit, mit eigenen Bands aufzutreten". Eines ist den Betreibern des Kellers besonders wichtig: Sie wollen ein zusätzliches kulturelles Angebot in Kirchheim schaffen, ohne den bestehenden Institutionen das Publikum abzuwerben.

Der "Kulturkeller unter der Linde" bietet jeden Donnerstag Programm. Außer Konzerten gehören dazu auch Lesungen, Kabarett oder Vorträge. Danny Hughes, einer der Jugendlichen, hat schon konkrete Vorstellungen: "Es soll nicht nur Spaßkultur geben, sondern auch einmal einen Abend zum Thema ,Kriegsende', mit Zeitzeugen."

Weitere Erfahrungen, die die jungen Leute im Kulturkeller sammeln können, betreffen das Führen einer Kneipe beim donnerstäglichen Thekendienst oder auch den Verzicht auf blauen Dunst. Der Keller ist nämlich gänzlich rauchfrei. "Das funktioniert", sagt Jutta Deuschle. "Wir hatten ein Heavy-Metal-Konzert als Generalprobe. Da hat keiner geraucht."
 

 Aus den Schulen : Jugend denkt Zukunft
Geschrieben von Jochen am 04.04.2005 12:20 (243 gelesen)

Aus den Schulen Innovationsprozesse hautnah erleben – Jugendliche entwickeln mit und in Unternehmen Produkte und Dienstleistungen für die Welt von morgen.

Unternehmen werden Paten von Schulen und begleiten euch fünf Tage bei einem Innovationsspiel. Hier könnt ihr kreativ werden und Produkte und Dienstleistungen für 2020 entwickeln. Beim Praxis-Check eurer Ideen helfen euch die Unternehmenspaten. Sie fragen mit euch, ob das Projekt technisch umzusetzen und finanzierbar ist, wie Produkte vermarktet werden können und welche Vertriebsstrukturen nötig sind. Aber keine Bange. Vieles, was auf den ersten Blick undenkbar scheint, kann Zukunft werden. So räumte beispielsweise Lord Kelvin 1897 dem Radio "absolut keine Zukunft" ein und der IBM-Präsident Watson sah 1943 den Weltmarkt mit fünf Computern ausreichend bedient.

Offizieller Startschuss in die Zukunft ist am 18.4.2005 mit Bundeskanzler Schröder als Schirmherrn in Berlin. Von da ab sind 400 Innovationsspiele bis Sommer 2006 geplant.

Infos zum Mitmachen gibt es bei Jugend Denkt Zukunft.
 

 Jugendnetz-News : Abi oder Realschulabschluss in der Tasche, was nun?
Geschrieben von Jochen am 05.04.2005 14:47 (276 gelesen)

Jugendnetz-News Das FSJ Kultur eröffnet Betätigungsfelder in Spielmobilen, Kunstschulen, Medienwerkstätten, Museen, Theatern ...

Für einen Freiwilligenplatz ab September 2005 müsst ihr euch sputen. Der Bewerbungsschluss für das FSJ-Kultur ist der 30. April 2005. Nach der Schule, bevor die Ausbildung oder das Studium beginnt, ist das FSJ Kultur ein Bildungs- oder auch Orientierungsjahr. Das FSJ Kultur eröffnet Betätigungsfelder beispielsweise in Spielmobilen, Kunstschulen, Medienwerkstätten, Musikschulen, PopInitiativen, Museen, Theatern, Bibliotheken, Kulturvereinen oder soziokulturellen Zentren.
Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich unter www.fsjkultur.de

Bei Romeo und Julia gibt es auch Informationen unter anderem zu FSJ im Landkreis Esslingen
 

 Romeo-und-Julia : Neu bei uns: Fussball-Bundesliga
Geschrieben von Ralf am 06.04.2005 09:11 (567 gelesen)

Unter Fun&Games findet ihr ab sofort die aktuellen Fussball Ergebnisse der Bundeslige, 2. Liga und Regional-Liga-Süd, zusammen mit einer aktuellen Tabelle.
 

 Jugendnetz-News : Neues Online-Portal für Ernährungsfragen
Geschrieben von Jochen am 04.04.2005 12:24 (279 gelesen)

Jugendnetz-News Bei essplorer.de findest du Infos zu Fitness und Gesundheit, Kosmetik und deinem Gewicht.

Machst du dir Gedanken darüber, ob du das richtige Gewicht hast? Willst du wissen, woran du ein gutes Fitnessstudio erkennst und welche Klauseln du beim Vertragsabschluss nicht akzeptieren musst? Bist du unsicher, ob deine teuere Creme noch gut ist oder deine Pickel von der Schokolade kommen?

Das und noch viel mehr erfährst du in dem neuen Ernährungsportal www.essplorer.de, das von der Verbraucherzentrale und dem Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg betrieben wird.

Wenn du Material für ein Referat zu Ernährung und Lebensmitteln suchst, solltest du auch mal im Mutterportal von essplorer vorbeischauen. Auf www.ernaehrungsportal-bw.de kannst du nach Themen recherchieren und bekommst gute Links geliefert.
 

 Neues aus dem Landkreis : Erst blauer Dunst, dann blaues Wunder?
Geschrieben von Jochen am 04.04.2005 13:21 (411 gelesen)

Neues aus dem Landkreis Quelle: Der Teckbote, 2.4.05
Zitat: POLIZEI / Kinder und Jugendliche greifen immer früher zu Alkohol und Nikotin

Immer früher greifen Kinder und Jugendliche zu Alkohol und Nikotin. Suchtrisiken und Anfälligkeit für Rauschgifte wachsen. Kinder und Jugendliche werden schon früh mit Alltagsdrogen konfrontiert. Egal ob wir uns auf Geburtstagen, Partys, Jubiläumsfeiern oder sonstigen gesellschaftlichen Veranstaltungen befinden, überall begegnen wir Alkohol und Nikotin.


KREIS ESSLINGEN Unsere Gesellschaft benutzt Alkohol nicht nur zum Feiern, sondern auch zum Entspannen, bei Stress oder Kummer, nach erfolgreichem Sport, vor dem Essen, zum Essen oder nach dem Essen. Die Neugier der Kinder und Jugendlichen wächst und früher oder später probieren sie Alkohol und Nikotin selbst aus. Eine entscheidende Rolle spielen Freunde, Verwandte oder Vorbilder, denn konsumieren diese legale Drogen, wächst das Bedürfnis, es selbst auch zu probieren. Kinder und Jugendliche lernen von den Erwachsenen auch den Umgang mit legalen Drogen. Je früher und intensiver Kinder und Jugendliche legale Drogen konsumieren, desto höher ist die Anfälligkeit, dass sie später auch zu illegalen Drogen greifen.

Das Jugendschutzgesetz (JuSchG) will Kinder und Jugendliche in der Öffentlichkeit schützen. Dazu gehören Bestimmungen, die den Umgang mit den Alltagsdrogen Nikotin und Alkohol regeln. An Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen Zigaretten und jeglicher Alkohol weder abgegeben noch darf ihnen der Konsum in der Öffentlichkeit gestattet werden. Jugendliche wissen zumeist genau, bis zu welchem Alter der Konsum und Kauf für sie untersagt ist. Gelangen Alkohol und Zigaretten dennoch in ihre Hände, ist dies oft Nachlässigkeit oder falsches Verhalten von Erwachsenen.

Mitverantwortlich für den früheren Alkoholkonsum ist ein verändertes Angebot alkoholischer Getränke, das bevorzugt ein junges Publikum anspricht. Vor allem bei den 14- bis 17-Jährigen sind die so genannten Alkopops hoch im Trend, obwohl der Verkauf solcher Getränke an diese Altersgruppe verboten ist. Neuerdings versuchen manche Hersteller, die auf diese Getränke neu erhobene Sondersteuer in der Weise zu umgehen, dass sie so genannte "Tüten-Alkopops" auf den Markt bringen. Es handelt sich hierbei um brausepulverähnliche Substanzen, aus denen durch Aufgießen mit Wasser Alkopop-Drinks entstehen eine Variante, die Kindern und Jugendlichen einen noch einfacheren Zugriff ermöglicht.

Untersuchungen des Tabakkonsums der 12- bis 15-jährigen zeigen, dass der Anteil der Raucher sowohl bei den männlichen als auch bei den weiblichen Jugendlichen steigt. Einen Großteil trägt der Freundeskreis der Jugendlichen dazu bei, da eine dort vorhandene positive Einstellung zum Rauchen eigene Zurückhaltung oder Bedenken verdrängt.

Tipps der Polizei: Treffen Sie mit Ihrem Kind Regelungen zum Umgang mit Alkohol und Nikotin.

Machen Sie Ihrem Kind die Risiken deutlich. Das so genannte "Koma-Saufen" oder "binge-drinking" ist kein geselliger Zeitvertreib, sondern ein Spiel mit dem Tod.

Weisen Sie Ihr Kind darauf hin, dass der Konsum von Nikotin grundsätzlich schädlich ist. Tabak enthält zahlreiche Stoffe, die nachweislich krebserregend sind.

Eine positive Einstellung zur Gesundheit verringert die Konsum- und Suchtrisiken für Kinder und Jugendliche. Geben Sie Ihrem Kind mit Ihrer Erziehung die Anreize, die es braucht um stark und selbstbewusst "Nein" zu Drogen zu sagen.

Die Polizeidirektion Esslingen hat zusammen mit dem Landratsamt Esslingen bereits im letzten Jahr die landkreisweite Aktion unter dem Motto "Jugendschutz geht uns alle an" gestartet. Infoflyer und Informationen für Eltern und Jugendliche sowie für Veranstalter zum Thema Jugendschutz, Alcopops und Suchtvorbeugung gibt es bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter Telefon 07 11/39 90-130, E-Mail: kbst@pdes.bwl.de und bei der Suchtbeauftragten des Landkreises Esslingen unter Telefon 07 11/39 02-25 71, E-Mail: LRA@landkreis-esslingen.de

Weitere Informationen und Tipps findet man in den Broschüren "Rauschgift ohne mich" und "So schützen Sie Ihr Kind vor Drogen", die man bei jeder Polizeidienststelle erhält sowie im Internet: www.polizei-bw.de.
 

 Romeo-und-Julia : Frühlingsgefühle im Jugendnetz
Geschrieben von Jochen am 04.04.2005 12:14 (330 gelesen)

Romeo-und-Julia Wenn du im nächsten Urlaub auf eigene Faust losziehen willst, solltest du Infos und Organisationsgeschick als Reisebegleiter mitnehmen. Endlich ist der Frühling da! Jetzt ist der Sommer und der nächste große Urlaub nicht mehr weit. Weißt du schon, wo es hingehen soll?

Gruppenreisen findest du bei uns im Jugendnetz im Jugendreisekatalog. Hier machen nicht die großen Reiseveranstalter für sich Werbung, sondern du findest Angebote von Vereinen und Verbänden aus dem Ländle.
Bei Reisefieber und dem Reiseservice gibt es jede Menge nützlicher Infos. Du kannst dir deine Reiseapotheke zusammenstellen und mit der "Prophylaxe- und Erste-Hilfe-Liste" das Reisefieber auf die Zeit vor der Abfahrt verbannen. Beim Reiseservice kannst du deinen Rucksack packen, dich verlieben, Fettnäpfchen aus dem Weg gehen und nach Tipps stöbern, wie du deine Urlaubskasse schonen kannst. Für den Fall, dass aus Fernweh Heimweh werden sollte, gibt es 10 Gegenmittel; Links und Literaturtipps helfen bei der weiteren Reisevorbereitung.

Alles zusammen findest du auch bei Romeo und Julia unter Rat & Hilfe / Reisen.
 

 Neues aus Aichwald : Neues Publikum im Nichtraucher-Jugendhaus
Geschrieben von Jochen am 30.03.2005 18:28 (220 gelesen)

Neues aus Aichwald Quelle: Eßlinger Zeitung, 29.3.05
Zitat:
Abraham Schoster zieht eine positive Jahresbilanz fürs Domino

"Es hat sich was geändert im Jugendhaus", berichtete Jugendhausleiter Abraham Schoster dem Aichwalder Gemeinderat. Seit etwa einem Jahr herrscht im Domino striktes Rauchverbot. "Dadurch hat sich die Besucherstruktur komplett geändert", teilte Schoster den Ratsmitglieder mit. Besuchten 2003 noch 2993 Jugendliche das Domino, waren es im vergangenen Jahr in besserer Luft 3691.


Von Susanne Grünenwald

Das Rauchverbot habe für Differenzen gesorgt, räumte der Jugendhausleiter ein: "Ältere Jugendliche" zwischen 17 und 28 gehörten nun nicht mehr zur Klientel. Das Durchschnittsalter liege inzwischen bei 10 bis 17 Jahren. Die positive Konsequenz: Im Domino wird kaum mehr Alkohol getrunken. Allerdings fallen dadurch ein Drittel der Thekeneinnahmen weg, was aber, wie Schoster betonte, anderweitig ausgeglichen werden könne. Die Ratsmitglieder bestätigten den Nichtraucher-Kurs. "Es ist wichtig und richtig, Grenzen zu ziehen und ein Vorbild zu geben", unterstützte Volker Haug (CDU) das Konzept.

Das jüngere Publikum kommt nun zwar zahlreicher, aber nicht mehr aus allen Ortsteilen. Vor allem Schülerinnen und Schüler aus der benachbarten Grund- und Hauptschule und aus der unmittelbaren Umgebung zieht es ins Domino, und das bereits am frühen Nachmittag. "Wir erarbeiten momentan eine neue Konzeption", erklärte Schoster. Der Abendbetrieb lohne sich immer weniger, stattdessen müssten mehr Angebote am Nachmittag stattfinden. Ein wichtiger Bestandteil der offenen Jugendarbeit ist das Café, in dem sich 30 bis 40 Mädchen und Jungen zweimal pro Woche treffen. Auch das Schülercafé, das sich an die Aichwalder Hauptschüler richtet, kommt gut an.

Mehr Angebote in Ortsteilen nötig

Besonders beliebt sind die LAN-Parties mit Spielen an untereinander vernetzten Computern. Wegen zu großer Nachfrage können sie künftig nicht mehr im Jugendhaus stattfinden. Deutlich mehr Jungs als Mädchen besuchen das Domino. Freitagnachmittags findet deshalb neuerdings ein Mädchenprogramm statt, das bei positiver Entwicklung etabliert werden soll. Hans-Ulrich Richter (SPD) erkundigte sich nach Alternativen für die "älteren " Jugendlichen, Schoster betonte, dass das Interesse hier nicht mehr so groß sei, die älteren ziehe es nach Esslingen. Über die steigenden Besucherzahlen freute sich Albert Kamm (Freie Wähler). Schule und Jugendhaus sollten noch mehr verbessert werden, wünscht er sich. Das befürwortet auch Schoster. "Die Zusammenarbeit mit der Schule ist extrem wichtig."

Bürgermeister Richard Hohler unterstrich, dass das Jugendhaus im Zusammenhang mit der Ganztagesschule eine wichtige Rolle spielen müsse. Als "noch nicht befriedigend" bezeichnete er die erwünschte dezentrale Betreuung. Auch in den anderen Ortsteilen müsse es Angebote geben, was allerdings mit der derzeitigen personellen Situation sehr schwierig sei.
 

 Be Smart : Das große Geheimnis der ersten Zigarette
Geschrieben von Jochen am 22.03.2005 11:37 (225 gelesen)

Be Smart Quelle: Der Teckbote, 19.03.2005
Zitat: JUGENDTHEATER / In der Kirchheimer Bastion führte Heinz Diedenhofen das Stück "Abgebrannt" auf.

ANDREAS VOLZ

KIRCHHEIM Die Kinder warnen das Kasperle lautstark vor dem bösen Räuber. Sie haben ihren Spaß dabei und merken gar nicht, dass eigentlich sie diejenigen sind, die vom Kasperle vor sämtlichen bösen Räubern auf ihrem weiteren Lebensweg gewarnt werden. So ähnlich hat das auch Friedrich Schiller vor mehr als 220 Jahren in seinen Betrachtungen über "Die Schaubühne als moralische Anstalt" gesehen: "Mit diesen Lasterhaften, diesen Thoren müssen wir leben. Wir müssen ihnen ausweichen oder begegnen; wir müssen sie untergraben oder ihnen unterliegen. Jetzt aber überraschen sie uns nicht mehr. Wir sind auf ihre Anschläge vorbereitet. Die Schaubühne hat uns das Geheimniß verrathen, sie ausfindig und unschädlich zu machen."

Irgendwo zwischen dem Kasperle-Theater und den hehren Ansprüchen des Klassikers fügt sich Heinz Diedenhofen mit seinem "Ein-Mann-Animations-Theater Hein Knack" in die Reihe derer ein, die ihr Publikum von der Bühne aus schon immer auf die Gefahren im Alltagsleben hingewiesen haben oder mit Schillers Worten "die den Menschen mit dem Menschen bekannt machten und das geheime Räderwerk aufdeckten, nach welchem er handelt". Menschliche Schwächen sind es, die Diedenhofen auf der Bühne darstellt und mit denen er seinem Publikum überwiegend Kindern oder Jugendlichen einen Spiegel vorhält.

Zu diesen Schwächen gehören moderne Phänomene wie das Handy, "die Schuldenfalle Nummer eins für junge Menschen", aber auch Laster, die bereits der feinen Weimarer Gesellschaft zu Zeiten Schillers und Goethes bekannt waren: Alkohol und Nikotin. In Kirchheim kämpfte Heinz Diedenhofen jetzt in einem wahren Bühnenmarathon ebenso überzeugend wie unterhaltsam gegen den Missbrauch dieser Suchtmittel: am Donnerstag mit drei Aufführungen über den alkoholseligen "Blaumann" (wir berichteten) und gestern mit zwei weiteren Aufführungen des Ein-Mann-Theaterstücks "Abgebrannt".

Der Titel bezieht sich auf den notorischen Geldmangel der Hauptfigur Tim, aber auch auf die Tatsache, dass dessen bislang letzte Zigarette schon vor gut einer Woche abgebrannt ist. Seither hat er nicht mehr geraucht, wegen einer Wette mit Dennis. Für "1wrf" (eine Woche rauchfrei) gewinnt er nämlich 30 Euro in Form einer "tk" (Telefonkarte), wie er seiner zukünftigen Freundin Inka per SMS mitteilt. Inka ist ein weiterer möglicher "Gewinn" für den Verzicht auf blauen Dunst. "Fast hätten wir uns mal geküsst", erzählt Tim auf der Bühne in der Kirchheimer Bastion, "wir waren uns schon ganz nahe gekommen aber dann hat sie gesagt: ,Du stinkst.'"

Zu schonungsloser Wahrheit ist auch Tim selbst fähig. Nach einer Woche ohne Zigaretten kommt er auf der Bühne an den Punkt, wo Schiller zufolge "das menschliche Herz auf den Foltern der Leidenschaft seine leisesten Regungen beichtet, alle Larven fallen, alle Schminke verfliegt". Und so verrät er das große Geheimnis: "Die erste Zigarette hat ja gar nicht geschmeckt." Erst die fünfte sei dann nicht mehr ganz so ekelhaft gewesen, und nach der zehnten habe er sich daran gewöhnt. Zum "Geschmack" der Zigaretten fragte "Tim" Diedenhofen nur in die Runde: "Wie schmeckt euch die Luft? Und wie schmeckt euch verdreckte Luft?" Ein anderes Geheimnis, das der Schauspieler erst beim Bühnengespräch nach der Aufführung lüftete, bezieht sich auf die Angst vor dem Verlust der Gruppenzugehörigkeit: Als er mit dem Rauchen aufgehört hat, hat er dadurch keinen einzigen Freund verloren.

Warum wird überhaupt geraucht? Tim erklärt es mit dem Gruppenzwang und mit einem "Saugbedürfnis wie bei Babys". Deshalb verwendet Heinz Diedenhofen als eines seiner wenigen Requisiten auch eine Zigarette, die auf einem Schnuller steckt womit er ganz im Sinne Schillers die "Thoren mit heilsamem Spott beschämt". Zu diesem Zweck hat Diedenhofen aber noch ganz andere Sprüche auf Lager. Weil Nikotin die Blutgefäße verengt, sagt er zu den anwesenden Jungs: "Wer von euch jetzt schon raucht und nicht mehr davon loskommt, hat gute Chancen, bis in 20 Jahren ein totaler Versager im Bett zu werden." Solche Aussagen sucht man(n) bei Schiller und beim Kasperle wahrscheinlich vergebens.
 

 Neues aus Kirchheim : Wer "kloppt" sich schon jeden Tag auf die Finger?
Geschrieben von Jochen am 21.03.2005 14:31 (175 gelesen)

Neues aus Kirchheim Quelle: Der Teckbote, 18.3.05
Zitat: SZENENWECHSEL / Das Ein-Mann-Theaterstück "Der Blaumann" konfrontiert Kirchheimer Jugendliche mit dem Thema Alkohol.

ANDREAS VOLZ

"Alkohol ist ein Gift, das aufs Gehirn geht: Alkohol macht doof." In aller Deutlichkeit beschreibt Heinz Diedenhofen vom Ein-Mann-Animations-Theater Hein Knack das Problem des Alkoholmissbrauchs. Sein Publikum im Kirchheimer Jugendhaus Linde besteht aus Jugendlichen, die vom Alter her gerade ihre ersten Bekanntschaften mit dem Alkohol und dessen Dosierung machen dürften. Einige sammeln im Rahmen der Kinder- und Jugendtheaterwochen "szenenwechsel" wohl auch gerade erste Erfahrungen mit dem Theater. Da kann es schon passieren, dass Heinz Diedenhofen alias "Der Blaumann" einen dauerhaft quasselnden Zuschauer aus dem Saal weist, mit der Bemerkung: "Ich bin kein Fernseher, ich bin ein Mensch. Du weißt wohl nicht, was eine Live-Veranstaltung ist."

An dieser Stelle fällt der "Blaumann" unabsichtlich aus der Rolle. Später, nach dem Ende der eigentlichen Aufführung, verwandelt er sich absichtlich in den Menschen Heinz Diedenhofen, der sein Publikum nicht nur unterhalten, sondern auch belehren möchte. Das Belehren freilich geschieht nicht mit erhobenem Zeigefinger, "Blaumann" Diedenhofen ist kein Moralapostel. Sonst könnte er sich seinen Auftritt sparen. "Mir geht's nicht darum, den Alkohol ganz zu verteufeln", klärt er sein Publikum im abschließenden Bühnengespräch auf: "Alkohol gehört zu unserer Kultur, und Alkohol genießen ist okay. Aber Genießen hat was mit wenig zu tun."

Wer zu viel Alkohol erwischt hat, dem gibt sein Körper unmissverständliche Signale. Heinz Diedenhofen hält einen Vergleich bereit: "Wenn ihr euch mit dem Hammer auf den Finger haut, gibt euch euer Körper auch ein Signal. Was haltet ihr von jemandem, der sich jeden Tag auf die Finger kloppt?" Mitsaufen könne "jeder Waschlappen, jeder Penner", spart der Schauspieler abermals nicht mit deutlichen Worten. Aber als einziger Nein zu sagen, wenn alle anderen trinken, dazu brauche es Charakterstärke.

Der polternde, grölende, brüllende "Blaumann" hat für so viel Charakterstärke kein Verständnis. Immer wieder bezieht Diedenhofen als "Blaumann" sein Publikum in das Ein-Mann-Theaterstück mit ein. Die Zuschauer sind nicht nur Gäste im Theater, sondern innerhalb des Stücks auch Gäste einer großen Fete. Deshalb tut der "Blaumann" so, als böte er den Jugendlichen Alkohol an. Als einer ablehnt, braust er auf: "Wo bin ich hier gelandet?" lautet seine ewig gleiche Frage, mit der er stets kopfschüttelnd feststellt, dass auf dieser Fete die richtig trinkfesten Gäste fehlen. "Habt ihr das gehört", fragt er das restliche Publikum nach der Abfuhr, "ich biet' ihm was zu trinken an, und der sagt Nein. Hör' mal, willst du mich beleidigen, willste Ärger? Was bist'n überhaupt für'n Typ, haste 'ne Freundin?"

Persönliche Angriffe, Beschimpfungen, Anmache, coole Sprüche daraus bestehen die verbalen Kraftmeiereien, mit denen sich der "Blaumann" seine vermeintliche Stärke ständig selbst beweisen muss. Hinterher entschuldigt sich der Schauspieler Heinz Diedenhofen für die Beleidigungen und Rempler, mit denen seine "Blaumann"-Figur einzelne Zuschauer belästigt hat: "Ich hoffe, ich habe niemanden verletzt."

Der "Blaumann" selbst ist nämlich sehr verletzlich trotz aller Coolness, die er zur Schau stellt. Manchmal verwandelt er sich zum heulenden Elend, zum regelrechten Jammerlappen: Den Traumberuf "Autoschlosser" darf er nicht lernen, stattdessen macht er eine Lehre als Fensterputzer. Der Vater ist arbeitslos, und der "Blaumann" muss zu Hause auch noch die Hälfte seines spärlichen Verdiensts abgeben. Da kann er keine großen Sprünge machen und lediglich träumen vom Surfbrett und dem großen Abenteuerurlaub natürlich nur mit Netz und doppeltem Boden. Weil es außer der gehassten Arbeit und dem geliebten Saufen in seinem Leben nur noch Videos gibt, entwickelt er den Wunschtraum, umschalten zu können, die "Erfolgskassette" einzuschieben. In diesem Wunschfilm ist der "Blaumann" dann plötzlich Autoschlosser und hat eine tolle Freundin.

Die Botschaft des engagierten Theater-Manns aus Hennef bei Bonn ist deutlich. Falls die mehr oder weniger stark überzogene Darstellung des "Blaumanns" von einzelnen nicht richtig gedeutet werden sollte, sagt es der Schauspieler im Bühengespräch noch einmal ganz drastisch: "Nicht die tollen Typen saufen, sondern die Loser, die zukünftigen Verlierer."
 

 Neues aus Leinfelden-Echterdingen : Es geht um Einsicht, nicht um Rechthaberei
Geschrieben von Jochen am 09.03.2005 09:13 (188 gelesen)

Neues aus Leinfelden-Echterdingen Quelle: Eßlinger Zeitung, 9.3.05
Zitat: LEINF.-ECHTERDINGEN: Neun ehrenamtliche Mediatoren helfen als neutrale Vermittler beim Streitschlichten

Alle Konfliktparteien gehen nach konstruktiven Gesprächen zufrieden auseinander. Keiner fühlt sich benachteiligt. Es gibt keinen Sieger und keinen Verlierer. Mediation nennt sich diese Form des Streitschlichtens, die keiner gerichtlichen Hilfe bedarf, sondern auf die Unterstützung eines neutralen Dritten baut. Neun Frauen und Männer aus Leinfelden-Echterdingen bieten seit kurzen ehrenamtlich ihre Dienste als so genannte Mediatoren an.


Von Harald Flößer

"Mit dem Begriff Mediation können leider noch die wenigsten etwas anfangen", räumt Christine Hug ein. Doch die Leiterin des Amtes für soziale Dienste in Leinfelden-Echterdingen will wie ihre Kollegen an der Bezeichnung festhalten. Ihr Ziel: "Mediation soll als formalisiertes Verfahren zur Streitschlichtung auch bei uns zu einem Qualitätsbegriff werden."

"Im Vordergrund steht der Ausgleich der Interessen aller am Konflikt Beteiligten", erklärt Peter Schellenberg das Prinzip der Mediation. Der ausgebildete Mediator, im Hauptberuf Vertriebsleiter, hatte das bürgerschaftliche Projekt im vergangenen Jahr angestoßen. Neun Frauen und Männer hat er zusammen mit Christine Hug dafür gewinnen können, Menschen zu helfen, die in Konfliktsituationen geraten sind. Darunter befinden sich beispielsweise eine Pädagogin, ein Betriebswirt, ein Verwaltungsrichter a.D. und ein Jurist. Die meisten haben sich per Fernstudium zusätzliche Qualifikationen für die neue Aufgabe erworben.

Lösung gemeinsam finden

Mediation basiert darauf, dass Konfliktpartner fähig sind, die für sie akzeptable Lösung gemeinsam zu finden. Das setzt natürlich voraus, dass sich alle Beteiligten selbst nach einer massiven Auseinandersetzung wieder an einen Tisch setzen und ein konstruktives Gespräch führen können. Wichtig ist, dass alle Meinungen und Sichtweisen gehört werden. "Es geht um Einsicht, nicht um Rechthaberei" lautet eines der Grundprinzipien der Mediation. "Beide Parteien können im konstruktiven Gespräch nur gewinnen."

Angebot für gesamten Filderraum

Leinfelden-Echterdingens OB Roland Klenk sieht das Projekt als "ehrenamtlichen Beitrag zur Verbesserung des sozialen Klimas". Von der Mediationsstelle im Rathaus verspricht er sich eine "Stärkung der Konflikt-, Kommunikations- und Toleranzkompetenz" seiner Stadt. Und nicht nur dort, denn die Mediatoren aus Leinfelden-Echterdingen wollen ihre Dienste künftig im gesamten Filderbereich anbieten. "Wir werden in den nächsten Wochen Kontakt mit den Nachbarkommunen aufnehmen", kündigt Christine Hug an. "Keiner fragt bei uns nach der Herkunft der Hilfe Suchenden."

Eine Anfrage gibt es bereits aus einer Schule im Stadtgebiet. Demnächst werden die Mediatoren ihre Arbeit dem Gesamtelternbeirat vorstellen. Das neunköpfige Team wird sich bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit auf die Bereiche Familie, Nachbarschaft und Gemeinwesen sowie Schule und Jugendarbeit beschränken. Einsatzfelder wie Wirtschaft bleiben von der ehrenamtlichen Hilfe ausgeklammert, doch ist man bereit, Kontakte zu entsprechenden Stellen zu vermitteln.

Kosten: 10 Euro pro Fall

"Jede Anfrage wird absolut vertraulich behandelt", verspricht Christine Hug. Bei ihr im Amt für soziale Dienste in Leinfelden-Echterdingen laufen die Fäden zusammen. Wer einen Mediator zur Lösung eines Konflikts einschalten möchte, sollte sich an sie wenden unter 07 11/16 00-299. Wer die Hilfe eines Mediators beansprucht, muss nur einen kleinen Obolus von 10 Euro leisten. In Ausnahmefällen kann auch dieser Beitrag erlassen werden.
 

 Neues aus Lichtenwald : Jugendarbeit ist Aufgabe des ganzen Orts
Geschrieben von Jochen am 04.03.2005 15:48 (187 gelesen)

Neues aus Lichtenwald Quelle: Eßlinger Zeitung, 4.3.05
Zitat:
Bürgermeisterin wünscht mehr bürgerschaftliches Engagement für die Betreuung

Kinder und Jugendliche sind für die Lichtenwalder Bürgermeisterin Lucia-Maria Herrmann das "Zukunftsthema überhaupt". Problematisch sei die Überalterung der Gesellschaft allgemein, "besorgniserregend" der Rückgang der Kinderzahlen in Lichtenwald. Ohne Zuzug lebten 2008 zwei Drittel weniger Kinder im Ort als 2002. "Wichtig ist eine kinderfreundliche Politik", betonte die Verwaltungschefin in der Bürgerversammlung.


Von Klaus Harter

Eine gute Kinderbetreuung stuft die Bürgermeisterin als wichtige Aufgabe ein. Die finanzschwache Gemeinde könne sie aber nicht allein finanzieren. Es habe bisher Bedarf gegeben für eine Frühgruppe im Kindergarten, "aber nur in geringem Rahmen". Herrmann bezweifelt, ob in einem Ort mit zweieinhalbtausend Einwohnern genügend Nachfrage für eine Betreuung für Kinder unter drei Jahren vorhanden ist. Hier kann sie sich eine Zusammenarbeit mit umliegenden Kommunen vorstellen. Weil das Geld fehle, könne die Gemeinde nicht einmal mehr den derzeitigen Standard gewährleisten. Die Verwaltungschefin forderte mehr ehrenamtliches Engagement in Kindergärten und im Jugendhaus.

Jugendhausleiter Klaus Greiner verlässt Lichtenwald im September. Weil die Gemeinde sparen müsse, werde seine halbe Stelle ein halbes Jahr lang nicht besetzt, kündigte die Bürgermeisterin an. Allerdings will die Kommune zusammen mit dem Kreisjugendring (KJR) ein Projekt zur Suchtvorbeugung starten. Dafür wäre jedoch eine hauptamtliche Betreuung erforderlich, sagte KJR-Geschäftsführer Kurt Spätling. Wenigstens eine Viertelstelle hält er für notwendig. Diese möchte Bürgermeisterin Herrmann zur Überbrückung ein halbes Jahr lang über Spenden finanzieren. Von den benötigten 3600 Euro seien bisher aber nur 1700 Euro zugesagt. Sie selbst sei "bereit, einen größeren Betrag zu spenden", gefordert sieht sie vor allem auch die Eltern.

Sorgen bereitet ihr, dass Jugendliche zu viel Alkohol trinken, sogar Schnaps, und zudem Haschisch rauchen. Vorbeugung sei "sehr viel preiswerter" als zum Beispiel Jugendliche in einem Heim unterzubringen, betonte KJR-Geschäftsführer Spätling. Deshalb warb er für das Projekt gegen Drogenmissbrauch. Bereits vor einigen Jahren habe es in Denkendorf und Neuhausen vergleichbare Projekte gegeben, berichtete er gegenüber der EZ. Dort seien Vereine, Schulen, Kindergärten und der Gemeinderat eingebunden gewesen. Er will zweierlei verdeutlichen: "Dieses Problem ist kein Jugendproblem", und "wir haben alle eine Vorbildfunktion". Mit der Suchtberaterin des Landkreises, Elke Klös, habe er sich bereits zusammen gesetzt wegen des Projekts.

Offener Treff ist für Jugend wichtig

Ein Brennpunkt sei Lichtenwald sicherlich nicht, aber die Freizeitmöglichkeiten seien für nicht so mobile Jugendliche eingeschränkt. Nicht alle Jugendlichen bräuchten ein Jugendhaus, betonte Spätling, aber für viele sei es wie auch ein hauptamtlicher Ansprechpartner und Betreuer sehr wichtig. Wie wichtig ein offener Treff für Jugendliche ist, zeigte sich im vergangenen Jahr. "Wir haben festgestellt, dass es ein Fehler war, das Jugendhaus in den Sommerferien zu schließen", gestand Bürgermeisterin Herrmann. Prompt habe es Probleme gegeben.

Für die Zukunft kann sich Kurt Spätling eine Kooperation von Lichtenwald mit Reichenbach vorstellen, um die hauptamtliche Betreuung von Jugendlichen zu gewährleisten und zu verbessern. Zwischen Bempflingen und Großbettlingen funktioniere eine derartige Zusammenarbeit sehr gut und sehr flexibel.
 

 Neues aus Leinfelden-Echterdingen : Stadtjugendring mehr in Schulen tätig
Geschrieben von Jochen am 04.03.2005 15:50 (142 gelesen)

Neues aus Leinfelden-Echterdingen Quelle: Eßlinger Zeitung, 4.3.05
Zitat:
Ausschuss bewilligt neues Konzept für Jugendarbeit - FW üben erneut Kritik am SJR

Mit weniger Geld mehr Aufgaben erledigen - diesen Spagat versucht die Stadt Leinfelden-Echterdingen bei der Neuausrichtung ihrer Jugendarbeit. Dem in jüngster Zeit schwer in die Kritik geratenen Stadtjugendring (SJR) kommt dabei eine neue Rolle zu. Er soll künftig vor allem die Ganztagesbetreuung an den Schulen koordinieren.


Von Harald Flößer

Strikt gegen diese Lösung sind die Freien Wähler (FW) im Gemeinderat. Das neue Modell halten sie für eine "unnötige Komplizierung der Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und freien Trägern". Die FW hatten die Arbeit des seit 1988 bestehenden SJR in jüngster Zeit mehrfach massiv in Frage gestellt. Diese Kritik wiederholte Joachim Beckmann, stellvertretender FW-Fraktionschef, am Mittwochabend in der Sitzung des Verwaltungsausschusses. "Der Stadtjugendring ist derzeit nicht mehr als ein neutraler Beobachter der Jugendarbeit". Bei den Gesprächen über ein neues Konzept für die Jugendarbeit in der Stadt habe sich der SJR überhaupt nicht bewegt. Beckmann: "Wir mussten den Hund zum Jagen tragen." Er betonte aber, dass es den FW nicht darum gehe, den Stadtjugendring abzuschaffen.

Das sei auch gar nicht möglich, sagte CDU-Stadtrat Harry Sandlaß. "Wir haben mit dem Stadtjugendring einen bis 31. 12. 2006 laufenden Vertrag." Sandlaß plädierte dafür, das neue Konzept noch in diesem Jahr auf den Prüfstand zu stellen. Denn heute könne noch keiner beurteilen, ob die 1,5 Stellen, die künftig für die Schulsozialarbeit zur Verfügung gestellt werden, auch ausreichen.

Voll hinter die Arbeit des SJR stellten sich SPD und Grüne. "Der Stadtjugendring ist aus unserer Stadt nicht wegzudenken", sagte Barbara Sinner-Bartels (SPD). Sie warnte davor, funktionierende Strukturen zu zerstören. Ähnlich argumentierte Grünen-Stadträtin Petra Bär. Judith Skudelny verwies darauf, dass der SJR das ihm auferlegte Sparziel erreicht habe. Nun sei es ein Gebot der Fairness, ihm die Chance zu geben, sich in der neuen Aufgabe zu beweisen.

OB: Sparziele weitgehend erreicht

OB Roland Klenk trat als Vermittler auf: Gemeinsam müsse man daran arbeiten, die Jugendarbeit in der Stadt zu "optimieren". Jugendfarm, Aki und Stadtjugendring hätten ihre Zielmarken weitgehend erreicht, so der Rathauschef. Damit habe man einen "Vertrauenstatbestand geschaffen". Das neue Konzept soll nach dem Willen Klenks Grundlage für die nächsten zwei Jahre sein. Doch betonte er: "Jugendarbeit muss ein ständiger Prozess sein."

Nach dem neuen Konzept, das nur von den Freien abgelehnt wird, soll der Zuschuss für den SJR von 200 000 auf 180 000 Euro in den Jahren 2005 und 2006 zurückgefahren werden. 2003 betrug der Zuschuss noch 220 000 Euro. Für ergänzende Angebote an Schulen, vor allem im Bereich der Ganztagesbetreuung, wird beim SJR eine zusätzliche Stelle geschaffen. Außerdem soll ein Jugendreferent des SJR künftig die Schulen in diesem Aufgabenbereich unterstützen. Beide hauptamtliche Kräfte bilden zusammen eine "Kooperationsstelle", von der auch der Aktivspielplatz Musberg, die Jugendfarm Echterdingen und das Jugendhaus Areal, dem ebenfalls große Sparopfer abverlangt werden, profitieren sollen. Für die Projekte stehen dem SJR 45 000 Euro pro Jahr zur Verfügung.

Die FW hatten unter anderem dafür plädiert, 1,5 Stellen für die Schulsozialarbeit zu schaffen und für die Kooperation von Vereinen und anderen Einrichtungen mit den Schulen 30 000 Euro bereit zu stellen.
 

 Neues aus Ostfildern : Alles dreht sich um Mütter und Töchter
Geschrieben von Jochen am 04.03.2005 15:46 (243 gelesen)

Neues aus Ostfildern Quelle: Eßlinger Zeitung, 4.3.05
Zitat:
Mehrere Kooperationspartnerinnen in Ostfildern organisieren eine Frauenwoche rund um den 8. März, den internationalen Frauentag. Diesmal nehmen sich der Verein Frauen in Ostfildern, das Zentrum Zinsholz und die VHS des Themas "Mütter und Töchter" an - diese Beziehung prägt viele Frauen ein Leben lang.

Zum Auftakt laden die Organisatorinnen am 8. März zum Frauenfest ins Zentrum Zinsholz in der Parksiedlung ein. Rezensentin Heidrun Küster beleuchtet in einem Streifzug durch die Geschichte Mütter-Töchter-Beziehungen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Der Abend beginnt um 19.30 Uhr, Eintritt: 4 Euro. Für kleine Leckereien und Getränke ist gesorgt.

Am Donnerstag, 10. März, 20 Uhr, gibt es in Nellingen in der VHS an der Halle einen Workshop mit der Diplom-Psychologin Ruth Ensslin-Frey. Ziel ist, dass Frauen sich mit dem Mutterbild und den Ansprüchen, die an eine Mutter gestellt werden, auseinandersetzen. Anmeldung unter 07 11/34 04-800.

"Zeit für meine Tochter" heißt ein Workshop, der sich an Mütter und ihre acht- bis elfjährigen Töchter richtet. An drei Donnerstagnachmittagen können sie etwas für die Kommunikation miteinander tun, beispielsweise mit Massagen. Der Kurs beginnt am 10. März und findet jeweils von 16 bis 17.30 Uhr im Zentrum Zinsholz in der Parksiedlung statt. Anmeldungen über Zentrum Zinsholz , 07 11/3 40 02 92, mail: ingrid-weiss@zinsholz.de
 

 Neues aus Ostfildern : Sport bis Mitternacht im Scharnhauser Park
Geschrieben von Jochen am 03.03.2005 13:21 (209 gelesen)

Neues aus Ostfildern Quelle: Eßlinger Zeitung, 3.3.05
Zitat:
Im Scharnhauser Park heißt es bis Ende April jeden Freitagabend "Sport bis Mitternacht". Von 22 Uhr bis 0.30 Uhr können Jugendliche in der Sporthalle ihrem Hobby nachgehen. Basketball und Fußball stehen meistens auf dem Programm. Aber auch eine Volleyballnacht hat es bereits gegeben. Als besondere Aktion spielten hier Spätaussiedler und Polizisten mit. Mitternachtssport heißt, dass alle sportlich Interessierten das offene Angebot nutzen und verschiedenste Sportarten ausüben können.

Die Organisation übernimmt das Netzwerk sportorientierte Jugendarbeit. Viele bringen ihre Ideen und Knowhow ein, damit das Konzept weiter entwickelt werden kann. Partner in der diesjährigen Saison sind die Kin-der- und Jugendarbeit Ostfildern, der TV Nellingen, das StraSpo-Team, die Schule im Park, die Stadt Ostfildern und das Polizeirevier Filderstadt.
 

 Be Smart :  Warum mit dem Rauchen aufhören?
Geschrieben von Gast am 02.03.2005 16:32 (208 gelesen)

Be Smart Laut Angaben der deutschen Krebshilfe liegt das durchschnittliche Einstiegsalter rauchender Kinder heutzutage bei 11,6 Jahren. In der Altersgruppe der 12- bis 25-Jährigen bezeichnen sich immerhin 43 Prozent als Raucher, und im Erwachsenenalter greift noch jeder dritte regelmäßig zur Zigarette. Zwischen 100.000 und 140.000 Menschen bezahlen ihre Sucht jährlich mit dem Leben und sterben an den Folgen des Rauchens. (Lungen-)Krebs gilt als die häufigste Todesursache, aber auch tödliche Kreislauf- und Atemwegserkrankungen sind bittere Nachwehen regelmäßigen Zigarettenkonsums.

Der Körper kann sich jedoch wieder regenerieren, wenn man frühzeitig mit dem Rauchen aufhört. Schon nach zwanzig Minuten ohne eine Zigarette gleicht sich der Herzschlag eines Rauchers an den eines Nichtrauchers an; nach einem Tag ohne Glimmstengel sinkt das Herzinfarktrisiko wieder, und drei rauchfreie Monate bewirken, dass die Lungenkapazität sich um 30 Prozent erhöht. Nach zwei Jahren ist das Herzinfarktsrisiko auf fast normale Werte abgesunken.
Doch nicht nur der Körper dankt es einem, wenn man mit dem Rauchen aufhört. Auch die Passivraucher freuen sich, schließlich wird nur ein Viertel des Zigarettenrauchs direkt vom Raucher inhaliert; drei Viertel gehen in die Umgebung. Laut einer Untersuchung von Dr. Claudia Rosado im Rahmen des 3. Suchtforums für die Bayerische Akademie für Suchtfragen hat der an die Umgebung abgegebene Rauch eine 30 Mal höhere Konzentration an krebserregenden Substanzen.
 

 Neues aus Reichenbach : Offene Jugendarbeit geht in die Schule
Geschrieben von Jochen am 01.03.2005 15:12 (142 gelesen)

Neues aus Reichenbach Quelle: Eßlinger Zeitung, 1.3.05
Zitat:
REICHENBACH: Kreisjugendring beschreitet neue Wege - Vorerst stehen nur ein Raum und eine halbe Stelle zur Verfügung

Das Jugendhaus zieht um - und zwar in die Schule. Für den Kreisjugendring (KJR) sei dieser Schritt eine "spannende Herausforderung", sagte Geschäftsführer Kurt Spätling im Reichenbacher Gemeinderat. Allerdings startet die Jugendarbeit erst einmal auf Sparflamme mit einer halben Stelle.


Von Karin Ait Atmane

Offene Jugendarbeit und Schule, das war vor 20 Jahren "wie Feuer und Wasser". Aber die Zeiten ändern sich ebenso wie die Gesellschaft und die Bedürfnisse der Jugendlichen - und damit auch die offene Jugendarbeit. "Schule wird zu einem wichtigen Ort für Jugendliche in ihrem Leben, da führt nichts dran vorbei", stellte der KJR-Geschäftsführer fest. Für Ganztagesschulen gelte das ohnehin, aber auch nicht nur dort: Laut Statistik werden 94 Prozent der Freundschaften unter Jugendlichen in der Schule geschlossen. In diesem Rahmen sucht die offene Jugendarbeit ihren Platz, grenzt sich aber von der Schulsozialarbeit ab, denn dieser liegt ein anderer Ansatz zugrunde.

Handlungskompetenz mit Partys

"Wir arbeiten weniger defizitorientiert, sondern setzen eher bei den Stärken an", erläuterte Spätling. Das Ziel ist aber eigentlich das gleiche. Wer eine Party organisiere, erwerbe dabei "unbewusst sehr viele Handlungskompetenzen". In diesem Sinn sieht sich die offene Jugendarbeit als Bildungspartner der Schule. Logieren wird sie künftig in jenem Büro in der Lützelbachschule, von dem aus derzeit die Jugendberufshelfer arbeiten, deren Stellen aber befristet sind. Die Schulen hoffen ohnehin auf neue Räume, die Gemeinde hat Antrag auf Fördermittel aus dem IZZB-Programm der Bundesregierung für Ganztagesschulen gestellt. Wenn diese bewilligt werden, wird angebaut. Ein Raumkonzept steht schon.

Grundsätzlich kann nach dem Konzept des KJR in der Schule ähnliches stattfinden wie in einem Jugendhaus: Partys, Spielnachmittage, Diskussionen, Sporttage und Erlebnispädagogik könnten veranstaltet werden. Berührungspunkte zum Schulalltag wird es natürlich geben, zum Beispiel bei gemeinsamen Projekten und Arbeitsgemeinschaften. Auch einen Trainingsraum für störende Schüler würde der/die Hauptamtliche organisieren; betreuen könnten ihn Ehrenamtliche. Auch das ist ein neues Modell des Kreisjugendrings.

Kooperation mit Vereinen

Personell muss die Jugendarbeit vorläufig auf Sparflamme kochen. Im Jugendhaus Millennium gab es vor der Schließung eineinhalb Stellen. Jetzt ist nur noch eine Stelle vorgesehen, die zudem vorläufig nur halb besetzt wird - aus Rücksicht auf die knappen Finanzen der Gemeinde. "Was kann eine halbe Stelle überhaupt leisten?", drückte Wolfgang Baumann (SPD) seine Bedenken aus. Das ganze Konzept werde damit bestimmt nicht umzusetzen sein, räumte Bürgermeister Bernhard Richter ein. Man solle aber "zumindest testweise einsteigen", und dann abhängig von den IZZB-Mitteln weiter sehen.

Eine wichtige Aufgabe der offenen Jugendarbeit wird in der Vernetzung mit anderen Gruppen sowie mit Vereinen und Organisationen liegen; sie soll Ehrenamtliche einbeziehen. Mit solchen Modellen gebe es im Kreis Esslingen schon Erfahrungen, die "sehr, sehr ermutigend sind", sagte Spätling. Er wird die Stelle nun ausschreiben. Sie zu besetzen "geht heute schnell".
 

 Neues aus Ostfildern : Jugendliche zeigen im Zentrum Zinsholz "Das Gespenst von Canterville"
Geschrieben von Jochen am 28.02.2005 14:02 (148 gelesen)

Neues aus Ostfildern Quelle: Eßlinger Zeitung, 28.2.05
Zitat:
Gespenstische Unterhaltung mit Seitenhieben

Von Peter DietrichDas "Das Gespenst von Canterville" gibt es als Theaterstück nach dem Roman von Oscar Wilde in vielen verschiedenen Versionen. In Zusammenarbeit von Zentrum Zinsholz und Theater SchaPanack entstand eine lustige aktualisierte Fassung mit einigen politischen Seitenhieben - komplett gespielt von den Schauspielern zwischen elf und 19 Jahren. Das Gespenst des altehrwürdigen Schloss Canterville hat es wahrlich nicht leicht. Erst recht, seit dort der amerikanische Botschafter George W. Otis mit Familie einzog. Vor allem die völlig verzogenen Zwillinge Texas und Florida und Sohn Washington, der heimliche Playboyleser, setzen ihm ganz schön zu. Mit dem amerikanischen Besuch hat auch das Dienstpersonal so seine Probleme - also das sind Herr Hans Wurst, ein Butler mit gewissen rechtsextremen Vorlieben, die stets schwarz gekleidete Mrs. Umney und natürlich Madame Rosa Pommes Frites. Es ist ein Crash der Kulturen: Kaum im englischen Feriendomizil angekommen, lässt George W. Otis die amerikanische Fahne hissen, benimmt sich manchmal, als sei er auf Wahlkampftour. Seine Frau bemüht sich derweil vergeblich, mit Hilfe von Meditationsübungen Ruhe zu bewahren."Ölen sie ihre Ketten, gute Nacht", muss sich das Gespenst als Ermahnung anhören, und alle seine Racheschwüre wirken wenig glaubhaft. Angst und Schrecken? Von wegen. Nur Hohn und Spott sind sein Lohn. Damit das müde Gespenst schließlich zur Ruhe findet, bedarf es der Hilfe von Otis' viertem Kind Virginia. Alle hundert Jahre muss das Gespenst, alias Sir Simon, nämlich die vor 300 Jahren geschehene grausame Ermordung seiner Frau wiederholen. Virginia kann dies mutig verhindern und befreit es somit. Währenddessen gilt sie als vermisst und wird von einem mehr oder minder fähigen Polizeitrupp gesucht. Was für den Inspektor wiederum den Beginn einer Liebesgeschichte bedeutet.Die jugendliche Truppe unter Leitung von Gerhard Bauer sprühte nur so vor Spielfreude. Die für ein Jugendtheater ungewöhnlich große Altersspanne schadete der Aufführung nicht, im Gegenteil. Manche der Darsteller standen bei der ausverkauften Premiere am Freitag das erste Mal öffentlich auf einer Bühne, am Samstag und Sonntag folgten gleich zwei weitere Aufführungen. Bauer ließ viel Freiraum für Improvisationen, den die Jugendlichen gekonnt zu nutzen wussten. Spontanen Szenenapplaus gab es für die gelungene musikalische Frühsporteinlage auf dem Schloss.Die äußeren Bedingungen für die 16 Schauspieler waren nicht ganz einfach: Bei den Proben litten sie unter der schlecht beheizbaren Baracke im Zinsholz, während der Aufführung führte ihr häufiger Weg in die Künstlergarderobe quer über den Hof durchs Freie. Doch das hinderte ihre Begeisterung nicht. Fast das gesamte Bühnenbild hatten sie während mehrerer Schulferien selbst gestaltet, nur für Schminke und Kostüme brauchten sie die Hilfe von Erwachsenen.Worauf sich die jungen Künstler nun freuen: Bauer wird mit ihnen im Studiotheater in Stuttgart eine ganz andere Inszenierung des "Gespenst von Canterville" besuchen - sie kommt mit nur einem Viertel der Schauspieler aus.

Am Samstag, 5. März, um 20 Uhr gibt es im Zentrum Zinsholz eine weitere Vorstellung. Kartenvorbestellung zu sechs, ermäßigt drei Euro unter 07 11/342 88 44.
 

 Neues aus Esslingen : Esslingen: Jugendliche wollen wieder Juhe haben
Geschrieben von Jochen am 28.02.2005 14:05 (258 gelesen)

Neues aus Esslingen Quelle: Eßlinger Zeitung, 28.2.05
Zitat:
Jugendgemeinderäte als Meinungsforscher unterwegs

Der Jugendgemeinderat hatte zwar protestiert und demonstriert. Die Schließung der Jugendherberge auf dem Zollberg konnte aber auch er nicht mehr verhindern. Man blieb am Thema dran und fragte jetzt die Esslinger Jugendlichen nach ihrer Meinung: 87 Prozent wollen wieder eine Juhe haben.


Von Dagmar Weinberg

Bis zuletzt hatte sich die Stadtverwaltung um die Rettung der stark sanierungsbedürftigen Jugendherberge auf dem Zollberg bemüht. Auch der Esslinger Jugendgemeinderat (JGR) machte sich damals dafür stark, dass es in Esslingen weiterhin einen Ort gibt, an dem Jugendliche preiswert übernachten können. Doch alle Mühe war vergebens. Im November 2002 läutete endgültig das Totenglöckchen für die Juhe, die es - trotz ihres Zustands - zuletzt noch auf 10 000 Übernachtungen im Jahr gebracht hatte. Seither müssen Jugendgruppen, zum Beispiel aus den Partnerstädten, in auswärtigen Hotels untergebracht werden. Ein Zustand, der dem Esslinger Jugendgemeinderat (und übrigens nicht nur ihm) wenig behagt.

Um zu wissen, wie die Esslinger Jugendlichen zum Thema Jugendgästehaus stehen, postierten sich die jungen Räte in den vergangenen Wochen - mit Stift und Fragebogen bewaffnet - in der Innenstadt. Insgesamt 173 Jugendliche wurden befragt. 150 von ihnen (exakt 86,7 Prozent) würden es "sinnvoll finden", wenn in Esslingen ein neues Gästehaus für Jugendliche entstehe.

Da Esslingen "eine sehr alte, wunderschöne und sehenswerte Stadt ist, die für Jugendliche attraktiv ist" und "ein Anziehungspunkt für Touristen und Schulklasse" sei, brauche es unbedingt wieder eine Übernachtungsmöglichkeit, diktierten die Befragten den Jugendgemeinderäten in den Block.

Preis ist wichtig

Als wichtigstes Merkmal einer Jugendherberge nannten zwei Drittel das gute Preis-Leistungsverhältnis derartiger Einrichtungen. Für jeden zweiten Befragten war zudem eine gute Verkehrsanbindung wichtig. So hatte bei der Frage nach dem Standort denn auch die Stadtmitte die Nase vorn. Rund 13 Prozent sprachen sich für den Zollberg und nur neun Prozent für die Pliensauvorstadt (dort war das Bohner und Köhle-Areal ins Gespräch gebracht worden) aus.
 

 Neues aus Hochdorf : Hochdorf: Jugendhaus vorerst gerettet
Geschrieben von Jochen am 25.02.2005 07:49 (403 gelesen)

Neues aus Hochdorf Quelle: Eßlinger Zeitung, 25.2.2005
Zitat:
Gemeinderat verabschiedet Haushaltsplan - 36 500 Euro eingespart

Alle Fraktionen im Gemeinderat Hochdorf zückten beim Durchforsten des Haushalts 2005 auf der Suche nach weiteren Einsparungen den Rotstift. Mit vereinten Kräften gelang es, dem 12,5-Millionen-Etat nochmals 36 500 Euro im Verwaltungshaushalt abzuringen, um den Schuldendienst aus der Neuverschuldung zu mindern.


Von Petra Bail

Bürgermeister Roland Erhardt zeigte sich mit den Anstrengungen des Gremiums zufrieden und versprach im Sinne aller Bürgervertreter, die vorsorgliche Kündigung des Vertrags mit dem Kreisjugendring sofort rückgängig zu machen. Das Jugendhaus ist damit gerettet. Der Gemeinderat verabschiedete den Haushaltsplan 2005.

Vorausgegangen war die Beratung und Beschlussfassung der eingegangen Anträge von Grünen, FUW und SPD. Die CDU hatte, wie im Jahr davor, keine Anträge erarbeitet, da man das "ganze Engagement verstärkt in die Sparkommission setzten möchte", so der Fraktionsvorsitzende Andreas Bruntner in seiner kurzen, aber prägnanten Haushaltsrede. "Es bieten sich das ganze Jahr über Ansätze zu sparen." Als falschen Weg betrachte er es, das Jugendhaus zu schließen. 90 Prozent der Feuerwehrleute kommen aus der Jugendarbeit. "Das zeigt, wie wichtig sie ist." Schließlich plädierte er dafür, "auch mal nein' zu sagen, selbst wenn's unpopulär ist".

Qual des Sparens

Grünen-Sprecher Gerhard Bäßler hält es für schwierig, in Anbetracht der miserablen Haushaltssituation Vorschläge zur Streichung zu machen. "Wir tun ja nicht Dinge, die unnütz sind." Doch bei einem Haushaltsdefizit von 420 000 Euro könne man nicht in Untätigkeit verfallen. "Es wird Geld ausgegeben, das wir nicht haben, das ist die Krux. Man kann nicht mehr gestalten, nur noch kürzen, streichen, sparen."

Die Grünen wollen keinesfalls, dass ein nicht ausgeglichener Kommunalhaushalt zur Regel wird. Den Verwaltungsvorschlag, das Jugendhaus zu schließen, hielt Bäßler für einen guten Ansatz, um nicht weitere Kredite aufnehmen zu müssen, sondern eine Gegenfinanzierung anbieten zu können. Solche Überlegungen wünsche er manchem Regierungsbeamten. Der Gedanke zur Refinanzierung werde von seiner Fraktion unterstützt, da die Belastung der Gegenwart sonst auf die Zukunft verschoben werde. "Das wäre keine Nachhaltigkeit", sagte Bäßler. Als Pflichtaufgaben, die seiner Meinung nach nicht aufgegeben werden können, sieht Bäßler die drei Schwerpunke Jugend, Alter und Energie.

FUW-Chef Willi Heber sprach vom schlechtesten Haushaltsplan seit 25 Jahren. Trotz äußerster Sparsamkeit gebe es für Verwaltung und Gemeinderat keine Spielräume mehr. Sinkende Einnahmen und höhere Ausgaben belasten den Etat, ein Ausgleich findet nur durch eine Negativzuführung statt.

Kreisumlage nützt auch

Obwohl die Einnahmesituation der Gemeinde nicht wesentlich verbessert werden könne, plädierte er dafür, Schulsanierung, Biomasseanlage, Ortskernsanierung und Bepflanzung Rosswälder Strasse in diesem Jahr fortzusetzen. "Wir haben dazu keine Alternative." Die Schließung des Jugendhauses kommt für seine Fraktion nicht in Frage, da von dort wichtige Impulse ausgehen würden.

Gabriele Bluhm-Kudlacek (SPD) brach eine Lanze für die Kreisumlage: "Was wir an den Kreis bezahlen, ist nicht zum Fenster hinausgeworfen. Wir haben auch was davon, beispielsweise Krankenhäuser." Auch in den hohen Sozialabgaben, die unter anderem für Wiedereingliederungshilfen für Behinderte verwendet werden, sieht sie einen Sinn. "Ich habe ein Problem damit, wenn wir so tun, als ob das Geld verloren wäre."

In ihrer Haushaltsrede fragte sie nach dem Gebot der Nachhaltigkeit und Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche. Man müsse Prioritäten setzen. Deshalb solle nur noch in bereits begonnene Vorhaben wie in Schul- und Ortskernsanierung investiert werden. Die geplanten 33 000 Euro für die Bepflanzung der Rosswälder Straße müssten reduziert werden. Weitere Einsparungen bei freiwilligen Leistungen wie etwa Jugendhaus und Freibad dürften nicht der Haushaltslage zum Opfer fallen.
 

 Neues aus Wernau : Video-Clip zum Thema Völkerverständigung
Geschrieben von Gast am 24.02.2005 12:44 (371 gelesen)

Neues aus Wernau Im letzten Jahr hat unsere Tanzlehrerin Zejnep Demirova ihr bisher größtes Projekt in Angriff genommen: 100 Komparsen, Tänzerinnen und Tänzer, von 6 bis 40 Jahren, vier Drehtage auf dem Katastrophenübungsplatz in Echterdingen und über 100 Helfer. Enstanden ist der Völkerverständigungsvideoclip, 3 Minuten und 20 Sekunden, der jetzt in den Kinos als Vorab-Clip vor jedem Hauptfilm (außer Horror- und Actionfilme) läuft. Den Videoclip und die Filmmusik gibt es unter anderem im Jugendhaus Kiwi in Wernau zu kaufen. Wir danken für das tolle Projekt und das tolle Ergebnis!
 

 Neues aus Ostfildern : Ostfildern: Jugendhaus rüstet sich optisch auf
Geschrieben von Jochen am 21.02.2005 10:59 (156 gelesen)

Neues aus Ostfildern Quelle: Eßlinger Zeitung, 21.2.05
Zitat:
Café "BezahlBar" im Zentrum Zinsholz wird Treffpunkt - Alkoholfreies billiger

Ein "Treffpunkt unterschiedlichster Jugendszenen, Generationen und Kulturkreise" soll es laut Veranstalter werden, das Café "BezahlBar" im Zentrum Zinsholz. Im Oktober hat es eröffnet, und inzwischen ist es auf gutem Weg zu diesem Ziel. Seine Preise passen zum verheißungsvollen Namen.


Von Peter Dietrich

1 Euro fürs Apfelsaftschorle, 50 Cent fürs Mineralwasser, da kann man nicht meckern und akzeptiert gerne die Selbstbedienung. Nur Alkoholisches ist bewusst teurer. Die Halbe vom Fass kostet immerhin 2 Euro. Dazu gibt es eine kleine Speisekarte, unter anderem mit Pizza, Toast Hawaii oder gebackenem Camembert mit Preiselbeeren. Viel Engagement haben die Mitarbeiter des Zentrums Zinsholz in die Renovierung gesteckt. Sie ist dem Café gut bekommen.

Auch die Küche wurde komplett erneuert und bekam einen Konvektomaten. Lediglich für eine neue Spülmaschine reichte das Geld noch nicht. Die derzeitige ist als langsames Haushaltsgerät wenig gastrotauglich und soll demnächst noch ersetzt werden. Mit Andrea, Spitznamen Andi, ist hier eine Mitarbeiterin mit Küchenerfahrung im Einsatz. Unterstützung gibt es von einem "Ein-Euro-Jobber". Von der Theke mit Zapfanlage aus erlaubt ein großer Spiegel den Blick um die Ecke. So bleibt das ganze Café unter Kontrolle.

Auch für private Feiern

Von Donnerstag bis Sonntag ist das Café geöffnet, jeweils von 18 bis 1 Uhr. Thommy Mikkat, hauptamtlicher pädagogischer Mitarbeiter im Zentrum, schätzt bisher durchschnittlich 20 bis 30 Besucher pro Abend, die meisten zwischen 17 und 35 Jahren. Doch kommen auch Jüngere, leihen sich aus dem großen Schrank einige Gesellschaftsspiele, spielen ein paar Runden und gehen gegen 19.30 Uhr wieder. Sonntagabends kommen öfter zwei ältere Damen, denen es hier ebenfalls gut gefällt.

Die Empore mit rund 35 und der Balkon mit rund 20 Plätzen können für Feiern reserviert werden, ein Angebot, das die SchaPanesen oder der Fußballclub bereits gerne nutzen. Dann gibt's nach Absprache gerne auch größere Speisen.

Ein Teil der Empore wurde weiß gestrichen und dient als Leinwand für Fußballübertragungen oder Filme. Einmal monatlich soll es im Café künftig Kino geben, einmal im Monat einen Bingoabend und einmal Cocktails. Auch an den Einsatz von DJs für dezente Hintergrundmusik ist gedacht. Außerdem will Mikkat noch eine kleine Bühne einbauen, für ein bis zwei Mann "unplugged", das heißt ohne Verstärker.

Treff nach der Baracke

Bewährt hat sich das neue Café besonders vor, während und nach Veranstaltungen in der benachbarten Baracke. So soll es auch wieder ab 25. Februar sein, wenn das Theater SchaPanack hier "Das Gespenst von Canterville" präsentiert - ein perfektes Zusammenspiel von Kultur und Café.
 

 Neues aus Kirchheim : Mit Alkohol und Drogen ins Abseits
Geschrieben von Jochen am 19.02.2005 08:03 (148 gelesen)

Neues aus Kirchheim Quelle: Der Teckbote, 18.2.05
Zitat:
SUCHTVORBEUGUNG / Die VfL-Fußballschule und ihr Sponsor Mosolf starten gemeinsame Kampagne

Das Bier nach dem Training, der Sekt im Pokal Alkohol ist für Generationen von Vereinssportlern ein stetiger Begleiter. Dies alleine mag die Welt nicht aus den Fugen reißen. Wenn Kinder und Jugendliche dem kollektiven Rausch verfallen, ist jedoch Wachsamkeit geboten. Die VfL-Fußballschule, Vereinssponsor und Polizei nehmen derzeit gemeinsam das Thema Alkohol und Drogen ins Visier.


BERND KÖBLE

KIRCHHEIM Die Sportvereine als sozialer Kitt der Gesellschaft ein Bild, das gerne gezeichnet wird. Geselligkeit, Kameradschaft, Abwechslung vom Schul- oder Berufsalltag, all dies bieten die zahllosen Sportvereine im Land. Doch wo der tägliche Trott ein Ventil findet, ist Alkohol meist nicht weit. Schon machen Erhebungen die Runde, die Auskunft darüber geben, in welchen Sportarten der kollektive Suff das straffste Regiment führt. Fakt ist: Die Sportvereine sind Teil des Alltagslebens und spiegeln insofern nur wider, in welche Richtung das Fähnchen weht. Wer also wissen will, was die Kids in Sporthallen und Stadien umtreibt, braucht vor allem eines: einen scharfen Blick und spitze Ohren.

Übungsleiter und Trainer der VfL-Fußballschule waren am Mittwochabend in die Stadiongaststätte eingeladen, diesen Blick zu schärfen und gemeinsam mit Fachkräften der Polizei das Thema "Alkohol und Drogen" gemeinsam zu diskutieren und nützliche Informationen zum Umgang mit auffälligen Kindern und Jugendlichen zu sammeln. Den Anstoß zu dem mehrtägigen Projekt, dem im Laufe des Jahres weitere folgen sollen, gab der Kirchheimer Unternehmer Dr. Jörg Mosolf, der sein finan-zielles Engagement für den Verein an Inhalte gekoppelt sehen wollte. Perspektiven nicht nur auf dem Fußballplatz aufzuzeigen, sondern den Sport als Chance dafür zu verstehen, Heranwachsende mit all ihren Problemen zu erreichen, für die Alkohol und Drogen oft nur Ausdrucksmittel sind, nannte auch VfL-Vorsitzende Doris Imrich als Ziel des Projekts.

Die Idee ist nicht neu. Im Arbeitskreis interkommunale Kriminalprävention machen Polizei, Stadt und Schulen schon seit längerem gemeinsame Sache in puncto Suchtvorbeugung. Vereinstrainer und Jugendbetreuer mit ins Boot zu holen, ergibt Sinn: "Sie sind für uns wichtige Multiplikatoren, die frühzeitig registrieren, wenn sich im Umfeld der Kinder und Jugendlichen etwas verändert", machte Kirchheims Revierleiter Thomas Pitzinger deutlich.

Dass nicht jede Form des Alkohols die selben Gefahren birgt, gab Polizei-Jugendsachbearbeiter Jens Müller zu verstehen. Neben Informationen zu Jugendschutzgesetz und rechtlichen Konsequenzen bekamen die Zuhörer auch Hochprozentiges in die Hand. Im Selbstversuch konnte sich, wer wollte, überzeugen, wie gut sich selbst härtester Stoff hinter einem Cocktail aus Chemie und Zucker verstecken lässt. Schmeckt wie Limo, ist es aber nicht. Alcopops heißt die inzwischen hinlänglich bekannte Schöpfung der Getränke-industrie, die nicht nur völlig unverhohlen für die ultimative Party-Dröhnung wirbt, sondern nebenbei auch noch alles beeinhaltet, was geeignet ist, im heranwachsenden Körper Schaden anzurichten. Wer die Hauptkonsumenten der grellbunt leuchtenden Fläschchen sind, weiß die Statistik inzwischen ziemlich genau: Jugendliche im Alter zwischen 12 und 14 Jahren.

Nicht wegschauen, sondern Stellung beziehen, lautete auch der eindringliche Appell von Drogensachbearbeiter Holger Kiedaisch. Der Polizeiexperte beleuchtete Arten und Wirkungsweisen illegaler Drogen und nannte die häufigsten Einstiegsgründe. Die Strafanzeige nicht als Dolchstoß zu verstehen, sondern als "rechtzeitigen Schuss vor den Bug", so sein Rat. Die strafrechtlichen Folgen beim Besitz geringer Drogenmengen seien für Jugendliche in aller Regel weniger dramatisch als angenommen.

Die Veranstaltungsreihe soll bereits heute im Kirchheimer Polizeirevier ihre Fortsetzung finden: Diesmal diskutieren Mannschaften der C- und D-Jugend mit den Fachleuten über das Thema Rauchen und Alkohol.
 

 Be Smart : Schulen kämpfen gegen blauen Dunst
Geschrieben von Jochen am 17.02.2005 10:39 (215 gelesen)

Be Smart Wenn Ihr zu diesem Thema mitdiskutieren wollt,
könnt Ihr das in unserem Forum tun:
Schüler halten nicht viel von Verboten?


Quelle: Esslinger Zeitung, 17.2.05
Zitat:
ESSLINGEN: Raucherecke am Theodor-Heuss-Gymnasium sehr beliebt - An anderen Schulen drohen den Übeltätern hohe Strafen

In den Bundesländern Hessen, Bayern und Niedersachsen ist der Griff zum Glimmstängel auf dem Schulhof schon verboten. Wird nun auch an Schulen in Baden-Württemberg das strikte Rauchverbot eingeführt? In Esslingen handhaben die Rektoren das Problem jedenfalls bisher noch unterschiedlich.

Von Sophie Riehle

Die Zollberg Realschule ist schon 20 Jahre lang rauchfreie Zone. "Das funktioniert sehr gut und nach einem einfachen Prinzip. Das Rauchen auf dem Schulgelände ist verboten und das Verlassen desselbigen ist während der Unterrichtszeit ebenso nicht erlaubt", erklärt der Rektor der Schule, Richard Kramartschik, stolz. Auch auf die Gerechtigkeit wird geachtet, denn sogar für Lehrer ist der Griff zur Zigarettenschachtel innerhalb des Schulgebäudes verboten. "Selbst ein ehemaliger Lehrer konnte dem Drang nicht widerstehen und hat heimlich in der Bibliothek geraucht", sagt Richard Kramartschik.

Raucherecke als Kontrollmittel

Im Theodor-Heuss-Gymnasium in Esslingen hingegen ist eine Raucherecke vorhanden, die auch weiterhin bestehen wird. "Das Schulgelände ist zu groß und unübersichtlich für ein Rauchverbot und bei einer Kontrolle müssten alle Lehrer im Einsatz sein, so die Geschäftsführende Schulleiterin Christa Vossschulte. "Durch die Raucherecke für Schüler ab der zehnten Klasse ist eine Kontrollmöglichkeit des Ganzen gegeben, welche durch ein Verbot nicht mehr möglich wäre", erklärt die Schulleiterin.

Die Schüler würden bei einem Rauchverbot versteckt zum Glimmstängel greifen und in Hauseingängen nahe der Schule rauchen. Dies würde zu Beschwerden der Anwohner führen, die mit den ausgedrückten Kippen zu kämpfen hätten, fürchtet Christa Vossschulte. Für das Kollegium, in dem jedoch nur "zweieinhalb" Lehrer rauchen, wie die Schulleiterin es lachend ausdrückt, sei ein extra Raucherlehrerzimmer vorhanden.

An der Grund- und Hauptschule Burgschule hingegen ist das Rauchen schon seit zehn Jahren verboten. Die Strafen beim Brechen der Regel sind hoch. "Wird ein rauchender Schüler erwischt, wird er verwarnt, unabhängig vom Alter oder davon, ob er sich auf dem Schulgelände aufhält", erklärt der Rektor Klaus Hummel. "Die Folge ist ein Gespräch mit den Eltern, und bei wiederholten Fällen dürfen die Übeltäter nicht mit auf Klassenfahrten oder werden einen Tag lang der Schule verwiesen", warnt der Rektor. Die Vorbildfunktion der Lehrer sei jedoch nicht vollends gegeben, gibt Hummel zu, da fünf von ihnen Raucher seien. "Sollte das Rauchverbot jedoch auch bei uns durchgesetzt werden, wird auch das Rauchen des Lehrerkollegiums ein Ende haben", verspricht der Rektor.

Gesellschaft als Vorbild

Am Schelztor-Gymnasium wird die Raucherecke nach dem Schulgesetz jährlich durch eine Abstimmung neu genehmigt. Rektorin Gabriele Alf-Dietz ist selbst strenge Nichtraucherin. "Solange in der Gesellschaft geraucht wird, ist ein Rauchverbot an Schulen nicht durchsetzbar", meint Alf-Dietz. Die Schüler befänden sich in einem schwierigen Alter, in welchem man vieles ausprobiere. Ein Rauchverbot würde nur die Kontrollmöglichkeit erschweren, so die Oberstudiendirektorin. Bei der Überwachung der jüngeren Schüler, die auf den Toiletten rauchen, sei es schon kompliziert genug, so Alf-Dietz, da man diese nicht so leicht kontrollieren könne. "Ich bin der Meinung, dass ein Rauchverbot nur dann durchführbar ist, wenn auch Eltern und Lehrer, sprich die Gesellschaft mit gutem Beispiel vorangehen", sagt Gabriele Alf-Dietz.

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Schüler halten nicht viel von Verboten?
 

 Aus den Schulen : 80 Eltern engagieren sich für die Schule
Geschrieben von Jochen am 17.02.2005 10:27 (195 gelesen)

Aus den Schulen Quelle: Esslinger Zeitung, 16.2.05
Zitat:
PLOCHINGEN: Über die Theke des Mensa im Gymnasium gehen bis zu 100 Essen pro Tag

(red) - "Gnocci-Gemüse" oder "Paniertes Schweineschnitzel" - der Achtklässler Thomas kann sich in der Mensa des Plochinger Gymnasiums schwer entscheiden. Der Andrang ist groß bei der Liste für den Speiseplan. Bis 10 Uhr am Ausgabetag kann man seine Wahl treffen.

Nicht nur das gute Angebot, sondern auch der vermehrt anfallende Nachmittagsunterricht haben dazu geführt, dass das Mittagessen in der Schule von Schülern und Lehrern so zahlreich genutzt wird. Das Essen liefert die Mensa Hohenheim. Den Mensabetrieb haben engagierte Eltern übernommen. Nach Gründung des Mensavereins im Januar hatten sich über 80 Eltern gemeldet, die mitarbeiten wollten. Bis zu 100 Essen werden an Spitzentagen ausgegeben und um 13 Uhr ist der Andrang besonders groß. Da muss alles wie am Schnürchen laufen. Organisiert und geleitet wird der Betrieb von Karin Hämmerer, Elisabeth Lederer und Renate Schilling. Ulrike Sämann erstellt den Dienstplan für die vielen ehrenamtlichen Helfer.
 

 Be Smart : Broschüre zu Suchtgefahren für junge Aussiedler
Geschrieben von Jochen am 11.02.2005 20:58 (211 gelesen)

Be Smart Aus dem Newsletter der Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.:
Zitat: Die schon in unserem letzten Newsletter angebotene Broschüre "Irgendwann ist Schluss mit Lustig" stellten wir in einer Pressekonferenz am 10. Februar 2005 der breiten Öffentlichkeit vor. Die Fachöffentlichkeit macht inzwischen von der Möglichkeit, diese Broschüre zu bestellen, reichlich Gebrauch. Worauf wir noch hinweisen möchten: Es handelt sich nicht um zwei Broschüren (eine in deutscher und eine in russischer Sprache), sondern um eine Broschüre, die man von vorne (oder umgekehrt) in Deutsch und von hinten in Russisch lesen kann.

Die Broschüre findet ihr als Download in unserem Downloadbereich oder auf der Internetseite http://www.dhs.de unter Veröffentlichungen.
 

 Neues aus dem Landkreis : Kreativ für Toleranz!
Geschrieben von Jochen am 11.02.2005 12:46 (344 gelesen)

Neues aus dem Landkreis Victor-Klemperer-Jugendwettbewerb 2005 gestartet

Berlin/Frankfurt am Main/Mainz, 23. November 2004. Das von Bundesin-nenminister Otto Schily ins Leben gerufene Bündnis für Demokratie und Toleranz, die Dresdner Bank und das ZDF rufen auch in diesem Jahr un-ter dem Motto „Kreativ für Toleranz“ junge Menschen in Deutschland auf, ihre Vorstellungen von einer demokratischen und weltoffenen Gesellschaft zu dokumentieren. Unterstützt werden Sie dabei von deutschen Rock-, Hip-Hop- und Popstars: Die Gruppe Silbermond ist dabei, das türkisch-deutsche Pop-Duo Orange Blue sowie die Sons of Gastarbeita (S.O.G.).
Jugendliche ab 15 Jahren, Schulklassen und Vereine können sich beteili-gen. Die Darstellungsformen sind frei, Einsendeschluss ist der 31. März 2005.

Zu gewinnen sind Studienfahrten nach Prag, Berlin und Dresden sowie Wertpapierkonten der Dresdner Bank im Wert von jeweils 500 Euro. Die Preisverleihung findet Anfang Juni 2005 in Berlin statt.

Die Broschüre und weitere Informationen zum Wettbewerb sind erhältlich beim Bündnis für Demokratie und Toleranz, Telefon 030/2363408-15, E-Mail: buendnis@bfdt.de oder unter www.victor-klemperer-wettbewerb.de.

Der Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD) unterstützt den Jugendwettbewerb und freut sich über möglichst viele Einsendungen aus dem Nürtinger Wahlkreis.
 

 Neues aus Hochdorf : Hochdorf: Aus fürs Jugendhaus wegen Defizits im Gespräch
Geschrieben von Jochen am 04.02.2005 11:43 (397 gelesen)

Neues aus Hochdorf Quelle: Esslinger Zeitung, 4.2.05
Zitat:
Haushaltsentwurf 2005 mit Deckungslücke von 423 000 Euro

Schlechte Zeiten, schlechte Zahlen: So sieht die Finanzsituation der Gemeinde Hochdorf aus, die Bürgermeister Roland Erhardt in der jüngsten Sitzung dem Gemeinderat erläuterte. "Wir haben Probleme, den Haushalt auszugleichen", so der Verwaltungschef bei der Vorstellung des Planwerks für 2005.


Von Petra Bail

"So einen miserablen Haushaltsentwurf musste ich Ihnen noch nie vorstellen", sagte Erhardt im vergangenen Jahr. "Doch es sind Steigerungen denkbar", so der Bürgermeister bei seiner jetztigen Haushaltsrede. Einen Umstand in der negativen Entwicklung wertete er als erfreulich: "Es liegt nicht an uns."

So stieg der Einkommenssteueranteil von einer Million Euro im Jahr 1985 auf knapp zwei Millionen Euro in diesem Jahr. Die Gewerbesteuer hat sich in 20 Jahren verfünffacht und auch die Grundsteuer B stieg von 156 000 Euro (1985) auf 480 000 Euro (2005). Grund- und Gewerbesteuer können die Finanzkraft beeinflussen, denn je steuerstärker die Kommune ist, desto weniger Schlüsselzuweisung erhält sie vom Land. Im Fall Hochdorf ist diese in zwei Jahrzehnten von 567 000 Euro auf 235 000 Euro gesunken.

Auf der anderen Seite steht die Ausgabenentwicklung, wobei die Finanzausgleichs-Umlage von 315 000 Euro (1985) um 22 Prozent auf 791 000 Euro (2005) gestiegen ist. Die Kreisumlage hat sich im gleichen Zeitraum von 354 000 Euro auf 1,5 Millionen Euro verfünffacht. "Mit dem Vermögenshaushalt kommen wir klar. Unser Problem ist der Verwaltungshaushalt", so der Bürgermeister: "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht." Helfen könnte nur eine Kurskorrektur in der Finanzbeziehung Bund, Land und Gemeinden.

"Wir leben von der Substanz und zwar deutlich", erläuterte der Verwaltungschef die Situation. "Wen sich da nichts ändert, weiß ich nicht, wo der Weg hinführt." Den Kopf in den Sand zu stecken, nütze nichts. Konkrete Veränderungen seien notwendig. Obwohl Städte und Gemeinden besser dastehen als Bund und Land, sieht er auch hier schwarz. "Wir sind bald nicht mehr in der Lage, Schlaglöcher zu reparieren und Schulgebäude in Stand zu halten."

Deshalb sind im Etatentwurf keine neuen Maßnahmen vorgesehen. Von 1,9 Millionen Euro Kreditaufnahme werden 400 000 Euro für den Ausgleich verwendet. Den Rest verschlingen die Schulsanierung und die Biomasse-Heizanlage auf dem Breitwiesenareal. Da der Entwurf weder eine Erhöhung der Grundsteuer B noch der Gewerbesteuer vorsieht, schlägt Erhardt vor, das Jugendhaus zu schließen und mit dem eingesparten Geld Kredite zu tilgen. "Ich bin völlig frustriert, ihnen das vorschlagen zu müssen." Einsparung: 50 000 Euro. Er stelle dem Gemeinderat frei, eine andere Lösung zu suchen. Vorstellbar wäre die Kündigung des Vertrags mit dem Reichenbacher Freibad (ebenfalls 50 000 Euro).

Kämmerin Lydia Haller erklärte die wichtigsten Punkte des Planwerks. Das Gesamtvolumen beträgt 12,5 Millionen Euro, wobei der Verwaltungshaushalt mit 7,8 Millionen Euro höher angesetzt ist als im vergangenen Jahr, was nicht an mehr Einnahmen, sondern an neu angesetzten kalkulatorischen Kosten liegt. Die Ausgaben übersteigen die Einnahmen mit 423 000 Euro.

Der Personalkostenansatz wurde erhöht, da mit einer 1,5-prozentigen tariflichen Erhöhung gerechnet wird. Im Vermögenshaushalt schlägt die Schulsanierung mit 2,2 Millionen Euro zu Buche; ebenso wie die Ortskernsanierung mit 715 000 Euro, die aber mit 60 Prozent bezuschusst wird. Ebenso der Bau einer Biomasseanlage mit 718 000 Euro. Der Kassenabschluss 2003 wies bereits einen Fehlbetrag von 329 000 Euro aus, der laut Haller bis spätestens 2006 ebenfalls gedeckt werden muss. "Da die Gemeinde keine Rücklagen und Ersatzdeckungsmittel hat, müssen wir für die Folgejahre überlegen, wie wir die Mittel aufbringen." Die Mindestgröße für Rücklagen beträgt laut Gesetz etwa 155 000 Euro.

Wichtigste Eckpfeiler des Etats (Vorjahreszahlen in Klammern).

Gesamtvolumen: 12,5 Millionen Euro (10,8 Millionen Euro).

Verwaltungshaushalt: 7,8 Millionen Euro (7,5 Millionen Euro).

Vermögenshaushalt: 4,7 Millionen Euro (3,2 Millionen Euro).


Einnahmen: Grundsteuer A: 10 200 Euro (10 200 Euro), Grundsteuer B 480 00 (477 700 Euro), Gewerbesteuer 900 00 Euro (700 000 Euro), Einkommensteuer 1,9 Millionen Euro (1,9 Millionen Euro).

Ausgaben: Personalkosten 1,3 Millionen Euro (1,2 Millionen Euro), Investitionen 4 Millionen Euro (2,3 Millionen Euro), Kreisumlage 1,5 Millionen Euro (1,3 Millionen Euro), Finanzausgleichsumlage an Land 791 000 Euro (736 000 Euro), Gewerbesteuerumlage 214 000 Euro (169 000 Euro).

Schulden: 2,2 Millionen Euro ohne Neuaufnahme (1,8 Millionen Euro). Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei 481 Euro (390 Euro); mit neuer Schuldenaufnahme 870 Euro.
 

 KJR Esslingen : Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fürs Sommerlager des Kreisjugendrings gesucht
Geschrieben von Gast am 31.01.2005 11:58 (389 gelesen)

KJR Esslingen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fürs Sommerlager des Kreisjugendrings gesucht

Auch in diesem Jahr führt der Kreisjugendring Esslingen e.V. in den Sommerferien sein fast schon legendäres Zeltlager in Obersteinbach bei Schwäbisch Hall durch. Dafür steht ein herrlicher Zeltplatz mit einem dazu gehörigen Freizeitheim zur Verfügung. In den beiden 14-tägigen Abschnitten werden jeweils 90 erlebnishungrige Kinder im Alter von 8-13 Jahren von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Ohne deren Einsatz und Engagement ist eine solche Maßnahme nicht durchführbar. Das Gesamtteam setzt sich aus den pädagogischen BetreuerInnen und dem Hausteam zusammen, bestehend aus: Lagerleitung, SanitäterIn, Küchenteam und Technik&Einkauf.
Daher sucht der Kreisjugendring Ehrenamtliche, die möglichst mindestens 18 Jahre alt sind und vor allem Spaß und Interesse an der Arbeit mit Kindern haben. Geboten werden unvergessliche Wochen, dankbare Kinder und eine Gemeinschaft, die ihren eigenen Zauber hat. Viele haben sich vom "Sola“- Fieber schon anstecken lassen und sind deshalb mehrmals dabei.
Die Mitarbeiterinnen werden selbstverständlich auf ihren Einsatz gut vorbereitet. Darüber hinaus gibt es ein Taschengeld von 195,- EUR und die Tätigkeit wird als Praktikum angerechnet. Für die Zeit des Sommerlagers kann auch über den Kreisjugendring JugendleiterInnen-Sonderurlaub bei ArbeitgeberInnen beantragt werden.
Der erste Abschnitt der Freizeit ist vom 30. Juli bis zum 13. August 2005, der zweite Abschnitt vom 13. August bis zum 27. August 2005.
Informationen und Anmeldebroschüren gibt es beim Kreisjugendring Esslingen e.V., Bahnhofstraße 19, 73240 Wendlingen. Telefon 07024/ 4660-0 oder sekretariat@kjr-esslingen.de
 

 Neues aus Kirchheim : Der gesellschaftliche Wandel hat die "Linde" erfasst
Geschrieben von Jochen am 28.01.2005 14:00 (247 gelesen)

Neues aus Kirchheim Quelle: Der Teckbote, 28.1.05
Zitat:

JUGENDHAUSKONZEPTION / Wenn Jugend zur Randgruppe wird

IRENE STRIFLER

KIRCHHEIM: "Brauchen wir ein Jugendhaus?" lautete die provokante Frage, die Ralf Gerber in die Runde warf nach Vorstellung der neuen Jugendhaus-Konzeption im Kirchheimer Gemeinderat durch Kurt Spätling, Geschäftsführer des Kreisjugendrings, und Jugendhausleiter Matthias Altwasser. Der Vertreter der Freien Wähler setzte noch eins drauf: Eine neue Konzeption sei dann nötig, wenn das Jugendhaus erhalten bleiben solle. Ein Ziel, das von keinem der Redner im Gremium in Abrede gestellt wurde. So ließ Gerber seine provozierende Kritik in einen "positiven Einstieg in eine neue Zeitrechnung" münden. Die Konzeption sei von Profis entwickelt worden und stelle den letzten Strohhalm dar, das Jugendhaus am Leben zu erhalten.

Die pointierte Darstellung brachte die Gespaltenheit des Gemeinderats auf den Punkt. Zwei Lager stehen einander gegenüber. Es geht um die Grundsatzfrage: Soll ein Jugendhaus Rückzugsflächen für Jugendliche bieten oder sich in Zeiten wachsender Bindungslosigkeit zu einer Art Generationenhaus wandeln?

"Der Fehler ist, zu denken, dass Jugendliche von heute so sind wie wir früher waren", klärte KJR-Mann Spätling das Gremium auf. Zuvor hatte Altwasser von der "Ent-Strukturierung der Gesellschaft" gesprochen: Familien als soziales Netzwerk befänden sich zunehmend in Auflösung, Bezugsgruppen so genannte Peer-Groups existierten immer weniger, angesichts des demografischen Wandels werde Jugend zur Randgruppe.

Mit dem neuen pädagogischen Ansatz gehe es nicht darum, den Jugendlichen etwas wegzunehmen, sondern ein zusätzliches Angebot im Jugendhaus zu verankern. Spätling verwies auf funktionierende Beispiele generationsübergreifender Jugendhäuser wie die Deizisauer Zehnt-scheuer. Ziel sei nicht, alt und jung "zusammenzusperren", sondern einen Beitrag zum Dialog der Generationen zu leisten. Im übrigen sah Spätling keinen Anlass zur Aufregung: Einzelne generationsübergreifende Angebote wie zum Beispiel Lesungen gäbe es in der Linde längst.

CIK-Vertreter Wolfgang Schuler bezeichnete zwar die Ansätze, jung und alt zusammenzubringen, grundsätzlich als gut, vermisste aber eine stärkere Einbeziehung der Jugendlichen in die Konzeption. Kibü-Mann Albert Kahle wiederum sah Handlungsbedarf beim baulichen Zustand des Jugendhauses, wenn sich dort auch Ältere wohlfühlen sollten.

"Generationsübergreifende Arbeit ist ein gesellschaftspolitisches Anliegen, aber nicht Aufgabe eines Jugendhauses", signalisierte Andreas Schwarz für die Grünen Alternativen deutlich die Ablehnung des Grundgedankens. Er verwies auf den Wunsch der Jugendlichen nach "nicht pädagogisierten Angeboten". "Hier ist an der Zielgruppe vorbeikonzipiert worden", war sich auch Dr. Silvia Oberhauser von der Frauenliste sicher: "Die Jungen brauchen ihre Freiräume." Dies empfand Michael Holz von den Grünen Alternativen ähnlich. Er erinnerte an die Idee der Jugendhauses, nicht in Vereinen integrierte Jugendliche anzusprechen. Diese Jugendlichen, die auf der Straße rumhingen, gäbe es schließlich auch heute noch.

Als "gespalten" bezeichnete sich SPD-Vertreter Andreas Kenner. Er stimmte zu, dass Kinder aus so genannten heilen Familien durchaus Rückzugsmöglichkeiten bräuchten. Die Kinder aus den vielen kaputten Familien suchten jedoch gerade die Ansprache und Anerkennung von Erwachsenen. Er plädierte dafür, das Konzept der Jugendhausverantwortlichen kritisch zu begleiten. Konkrete Hausaufgaben für den Gemeinderat sah er eher in der Neuetablierung eines Jugendgemeinderats.

Von der CDU kam klare Zustimmung zur neuen Linde-Konzeption. Als "durchdacht und gelungen" wurde sie von Eva Baudouin gelobt. Natürlich solle das Jugendhaus ein Haus für Kinder und Jugendliche sein, dennoch sei die Öffnung richtig. Von einer "wegweisenden Neuausrichtung" sprach SPD-Vertreterin Tonja Brinks. Generationsübergreifendes Publikum könne eine sinnvolle Ergänzung darstellen, müsse es jedoch nicht. "Der Gedanke der Integration in die Gesellschaft beinhaltet auch Ältere", war die Meinung von FDP-Mann Bernhard Most. Wer Jugendliche integrieren wolle, dürfe sie nicht im Jugendhaus isolieren.

Oberbürgermeisterin Matt-Heidecker bat die Stadträte, die von diesem Punkt nur Kenntnis zu nehmen hatten, abschließend darum, den von den Jugendhaus-Fachleuten erläuterten Weg mitzugehen und warb für die gemeinwesenorientierte Jugendarbeit. In Zeiten des Wegbrechens familiärer Gefüge könnten sich hier junge Menschen wieder in eine Art Familie einfinden.
 

 Neues aus Deizisau : 23 Betriebe bekommen die "Kelly"-Plakette
Geschrieben von Jochen am 28.01.2005 13:52 (296 gelesen)

Neues aus Deizisau Quelle: Esslinger Zeitung, 28.1.05
Zitat:
DEIZISAU - Innerhalb kurzer Zeit haben sich 23 Deizisauer Betriebe bereit erklärt, als "Kelly-Insel" Anlaufstelle für Schutz suchende Kinder zu sein. Kinder, die sich bedroht fühlen, erkennen die Läden an einer Plakette.

Gestern wurde die erste Plakette am Blumengeschäft Buhl angebracht, Inhaberin Claudia Sautter. Mit dabei waren Deizisaus Revierleiter Peter Schubert und Plochingens Postenchef Joachim Karschin. Weitere 22 Betriebe sind bereits geprüft und erhalten demnächst die Plakette der Alexandra-Sofia-Stiftung. Die Aktion wird von der Polizeidirektion Esslingen unterstützt, in Deizisau von der Grund- und Hauptschule, der Zehntscheuer, dem Bund der Selbständigen und der Aktion Kinderhilfe.
 

 Neues aus Esslingen : Esslingen: Ehrenamtliche gemeinsam schulen
Geschrieben von Jochen am 27.01.2005 12:41 (153 gelesen)

Neues aus Esslingen Quelle: Esslinger Zeitung, 27.1.05
Zitat:
Erstmals arbeiten Stadtjugendring und Evangelisches Jugendwerk bei der Fortbildung zusammen

Die Jugendarbeit in Esslingen ist auf qualifizierte Ehrenamtliche angewiesen. Damit deren Ausbildung noch besser wird, legen der Stadtjugendring Esslingen (SJR) und das Evangelische Jugendwerk (EJE) ihre Fortbildungsprogramme Fobi und Espo zusammen.


Von Lutz Ackermann
Trotz der vielen Abkürzungen ist die Konzeption eigentlich ganz simpel. Ehrenamtliche nehmen zwei Mal an der jährlichen Fobi a la carte des SJR teil und belegen insgesamt acht Seminare. Dafür erhalten sie eine Juleica (Jugendleitercard), die sie offiziell als qualifizierte Helfer ausweist. Fünf pädagogische und rechtliche A-Bausteine und drei Kreativ-Workshops (B-Bausteine) berechtigen zum Erhalt des Ausweises, die den Inhaber zu landesweiten Vergünstigungen, beispielsweise in Jugendherbergen, berechtigt. Auch beim Urlaubsantrag auf der Arbeitsstelle kann sie hilfreich sein. In Esslingen zahlt der Juleica-Besitzer weniger im Schwimmbad und in ausgewählten Geschäften des Esslinger Einzelhandels. Nach drei Jahren ist zur Auffrischung eine erneute Teilnahme an Fobi/Espo nötig.

Erste-Hilfe für die Helfer
Von der Zusammenlegung von Fobi und Espo erhoffen sich SJR und EJE Synergieeffekte. Letztere sind auch schon im aktuellen Fortbildungsprogramm vom 4. bis zum 6. März spürbar. Es werden nicht nur Kosten beim Druck der Broschüre gespart. Auch die höhere Teilnehmerzahl dürfte für die Ehrenamtlichen ein Motivationsschub sein. Wir erwarten 80 Teilnehmer, also doppelt so viele wie vergangenes Jahr, sagt Renate Metzger, Jugendreferentin beim SJR.
Auch der Fundus an Referenten erweitert sich durch die Kooperation. So schult Sozialpädagogin Martina Maute vom SJR in Mediation, also der Kunst, in einem Konflikt zu vermitteln oder Martin Allmendinger, Geschäftsführer des EJE, setzt sich mit Wert(e)los sinnlos bedeutungslos auseinander. Das kabarettistische Rahmenprogramm wäre ohne die Kooperation ebenfalls nicht möglich. Das EJE lädt den Schweizer Clown Andrew Vanoni ins Haus. Der bietet nicht nur Nachhilfe in Clownerie, sondern auch einen anschließenden Solo-Auftritt.
Die Angebote umfassen einen Erste-Hilfe-Kurs durch das DRK, Tipps für die Organisation einer Disco durch das Jugendhaus Komma oder den Kochkurs Kochen für Millionen. Das gesamte Programm ist beim SJR, Ehnisgasse 21, und beim EJE im Otto-Riethmüller-Haus, Lohwasen 2/2, erhältlich.

Niemand ist zu alt für die Jungen
Ein Seminar kostet sieben, mehrere Seminare kosten 15 Euro. Dadurch tragen sie die Kosten des 1500 Euro teuren Projektes mit. Anmeldeschluss ist der 16. Februar. Obwohl man die Juleica nicht unter 16 Jahren erwerben kann, ist eine Teilnahme an den Seminaren schon mit 13 Jahren möglich. Nach oben hin ist alles offen. So freut sich Metzger durchaus, dass sich schon ein 60-jähriger Zollberger angemeldet hat. Wenn Jugendarbeiter die Nacht auf einer Freizeit durchmachen können, sind sie nicht zu alt, schmunzelt Metzger.
Trotz der viel versprechenden Gemeinschaftsaktion ist das Fortbildungsprogramm noch ausbaufähig, glaubt Metzger. Sie sei beispielsweise enttäuscht, dass von 360 angeschriebenen Einzelhändlern sich nur neun an der Juleica beteiligten.

Anmeldung beim Stadtjugendring, 310 580-0, oder beim Evangelischen Jugendwerk, 39 69 41-0.

www.sjr-es.de
www.eje-esslingen.de
 

 Neues aus Denkendorf : Kind sucht Schutz in "Kelly-Insel"
Geschrieben von Jochen am 26.01.2005 11:17 (247 gelesen)

Neues aus Denkendorf Quelle: Esslinger Zeitung, 16.1.05
Zitat:
(pol) - Ein gutes Beispiel für das Funktionieren des Präventionsprojekts "Kelly-Insel" ist nach Angaben der Polizei ein Vorfall in Denkendorf. Wie berichtet, war dort am Donnerstag ein achtjähriges Mädchen von zwei Unbekannten angesprochen worden. Das Kind war zu Fuß in der Friedrichstraße unterwegs. Aus einem weißen Lieferwagen heraus war es gegen 11.25 Uhr von zwei Männern angesprochen worden. Einer forderte das Mädchen auf, zu seinem Fahrzeug zu kommen. Die Achtjährige reagierte jedoch richtig und lief davon. Sie ging in eine nahe gelegene Apotheke und erzählte von dem Vorfall. Die Angestellten verständigten sofort die Polizei. Der Betreiber der Apotheke hat sich, wie andere Gewerbetreibende, am Kelly-Projekt beteiligt.
 

 Neues aus Köngen : Einbruch in zwei Jugendhäuser
Geschrieben von Jochen am 26.01.2005 11:12 (253 gelesen)

Neues aus Köngen Quelle: Esslinger Zeitung, 26.1.05
Zitat:
(pol) - Die Jugendhäuser in Köngen und Wendlingen waren das Ziel von Einbrechern in den vergangenen Tagen. In das Köngener Jugendhaus Trafo in der Denkendorfer Straße kamen die Täter durch ein eingeschlagenes Fenster. Im Gebäude brachen sie mehrere Türen und Schränke auf. Am Wendlinger Jugendhauszentrum Neuffenstraße schlugen vermutlich dieselben Täter ebenfalls ein Fenster ein. Sie durchsuchten auch dort Räume und Schränke. Den Tätern fielen bei den beiden Einbrüchen Bargeld, eine Digitalkamera, ein Computerspiel und Süßigkeiten in die Hände. Der Wert des Diebesguts und die Höhe des Sachschadens beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf insgesamt mindestens 2000 Euro.
 

 Neues aus Nürtingen : Punkkonzert im Jugendhaus am Bahnhof
Geschrieben von Jochen am 24.01.2005 14:04 (280 gelesen)

Neues aus Nürtingen Quelle: Esslinger Zeitung, 24.1.05
Zitat:
(red) - Ein Wiederhören mit dem Punkrock gibt es am Samstag: Am 29.Januar veranstalten Ehrenamtliche des Jugenhauses am Bahnhof ein Punkkonzert der lustigen Sorte. Wer noch nicht weiß, was Schrebergartenpunk ist, kann sich das von den Offenburgern mit dem fantasievollen Namen "The Explodiergurken" vorführen lassen. Mit "Parkhaus" aus Neuhausen betreten drei Jungs die Bühne, die seit Dezember im JaB nicht mehr ganz unbekannt sind. Sie waren die Gewinner des Nachwuchsfestivals "Avanti Dilettanti 2004".

Und last but not least geben die Nürtinger Lokalmatadoren "Stehplatz ermäßigt" ihren Punk 'n' Roll zum besten. Ihr Name ist Programm - im JaB gibt es nur Stehplätze. Somit ist die Veranstaltung wieder jugendgerecht günstig.
 

 Mitmachen Ehrensache : Soziale Projekte im Kreis sind gesucht
Geschrieben von Jochen am 23.01.2005 09:13 (260 gelesen)

Mitmachen Ehrensache Quelle: Der Teckbote, 22.1.05
Zitat:
KREISJUGENDRING / Schüler haben rund 10 000 Euro erarbeitet: "Mitmachen Ehrensache"

Die vom Kreisjugendring Esslingen organisierte Aktion "Mitmachen Ehrensache" fand große Resonanz: Insgesamt haben am 3. Dezember 550 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Esslingen bei Firmen, in Verwaltungen oder bei Privatleuten geputzt, geschraubt, sortiert, Autos gewaschen und Pferde versorgt.


KREIS ESSLINGEN 550 Jugendliche haben den erarbeiteten Lohn nicht in die eigene Tasche gesteckt, sondern auf ein Sonderkonto für einen guten Zweck überweisen lassen. Rund 10 000 Euro sind mittlerweile zusammengekommen.

"Wir haben uns sehr über die vielen arbeitswilligen Jugendlichen gefreut und vor allem auch darüber, dass durch die Bereitschaft von fast 400 öffentlichen und privaten Arbeitgebern, Firmen und Betrieben, einen oder mehrere Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen, die Aktion schon beim ersten Mal hier im Landkreis so erfolgreich verlaufen ist", lautet das Fazit von Steffi Ehrhardt vom Aktionsbüro Esslingen. Spitzenreiter unter den Arbeitgebern ist die Stadtverwaltung Wernau mit 24 Arbeitsverträgen.

Mit dem Erlös sollen nun soziale Projekte im Landkreis Esslingen im Bereich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gefördert werden. Diese Projekte können lang- oder kurzfristig angelegt sein, von Vereinen, Organisationen, Initiativen oder Schulen durchgeführt werden.

Grundsätzlich wichtig ist nur, dass die Gelder im Landkreis eingesetzt werden, weil sich von Anfang an die in die Aktion eingebundenen jugendlichen "Botschafter" und die Organisatoren darüber einig waren, dass auch in unmittelbarer Nähe oft wichtige Projekte aus Geldmangel zu kurz kommen. "Dadurch, dass wir keine Festlegung für die Verwendung des Erlöses getroffen haben und offen sind für die Anträge, die bei uns eingehen, haben wir auch die Chance, bislang unbekannte, interessante Projekte kennen zu lernen," so Kurt Spätling vom Kreisjugendring Esslingen.

Die Entscheidung über die Verteilung des Erlöses treffen ausschließlich die Botschafter Schülerinnen und Schüler, die sich besonders für die Aktion engagiert haben nach einer Vorprüfung des Aktionsbüros.

Auf maximal zwei DIN A4-Seiten sollen sich die "Macher" und ihre sozialen Projekte vorstellen. Bewerbungsschluss ist der 27. Februar. Bewerbungen an: Kreisjugendring Esslingen, "Mitmachen Ehrensache", Bahnhofstraße 19, 73240 Wendlingen oder per e-Mail an: esslingen@mitmachen-ehrensache.de, Telefon 0 70 24/46 60-16 oder per Fax 0 70 24/46 60-10.
 

 Neues aus Deizisau : Freundliche Ansprechpartner für Kinder gesucht
Geschrieben von Jochen am 21.01.2005 14:30 (186 gelesen)

Neues aus Deizisau Quelle: Esslinger Zeitung, 21.1.05
Zitat:
DEIZISAU: Gemeinde will "Kelly-Inseln" einrichten - Offenes Ohr für große und kleine Nöte

Man kann Kinder nicht auf Schritt und Tritt bewachen. Aber eine aufmerksame und freundliche Umgebung bietet Schutz: Deshalb sollen in Deizisau möglichst viele "Kelly-Inseln" entstehen, als Anlaufstellen für Kinder in großer und kleiner Not. Als Partner dafür sind öffentliche oder kirchliche Einrichtungen, Geschäfte und Betriebe gesucht.

Von Karin Ait Atmane

Das Prinzip ist einfach: Ein DIN-A-4-Plakat mit dem Kelly-Logo (einer Insel, auf der eine lachende Polizeikelle zur Palme wächst) signalisiert Kindern, dass sie hereinkommen dürfen und ein offenes Ohr finden. Und zwar nicht nur in akuter Gefahr, sondern auch bei den kleinen Alltagsnöten: wenn die Fahrkarte fehlt, ein Pflaster benötigt wird oder Schulkameraden nerven. Dann bringt oft schon freundliches Zuhören oder ein Telefonanruf zu Hause die Welt wieder in Ordnung.

Allein die Existenz solcher Anlaufstelle schaffe ein kinderfreundliches Klima und sensibilisiere die Bevölkerung, sind die Initiatoren überzeugt. Die Kelly-Inseln wurden von der Alexandra-Sophia-Stiftung, die sich nach dem Mord an der kleinen Alexandra in Filderstadt gründete, ins Leben gerufen und werden in Kooperation mit der Polizeidirektion Esslingen betrieben. Sie sind ein Baustein in der Präventionsarbeit der Polizei, zu der auch Elternabende, themenbezogener Unterricht in der Grundschule oer Selbstbehauptung im Sportunterricht zählen.

In Filderstadt und Denkendorf gibt es die freundlichen Ansprechpartner für Kinder schon. Auf Vorschlag von Brigitte Keusemann von der Aktion Kinderhilfe sollen nun auch in Deizisau möglichst viele davon entstehen. Der stellvertretende Bürgermeister Albert Dörner stellte das Projekt vor, zusammen mit Vertretern der Polizei und der Alexandra-Sophia-Stiftung, darunter auch der Vater der ermordeten Alexandra, Andreas Noack.

Auf eine erste Anfrage der Gemeinde hin hatten sich bereits elf Mitglieder des BdS als mögliche Partner gemeldet, weitere sind gesucht. Sie müssen sich polizeilich überprüfen lassen und an einem öffentlich zugänglichen Ort erreichbar sein: "Wir wollen die Kinder nicht in Privaträume schicken, wir wollen sie in die Öffentlichkeit schicken", betont Ralf Berti, Geschäftsführer der Alexandra-Sophia-Stiftung. Deshalb gibt es in den Randlagen einer Gemeinde oft keine Kelly-Inseln. Aber durch die Sensibilisierung der Bevölkerung entstehe auch hier "eine große Bereitschaft zum Hinschauen", meint Paul Mejzlik von der Kriminalprävention der Polizei.

Das Projekt, das in Filderstadt auch wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wird, soll Sicherheit und Geborgenheit geben - auch den Eltern, die dann leichter loslassen können. Überall, wo es keine Kelly-Inseln gibt, empfiehlt die Polizei, mit den Kindern trotzdem über "sichere Orte" zu sprechen und sich in Geschäften nach freundlichen Ansprechpartnern umzusehen.
 

 Neues aus Esslingen : Jugendtreff in Esslingen-Sulzgrieß
Geschrieben von Jochen am 21.01.2005 14:37 (259 gelesen)

Neues aus Esslingen Quelle: Esslinger Zeitung, 21.1.05
Zitat:
Start mit viel Elan und frischer Farbe
ES-SULZGRIES: Jugendtreff ab der kommenden Woche mit regelmäßigen Öffnungszeiten - Hauptzielgruppe sind Zwölf- bis 15-Jährige


Sie haben Kontakte zur Grund- und Hauptschule geknüpft, sich im Bürgerausschuss RSKN vorgestellt und das Gespräch mit Verantwortlichen anderer Jugendtreffs gesucht: Mit ungeheurem Elan haben sich Kathrin Schäfer und Nicolai Neijhoft in ihren neuen Aufgabenbereich als Leiter des Jugendtreffs Sulzgries gestürzt. Die Einrichtung startet am Donnerstag kommender Woche mit regelmäßigen Öffnungszeiten.

Von Elisabeth Schaal

Mit den beiden Diplom-Sozialpädagogen (BA) soll nach dem Willen des Trägers, der Katholischen Gesamtkirchengemeinde, nach den Wirren der vergangenen Monate endlich Kontinuität einkehren in der Einrichtung in der Kelterstraße 15. "Immer wieder war der Treff ja geschlossen. Das sei für sie 'schlimm' gewesen, haben uns die Jugendlichen erzählt", schildert die 25-jährige Leiterin. Sie ist wie ihr Kollege zu 75 Prozent angestellt. Das Haus, bisher "sehr in der Hand von 17-, 18- und 19-Jährigen", sei von diesen als ihr "Zuhause" bezeichnet worden.

Ältere einbinden als Ehrenamtliche

Den Schwerpunkt ihres Angebots wollen die beiden Verantwortlichen künftig auf die Altersgruppe der Zwölf- bis 15-Jährigen setzen. Ohne allerdings die ältere Klientel zu vergraulen: "Die Älteren möchten wir nicht nur als Besucher sehen, sondern gern als ehrenamtliche Mitarbeiter einbinden, etwa beim Thekendienst oder unserem geplanten Schülercafé", schildert Neijhoft.

Bei den neuen Öffnungszeiten und Altersbeschränkungen richtete sich das Team nach den Vorschlägen und Wünschen der Besucher. Doch beide Leiter erwarten nun auch, dass diese Vorgaben eingehalten werden: "Wir möchten keine Ausweiskontrollen machen - wenn dies jedoch nötig wird, werden wir es tun. Seid bitte fair und gebt jeder Altersstufe die Chance, unter sich zu sein", heißt es in einem knallgelben Flyer, der momentan verteilt wird. Ausdruck dafür, dass das Duo gewillt ist, nach klaren Regeln zu arbeiten - und diese auch durchsetzen wird.

Positiv überrascht waren die beiden Kollegen, wie "hoch motiviert" die jungen Leute jüngst beim Renovieren des Thekenraums an die Arbeit gegangen sind. An helfenden Händen hatte kein Mangel geherrscht. Flure und Billardraum sollen folgen.

Sauberkeit fällt auf

In punkto Sauberkeit hat sich ebenfalls einiges geändert: "Besuchern fällt auf, dass es recht sauber ist. Viele sagen, dass sie das toll finden", sagt Kathrin Schäfer mit einem Schmunzeln ob eines in einem Jugendtreff wohl eher seltener zu hörenden Lobs.

Zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten ist dienstags und donnerstags von 13 bis 14.30 Uhr in Kooperation mit dem CVJM ein Schülercafé geplant. Eine Idee, der die neue Leiterin der Grund- und Hauptschule Sulzgries, Marion Reinacher, sehr aufgeschlossen gegenüber stehe: "Für Schüler, die bis zum Nachmittagsunterricht nicht heimgehen können oder wollen, soll es Snacks geben. Und auf die Hausaufgaben können die Betreuer auch mal einen Blick werfen", schildert Schäfer.

In Zukunft sollen Schülerdiscos im Jugendtreff ablaufen und Kathrin Schäfer denkt auch daran, in der Schule eine Art Schulsozialarbeit anzubieten. "Ich möchte den jungen Leuten beispielsweise bei der Vorbereitung und dem Übergang zum Beruf helfen."

Aber nicht nur CVJM und Schule sind angepeilte Kooperationspartner: "Ich könnte mir gut vorstellen, zusammen mit dem TSV RSK im Sommer ein Sportturnier zu organisieren", verrät Nicolai Neijhoft eine weitere Überlegung.

Zivi und Ein-Euro-Jobber gesucht

Der 25-Jährige und seine Kollegin sind aber Realisten genug um zu erkennen, dass sie allein nicht alles stemmen werden können. Deshalb wird momentan händeringend für die - anerkannte - Zivildienststelle nach Bewerbern gesucht. Der Zivi müsste sich um den Einkauf fürs Schülercafé kümmern, das angestrebte Schüler-Discoteam betreuen, im Büro und bei der geplanten Sommerfreizeit helfen: "Und wenn er auch noch handwerklich geschickt wäre, wäre das perfekt", sagt die Leiterin lachend. Auch an die Mithilfe eines so genannten Ein-Euro-Jobbers wird gedacht: "Für all die Arbeit, die sonst liegenbleiben würde" (Schäfer).

Die neuen Öffnungszeiten im Jugendtreff: mittwochs von 17.30 bis 20 Uhr Teens-Club für Zwölf- bis 15-Jährige; donnerstags von 17 bis 21 Uhr offener Treff für Besucher ab zwölf Jahren; freitags von 18 bis 22 Uhr offener Disco-Treff ab 14 Jahren (14-tägig); samstags von 15 bis 18.30 Uhr einmal monatlich Film- und Teens-Club für Zwölf- bis 15-Jährige; samstags 19 bis 22 Uhr einmal monatlich offener Disco-Treff für Besucher ab 16 Jahren.
 

 Neues aus Wolfschlugen : Mädchen gestalten Spiegelmosaik im Jugendhaus
Geschrieben von Jochen am 15.01.2005 16:39 (236 gelesen)

Neues aus Wolfschlugen Quelle: Esslinger Zeitung, 14.1.05
Zitat:
Das neue Team im "Hexenhäusle" setzt auf Eigenengagement der Teenager

Mit Spiegelmosaiken und bunten Farben gestalteten Jugendliche aus Wolfschlugen die Innenräume ihres "Hexenhäusles". Durch einen Anbau an das Gebäude haben Jugendhausleiter Michael Hermann und seine Mitarbeiterin Gaby Henzler mehr Platz für offene Angebote. "Viele Auszubildende und junge Erwachsene kommen zu uns", sagt Hermann. Aber mit Mädchenarbeit, Sommerferienprogrammen und einen HipHop-Kurs erreichen die Sozialpädagogen auch die Jüngeren.

Von Elisabeth Maier

Beim Umbau und bei der Renovierung des Hauses haben Gaby Henzler, Jugendhausbesucher und Eltern mit angepackt. Die Sozialpädagogin ist besonders froh darüber, dass viele Mädchen die schönen Spiegelmosaiken mitgestaltet haben, die das überschaubare Gebäude verschönern. "So haben die Besucher das zu ihrem Haus gemacht." Früher sei das "Hexenhäusle" ein düsterer Bau gewesen, erinnert sie sich.

Zusammenarbeit mit der Schule

Nicht nur am Gebäude, auch konzeptionell hat sich im Wolfschlugener Jugendhaus in jüngster Zeit einiges getan: Besonders freut sich Hermann, der seit Juni neuer Leiter des Jugendhauses ist, über die gute Zusammenarbeit mit der Grund- und Hauptschule: "Da hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan." Der HipHop-Kurs, den Gaby Henzler mit einer Trainerin für die 5. und 6. Klassen anbietet, ist bei den Schülern sehr beliebt. Das gleiche Angebot gibt es auch für junge Erwachsene. "Unser Ziel ist es, im Jugendhaus Generationen zusammenzuführen", beschreibt Hermann das Konzept. Deshalb plant der Sozialpädagoge mehr Projekte für Alt und Jung - zum Beispiel beim nächsten Sommerferienprogramm. Sein Wunsch ist es auch, dass die Vereine und Organisationen in Wolfschlugen künftig noch mehr an einem Strang ziehen.

Da Hermann selbst nur zu 70 Prozent im Jugendhaus arbeitet und Gaby Henzler dort mit einer 40-Prozent-Stelle tätig ist, legt das Jugendhausteam den Schwerpunkt aber auf die Arbeit mit den Jugendlichen. "Wir müssen einfach als Ansprechpartner da sein und ein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen", sagt er. Vom Problemgespräch bis hin zur Beratung vor der Bewerbung reicht das Spektrum, das die Sozialpädagogen abdecken. Ihnen ist es wichtig, für die einzelnen Teenager mit ihren Sorgen stets erreichbar zu sein. Das sieht auch Gaby Henzler so, die mit gezielter Mädchenarbeit einen Draht zu den Jugendhausbesucherinnen finden möchte.

Henzler sieht es als einen großen Vorteil an, dass sie nun mit einem männlichen Kollegen zusammenarbeitet - bis Dezember 2003 wurde das "Hexenhäusle" von einem reinen Frauenteam betreut: "Die Jungs kommen jetzt einfach eher ins Haus, weil sie einen Ansprechpartner haben." Unterstützt werden die beiden vom Zivildienstleistenden Tobias Mayer.

Viele ausländische Besucher

Konflikte sehen Michael Hermann und Gaby Henzler im Wolfschlugener Jugendhaus nicht. "Es ist schön, dass auch viele ausländische Jugendliche bei uns mitmachen", freut sich der Jugendhausleiter. Da gebe es keine Probleme bei der Integration. Weil er und seine Mitarbeiterin nur begrenzte Öffnungszeiten anbieten können - montags, mittwochs und freitags von 15 bis 18 sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 22 Uhr - übernehmen Ehrenamtliche eigene Öffnungszeiten. "Auf die können wir uns wirklich verlassen", ist Michael Hermann von der sehr guten Zusammenarbeit angetan.

Trotz ihres knappen Zeitbudgets vesuchen Hermann und Henzler auch, besondere Veranstaltungen einzuplanen. Vom 11. bis zum 13. Februar findet in der Festhalle in Wolfschlugen eine große Party unter dem Motto "LAN-Sinn" statt. Da übernachten die Jugendlichen nicht nur vor dem Bildschirm; Technikfreaks haben die Möglichkeit, fachzusimpeln und die Faszination des World Wide Web zu entdecken. "Wir erwarten, dass bis zu 150 Computerfreaks kommen", sagt Hermann. Er fand es faszinierend, dass die Jugendhausteilnehmer bei der Organisation des Events mit Feuer und Flamme bei der Sache waren.

Zum Jugendhaus hier klicken
 

 Be Smart : Hilfe auch bei Schwierigkeiten im alltäglichen Leben
Geschrieben von Jochen am 12.01.2005 09:28 (194 gelesen)

Be Smart Quelle: Der Teckbote - Kirchheim/Teck, 12.01.2005

Zitat: SUCHT / Schülerinnen der 8b aus Weilheim informierten sich über die Arbeit in der Kirchheimer Drogenberatungsstelle

Die Drogenberatungsstelle befindet sich in einem Haus in der Kirchheimer Innenstadt in der Marktstraße 48. Dort ist die Anlaufstelle für Jugendliche, die Rat suchen und Hilfe brauchen. Wer freiwillig herkommt, muss nicht fürchten, dass Informationen an Eltern, Schule, Lehrstelle, Arbeitgeber, Gesundheitsamt oder gar an die Polizei weitergereicht werden.

KIRCHHEIM Elf Mädchen der Klasse 8b in der Hauptschule im Weilheimer Bildungszentrum Wühle besuchen die Jugend- und Drogenberatung in Kirchheim. Bevor Christiane Heinze, Mitarbeiterin der Beratungsstelle, auf die Fragen der Schülerinnen antwortet, gibt sie allgemeine Informationen über die Arbeit dieser Einrichtung. Alle, die dort arbeiten, unterliegen einer Schweigepflicht. Wichtig zu wissen ist, dass nach Möglichkeit nicht nur bei Drogenproblemen geholfen wird, sondern auch bei Schwierigkeiten im alltäglichen Leben. Jugendliche aber, die beim Drogenkonsum erwischt worden sind, können von der Polizei oder vom Gericht die Auflage bekommen, diese Stelle aufzusuchen. In solchen Fällen wird der regelmäßige Besuch zur Pflicht gemacht, denn ihnen soll ja geholfen werden.

Echte Abhängige, die bereit sind, von ihrer Sucht loszukommen, können von einem Arzt Ersatzstoffe wie Methadon oder Polamedon bekommen. Voraussetzung aber ist, dass sie clean (drogenfrei) sind. In solchen Fällen hilft die Stelle bei der Vorbereitung auf eine sechs bis neun Monate dauernde stationäre Therapie. Dort ist man für diese Zeit zwar nicht eingesperrt, hat aber nur wenig Kontakt zur Außenwelt um Rückfälle zu vermeiden.

Am meisten werden in Deutschland Alkohol, Nikotin konsumiert. Das sind die so genannten "legalen" oder "weichen" Drogen. In der letzten Zeit haben sich die "Alcopops" weit verbreitet und sind vor allem bei Mädchen beliebt. Besonders gefährlich an den süßen Drinks ist, dass sie so gut schmecken, aber schleichend an den Alkohol gewöhnen.

Nach Zigaretten wird am meisten Cannabis geraucht. Der Haschischkonsum hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Heroin dagegen ist ein "sehr schnelles Suchtmittel" und führt unmittelbar in die Abhängigkeit. Aus einem anderen Blickwinkel aber zeigt sich, dass jährlich etwa 100 000 Menschen am Nikotinmissbrauch und etwa 40 000 am Alkoholmissbrauch sterben. Dagegen stehen "nur" 1 600 Herointote. Diese sind meist erst 18 bis 20 Jahre alt.

Alleine für sich beginnen Kinder oder Jugendliche nicht mit "Hasch" oder Alk". Der erste "Joint" wird zusammen mit Freunden oder in der Clique geraucht. Wenn dies aber zur Gewohnheit wird, verändern sich auch das Verhalten und die äußere Erscheinung. Auch die Einstellungen zu Eltern, Schule oder Beruf verändern sich. Eine intakte Familie oder eine gute Bezugsperson, der man alles anvertrauen kann, helfen gegen solch ein Abrutschen. Die Gefahr ist ja nicht nur die Sucht allein, sondern auch der Geldbedarf: Ein Gramm Heroin oder Kokain kostet 60 bis 80 Euro, eine Ecstasy-Tablette 10 bis 15 Euro. Süchtige kommen da ganz schnell an ihre Grenzen.

Zum Abschluss des Gesprächs weist Christiane Heinze noch auf die Möglichkeit hin, dass engagierte Schülerinnen oder Schüler an ihrer Schule gegen die Drogengefahr etwas tun können. Dazu gibt es ein dreitägiges "Seminar für Multiplikatoren". Drei aus der Gruppe sind auch gleich bereit, eine solche Ausbildung zu machen.

Klasse 8b

Grund- und Hauptschule Weilheim
 

 KJR Esslingen : Ferienbroschüre 2005 ist da
Geschrieben von Jochen am 20.12.2004 09:09 (416 gelesen)

KJR Esslingen Ferien, Freizeiten, Studienreisen

Der Kreisjugendring mit seinen Mitgliedsverbänden bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Ferienfreizeiten an.

Eine Zusammenfassung dieser Freizeitmaßnahmen im
In- und Ausland, vom Allgäu bis nach Griechenland,
finden Sie in der Ferienbroschüre 2005.

Sie ist kostenlos ab 20.12.04 in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings, im Landratsamt, in den Jugendhäusern, allen Rathäusern und spätestens ab Ende Dezember auch
in den Kreissparkassen im Landkreis Esslingen erhältlich.
Außerdem kann sie gegen Übersenden von Briefmarken
im Wert von € 1,44 (für Porto) beim KJR angefordert werden.

Fast alle in der Broschüre aufgeführten Freizeiten, sowie noch etliche andere, ebenfalls von gemeinnützigen Anbietern, sind auch im Internet nachzulesen unter www.jugendregion.de.
 

 Be Smart : Europarekord: 284.000 rauchfreie Schüler
Geschrieben von Jochen am 10.12.2004 17:56 (184 gelesen)

Be Smart
Zitat: Presse-Information 132/2004 der Deutschen Krebshilfe
www.krebshilfe.de

11.000 Schulklassen machen mit bei „Be Smart - Don't Start“


Kiel (jft) – Der bundesweite Wettbewerb zum Nichtrauchen für Schulklassen „Be Smart – Don’t Start“ feiert einen besonderen Rekord: Im Schuljahr 2004/2005 meldeten 10.994 Schulklassen ihre Teilnahme an. Damit wurde der Teilnahmerekord des vergangenen Jahres übertrumpft. In keinem Land in Europa machen so viele Schulklassen bei „Be Smart“ mit wie in Deutschland. „Die neue Teilnehmerzahl übertrifft unsere kühnsten Prognosen“, sagt Reiner Hanewinkel, Geschäftsführer des Kieler Instituts für Therapie und Gesundheitsforschung (IFT-Nord). Sein Institut führt den Wettbewerb in Deutschland durch. „Ein großer Dank geht an die Deutsche Krebshilfe. Ohne ihre Unterstützung wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“

Seit Mitte November 2004 heißt es für die rund 11.000 teilnehmenden Klassen in Deutschland mit ihren etwa 284.000 Schülern: „Weg mit der Kippe!“ Für alle, die bis April 2005 durchhalten und nicht rauchen, locken attraktive Preise. Hauptpreis ist eine Klassenfahrt nach Italien. Der Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ ist ein Programm zum Nichtrauchen für sechste bis achte Klassen. Die Teilnahmebedingungen sind einfach: Mindestens 90 Prozent der Schüler einer Klasse verpflichten sich, ein halbes Jahr lang nicht zu rauchen. Wenn mehr als zehn Prozent der Klassenkameraden rauchen, scheidet die Klasse aus dem Wettbewerb aus.

Mit 4.761 teilnehmenden Schulklassen ist Nordrhein-Westfalen Spitzenreiter in Deutschland. Dahinter folgen Bayern (1.575 Klassen), Baden Württemberg (1.234 Klassen), Niedersachsen (815 Klassen) und Schleswig Holstein (571 Klassen). Beachtlich ist auch der Erfolg in den Stadtstaaten: 418 Klassen aus Hamburg und 125 Klassen aus Bremen machen bei „Be Smart“ mit. Außerdem beteiligen sich am Wettbewerb Schulklassen aus Sachsen, Hessen, Berlin, Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg Vorpommern, Saarland und Rheinland-Pfalz.

„Wir wünschen uns, dass in den kommenden Jahren noch mehr Schüler mitmachen“, sagt Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Denn das Ziel des Wettbewerbs ist es, den ersten Griff zur Zigarette zu verhindern.“ Die Deutsche Krebshilfe und alle anderen Unterstützer von „Be Smart - Don't Start“ sehen in der Prävention des Rauchens einen wesentlichen Bestandteil der modernen Gesundheitserziehung und -förderung an Schulen. Deshalb initiiert und unterstützt die Deutsche Krebshilfe auch zahlreiche weitere Nichtraucher-Projekte.

Die Deutsche Krebshilfe fördert den Wettbewerb zum zweiten Mal mit 175.000 Euro. Weitere Unterstützung erhält „Be Smart - Don't Start“ von der Europäischen Kommission, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem BKK Bundesverband, der AOK Rheinland, Westfalen-Lippe und Baden-Württemberg, der Deutschen Herzstiftung und der Deutschen Lungenstiftung sowie von weiteren öffentlichen Institutionen. Im Schuljahr 2003/2004 wurde „Be Smart - Don't Start“ in insgesamt 14 europäischen Ländern durchgeführt. Fast 700.000 Schüler aus 26.000 Klassen haben daran teilgenommen. In Deutschland machten 247.000 Schüler aus 9.500 Klassen in 14 Bundesländern mit.

Weitere Informationen zu „Be Smart – Don’t Start“ erhalten Interessierte beim Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung, Düsternbrooker Weg 2, 24105 Kiel, Telefon 0431/5702944, Fax. 0431/5702929, E-Mail: besmart@ift-nord.de, www.besmart.info. Informationen über die Projekte und die Arbeit der Deutschen Krebshilfe gibt es im Internet unter www.krebshilfe.de.



Zitat: Infokasten Rauchen: Dramatische Zustände in Deutschland
Zigarettenrauchen führt in Deutschland zu mehr Todesfällen als Aids, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammen. Rund 140.000 Menschen sterben hierzulande jährlich an den Auswirkungen des Tabakkonsums – das sind 380 Personen pro Tag. Besonders erschreckend sieht die Situation bei Kindern und Jugendlichen aus: Rund 40 Prozent der 12- bis 25-Jährigen rauchen inzwischen. Das durchschnittliche Einstiegsalter beträgt 11,6 Jahre. Inzwischen scheint sich ein Bewusstseinwandel anzubahnen. Erstmals gibt es in der Gruppe der 12- bis 17-Jährigen weniger Raucher: Seit 2001 ist der Anteil der minderjährigen Tabakkonsumenten um 5 Prozent von 28 auf jetzt 23 Prozent gesunken.
 

 Mitmachen Ehrensache : Mitmachen Ehrensache in der Presse II
Geschrieben von Jochen am 07.12.2004 08:50 (384 gelesen)

Mitmachen Ehrensache
Zitat: Esslinger Zeitung, ez-Online 7.12.2004

An Oliver kommt keiner vorbei
KREIS ESSLINGEN: Realschüler arbeiten bei Hengstenberg für "Mitmachen - Ehrensache"

Statt in die Schule zu gehen, arbeiteten Jugendliche aus dem Kreis Esslingen in verschiedenen Firmen im Kreis. Ihren Lohn stellen sie einem guten Zweck zur Verfügung. Bei der Esslinger Firma Hengstenberg waren es gleich drei Jugendliche von der Realschule in Plochingen, die sich bei "Mitmachen - Ehrensache" engagierten.

Von Barbara Scherer

An diesem Freitag kam an Oliver Frobenius so schnell keiner vorbei. Der 15-jährige Realschüler aus Plochingen hatte für einen Tag den Job als Pförtner bei der Esslinger Firma Hengstenberg übernommen. Pakete annehmen, Telefonate entgegennehmen und Lastwagen einweisen gehörte zu seinen Tätigkeiten im Rahmen der landesweiten Aktion "Mitmachen - Ehrensache", die im Kreis Esslingen erstmals stattfand und vom Kreisjugendring organisiert war.

Der ehrenamtliche Aspekt der Sache hat den Jugendlichen gereizt. "Dass man so Geld für einen guten Zweck zusammen bekommt, hat mir gefallen", sagt Oliver. Als er erstmals von der Aktion hörte, ließ er sich gleich als Botschafter einsetzen und warb weitere Jugendliche für den ehrenamtlichen Arbeitseinsatz. Neben Oliver Frobenius waren es Larissa Wendt und Murat Elmali, die für fünf Euro Stundenlohn von 7.30 bis 14 Uhr den Schulalltag mit dem Arbeitsleben vertauschen.

Larissa Wendt saß bei Alexandra Schreiner in der Personalabteilung. Rechnungen kontrollieren, Lieferscheine einordnen oder Baupläne heraussuchen waren ihre Aufgaben an diesem Tag. "Mich hat es gereizt, mal etwas Neues auszuprobieren", meinte die 16-jährige Schülerin, "dass es einem guten Zweck dient, macht es noch mal so interessant."

Gut erwischt hatte es auch Murat Elmali. Der 15-Jährige interessiert sich besonders für die Elektrotechnik und kann sich einen Beruf in diesem Bereich vorstellen. Was lag also näher, als mit Betriebselektriker Alexander Braun los zu ziehen. An der Tankabladestelle mussten eine Beleuchtung installiert werden, Zuleitungen verlegt und Sicherungen ausgewechselt werden. Für Murat Elmali war der Tag "sehr interessant, zumal es um einen guten Zweck geht".

Achim Kälberer, der technische Leiter bei Hengstenberg hat die Jugendlichen betreut. Er war besonders froh darüber, dass es gelungen ist, die Schüler entsprechend ihren Neigungen einzusetzen.

Kurt Spätling, der Geschäftsführer des Kreisjugendrings Esslingen, freute sich über die große Resonanz auf die Aktion. Rund 500 Jugendliche waren an diesem Tag im Arbeitseinsatz - das seien viel mehr, als man erwartet habe. Das erwirtschaftete Geld kommt sozialen Projekten zugute. Wohin welche Summe geht, entscheiden auch die jungen Botschafter und Botschafterinnen mit.
 

 Mitmachen Ehrensache : Mitmachen Ehrensache in der Presse
Geschrieben von Jochen am 05.12.2004 19:28 (291 gelesen)

Mitmachen Ehrensache
Zitat: Der Teckbote, 04.12.2004:

Statt Klassenzimmer Lagerhalle und PC

AKTIONSTAG 'Mitmachen Ehrensache': Viele Schüler jobbten gestern für einen guten Zweck

Gestern war Mitmachen Ehrensache. Tausende Jugendliche jobbten an diesem Aktionstag in Baden-Württemberg für einen guten Zweck. Auch im Verbreitungsgebiet des Teckboten beteiligten sich über 100 Mädchen und Jungen daran.

RICHARD UMSTADT

KIRCHHEIM Tim Maier aus der neunten Klasse der Bissinger Grund- und Hauptschule packte im Lager der Firma Karosserie Wahl in der Seegemeinde mit an. Seine Klassenkameradin Burcu Cekic bereitete bei der Firma Festool in Neidlingen Folien für den Leiter der Fertigungsplanung vor, und Carina Faustmann und Sarah Benz-Eberhard von der Realschule Weilheim jobbten gestern in der Damenboutique Me-gusta.

Wie für sie, war für über 100 andere Schülerinnen und Schüler im Raum Kirchheim, Weilheim und Lenningen "Mitmachen Ehrensache". Sie suchten sich selbstständig ihre Arbeitsplätze für den Aktionstag aus und wo dies aus Jugendschutzgründen nicht möglich war, ließen sie sich etwas Besonderes einfallen, wie zum Beispiel die 5. und 6. Klasse der Lenninger Grund- und Hauptschule: Die Buben und Mädchen putzten gestern den Lenningern auf dem Marktplatz die Schuhe und boten selbst gebackenen Kuchen an.

Statt im Klassenzimmer zu büffeln, gingen die jungen Leute am Aktionstag zur Arbeit. Und die Firmen machten gerne mit. Steffi Ehrhardt vom Aktionsbüro freute sich denn auch über die "sehr gute Resonanz", denn der Landkreis Esslingen macht zum ersten Mal mit bei "Mitmachen Ehrensache". "Und es läuft auch seitens der Arbeitgeber und Schulen ganz toll", ist Steffi Ehrhardt voll des Lobes.

Den Lohn stecken die Jugendlichen nicht in die eigene Tasche, sondern spendeten ihn für ausgesuchte Projekte. Im Landkreis Esslingen sollen mit dem Erlös Projekte im Bereich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gefördert werden. Dabei kann es sich auch um schulische Projekte handeln, die sich etwa mit ökologischen oder sozialen Inhalten beschäftigen. Oder das erarbeitete Geld kann dabei helfen, einen geeigneten Spender für ein erkranktes Kind oder jungen Menschen zu finden.

Dabei ist es dem Esslinger Aktionsbüro wichtig, das die beteiligten jungen Leute selbst über die Verteilung des erarbeiteten Geldes mit entscheiden. Spätestens Anfang nächsten Jahres werden dann die Förderkriterien ausgeschrieben, unter denen sich Projekte bewerben können.

Die Schirmherrschaft im Kreis Esslingen für "Mitmachen Ehrensache" übernahm Landrat Heinz Eininger. Über 400 Jungen und Mädchen jobbten im Landkreis am gestrigen Aktionstag, der auf eine Initiative der Jugendstiftung Baden-Württemberg und des Stuttgarter Jugendhausvereins im Jahr 2003 zurückgeht.

 

 Be Smart : "Be smart- don't start" - Start der Nichtrauchen-Kampagne
Geschrieben von judroki am 24.11.2004 12:04 (781 gelesen)

Be Smart Rekordverdächtige Anmeldezahlen bei Nichtraucherprojekt

83 Schulklassen setzen gegen den Zeitgeist und die traurige Erfolgsbilanz, dass Jugendliche aus Deutschland Europameister im Rauchen sind, ein deutliches Zeichen. Schüler und Schülerinnen aus Klasse 6, 7und 8 aller Schulartenm, verpflichten sich ein halbes Jahr lang nicht zu rauchen bzw. mit dem Rauchen anzufangen. Diese heiße Projektphase hat am 13. November 2004 begonnen und wird Ende April 2005 enden. Zu Beginn unterschreiben alle SchülerInnen einen Klassenvertrag und verpflichten sich die Vereinbarung einzuhalten. regelmäßig wird jede Woche das Ergebnis abgefragt und schriftlich festgehalten.
Klassen, die das Ziel erreicht haben, nehmen an der Verlosung des Hauptpreises - eine Klassenreise nach Italien - teil. Im Landkreis Esslingen winken weitere Gewinnmöglichkeiten: erlebnisorientierte Klassenpreise, wie Workshops in Körperarbeit, Tanz, Kunst, Selbstverteidigung oder auch ein Besuch im Freilichtmuseum und ähnliches.
Gewinn ist aber auch schon das halbe Jahr Nichtrauchen, weil Einstiegsverzögerung auch Einstiegsverhinderung sein kann. Wissenschaftliche Begleituntersuchungen zeigen, dass auch ein halbes Jahr nach Ende des Wettbewerbs,
in „be-smart“ Klassen durchschnittlich 5 % weniger SchülerInnen rauchen, wie in nichtteilnehmenden Vergleichsklassen.

Neu in diesem Jahr ist als Unterstützungsangebot ein Diskussionsforum im regionalen Jugendnetz Romeo und Julia. Unter www.romeoundjulia.info können sich am Wettbewerb beteilgte SchülerInnen registrieren und miteinander kommunizieren: Fragen stellen, Diskussionen eröffnen, Ideen und Informationen bekannt geben oder sich auch einfach nur kennen lernen. Um Zugang zu dem Forum von "be smart - don't start" zu bekommen, müssen die TeilnehmnerInnen nur nachdem sie sich registriert haben eine Kurznachricht (Community) an "Jochen" schicken und ihm mitteilen, dass sie dazu gehören. In Kürze sind sie dann für das Forum freigeschaltet.

Bundesweit beteiligen sich 16 Bundesländer mit ca. 8000 Klassen. Baden-Württemberg ist nach Nordrheinwestfalen und
Bayern an dritter Stelle, in der Liste der meisten angemeldeten Klassen.
Aufklärung ist hier nur die eine Seite der Medaillie - Neugier, die Clique und ihre Rituale, Selbstwertgefühl und Erwachsen werden sind die Themen hinter dem Konsum. Was fasziniert Jugendliche am Rauchen? Welche Motive beeinflussen den Konsum?
Weitere Informationen zur Suchtvorbeugung und Kampagne Nichtrauchen über Landkreis Esslingen
Koordination Suchtprophylaxe, Christiane Heinze
Tel. 07021-9704328 und
E-Mail: heinze@drogenberatung-kirchheim.de
 

 Romeo-und-Julia : Serverumzug Teil 1 abgeschlossen
Geschrieben von Ralf am 02.11.2004 08:45 (533 gelesen)

Romeo-und-Julia Der Serverumzug ist nun abgeschlossen und es geht weiter wie gehabt.
Euch allen viel spass.
 

 Mitmachen Ehrensache : Mitmachen Ehrensache
Geschrieben von Jochen am 26.10.2004 15:33 (441 gelesen)

Mitmachen Ehrensache "Mitmachen Ehrensache" heißt es am 3. Dezember 2004 auch im Landkreis Esslingen. Hinter dieser Mitmach-Aktion, deren Schirmherr Landrat Eininger ist und die neben der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen auch von IHK und Kreishandwerkerschaft unterstützt wird, verbirgt sich folgende Idee: Jugendliche jobben einen Tag lang in Firmen, Betrieben, Geschäften oder bei Privatpersonen und das so erarbeitete Geld fließt einem sozialen Zweck zu. Im Landkreis wird der Erlös in einer Art Fonds für Projekte im Bereich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gesammelt. Es haben sich bereits viele Schulen und junge Leute gemeldet, die gerne mitmachen möchten. Die Botschafter haben die Aufgabe bei anderen Jugendlichen für die Sache zu werben und Jobs zu vermitteln. Aber zum Gelingen der Aktion benötigen wir noch dringend die Unterstützung von Firmen, Geschäften oder Privatpersonen, für diesen Tag geeignete Arbeitsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen! Alle, die Jugendliche in ihrem Engagement für einen guten Zweck mit einem Arbeitsplatz unterstützen wollen, können sich im Aktionsbüro Esslingen melden und werden in einer Jobbörse erfasst. Oder Sie nutzen die Möglichkeit, sich selbst auf der Internetseite des Aktionsbüros einzutragen.
Weitere Informationen können Interessierte im Aktionsbüro Esslingen, Bahnhofstraße 19, 73240 Wendlingen, Tel. 07024/4660-16, Fax 07024/4660-10 oder im Internet unter www.mitmachen-ehrensache.de unter "Aktionsbüro Esslingen" erhalten.


Die Botschafter des Jugendhaus Hochdorf, SKUNK
 

 Romeo-und-Julia : Serverumzug
Geschrieben von Ralf am 26.10.2004 17:04 (373 gelesen)

Der Server wird gerade umgezogen.
Wir hoffen, dass es nur zu kleineren Beeinträchtigung kommen wird. Sollte eine Funktion nicht mehr wie gewohnt arbeiten, oder sollte ein Fehler auftreten, hinterlasst bitte eine kurze Nachricht im Forum in der Rubrik Bug-Report.
Nicht zu melden ist der Fehler, dass sich die Kurznachrichten bei aktiviertem Buddyfenster nicht mehr von selbst öffnen. Dieser Fehler ist nurvorübergehend.
 

 KJR Esslingen : Mädchen Kurzfilmfestival am 05.11.2004
Geschrieben von Chrissie am 13.10.2004 16:49 (520 gelesen)

KJR Esslingen Am 05.11.2004 ist es soweit: In Esslingen findet das erste Mädchen-Kurzfilmfestival statt. 70 Mädchen zwischen 8 und 18 Jahren aus dem ganzen Landkreis Esslingen haben im Laufe dieses Jahres verschiedene Videos selbst gedreht und geschnitten. Nun steht das große Ereignis vor der Türe: die fertigen Videos werden auf einer richtig großen Kinoleinwand präsentiert.
Ähnlich wie bei der Oskarverleihung wird beim Mädchen- Kurzfilmfestival die Mädchenfigur "Elektra“ in 10 verschiedenen Kategorien vergeben. Dieser Preis wird den Mädchengruppen von drei Schauspielerinnen der Württembergischen Landesbühne verliehen. Damit so richtige Hollywood Stimmung aufkommt gibt es bei uns Autogramme, Fotos mit den Stars und natürlich auch Saft und Popcorn zum Feiern!!
Lasst euch dieses einmalige Ereignis nicht entgehen und Kommt am

Freitag, den 05.November 2004 um 17.45 Uhr
in das Foyer des Traumpalast Esslingen ( Kollwitzstraße 1).
Um 18.15 Uhr öffnet der Kinosaal.
Der Eintritt beträgt 2€ für Kinder und 3€ für Erwachsene.

Interessierte Frauen und Mädchen sind ganz herzlich eingeladen!
Plakate und Einladungen sind in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings erhältlich.Wir freuen uns auf euch !!!

Karten sind in folgenden Jugendhäusern im Vorverkauf zu erhalten:

Jugendhaus Komma, Esslingen
Jugendhaus JAB, Nürtingen
Jugendhaus Altbach
Jugendhaus Oberboihingen
Jugendhaus Areal, Leinfelden- Echterdingen
Forum Stetten
Jugendzentrum "Z", Filderstadt
Jugendhaus Weilheim
Jugendhaus Linde, Kirchheim
Jugendtreff "Tatü", Neckartenzlingen
 

 Neues aus Hochdorf : 1. Straßenfußball für Toleranz Turnier in Hochdorf
Geschrieben von Jochen am 01.10.2004 18:06 (345 gelesen)

Neues aus Hochdorf Das letzte Turnier der 3er Staffel Wernau-Deizisau-Hochdorf ist erfolgreich zu Ende und wieder stehen die Sieger fest. Bei dem Turnier in Hochdorf wurden in 2 Runden zwei erste Sieger ausgespielt. Die Gastteams aus Lenningen und Wernau konnten den Titel zu sich nach Hause holen. Das Team aus Wernau hat außerdem den Preis für das fairste Team bekommen. Beide Teams stehen nun auf dem Wanderpokal, der vom Förderverein Fußball Hochdorf gestiftet wurde. Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben, bei den Spielerinnen und Spielern, bei den Helfern, dem Roten Kreuz und der Jugendfeuerwehr Hochdorf. Ohne Euch hätte das Turnier nicht so gut laufen können.

Die Siegerteams:


Weitere Bilder gibt es in der Bildergalerie.
 

 Neues aus Deizisau : Straßenfußball in Deizisau
Geschrieben von zehntscheuer am 29.09.2004 21:33 (413 gelesen)

Neues aus Deizisau Am Mittwoch, 29. September, war "Straßenfußball für Toleranz" auf dem ganz frisch gerichteten Hartplatz auf der Hinteren Halde in Deizisau in Aktion. Wenn gleich die Sonne nicht dauernd lachte, so waren doch gute Bedingungen für ein spannendes Turnier, zu dem vom Landessportverband, dem Kreisjugendring und der Zehntscheuer eingeladen wurde. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Schmid, der sehr gerne selbst bei dem folgenden Eröffnungsspiel der "Großen" zwischen "Zehntscheuer-All-Stars" und "Polizei" mitgespielt hätte (leider aber sehr erkältet war), startete das Turnier für die Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren. 10 Mannschaften aus Altbach, Wernau und Deizisau waren gekommen, um im Fußballspiel, bei dem Fairness und Teamgeist eine ganz besondere Rolle spielen, die Gewinner zu ermitteln. Gespielt wurde auf zwei Courts, und so gab es letztendlich zwei Turniergewinner. Auf Court I konnten "VfB 34 b.c. 1" mit 18 Toren und 8 Fairnesspunkten den ersten Platz erspielen. Mit 21 Torschüssen und 9 Fairnesspunkten gewannen "Die Grasköpfe" auf Court II. Im Fair-Play-Spiel siegten die "Jugendfeuerwehr Deizisau" (Court I) und die "Juniorhelfer" (Court II).
Vorzüglich wurden die Gäste und die Teams vom Jugendrotkreuz Deizisau bewirtet, vielen Dank! Und dann gilt auch ein besonderes Dankeschön an den Landessportverband für die Durchführung dieses spannenden Turniers.
Allen Teams sei noch gesagt: Ihr ward klasse! 2005? Gerne wieder!
 

 Neues aus Wernau : jabato - Strassenfussball für Toleranz - Wernau
Geschrieben von kiwis am 23.09.2004 16:56 (505 gelesen)

Neues aus Wernau Am 22.09.2004 fand auf dem Wernauer Stadtplatz das “Strassenfussball für Toleranz”-Turnier statt. Trotz etwas schlechterem und kälterem Wetter hatten die Zuschauer und vor allem die Teams sehr viel Spass.
Das Team des Hochdorfer Jugendhauses holte sich durch sehr tolerantes, schönes und vor allem gemeinsames spielen miteinander den ersten Platz. Die “6 Sterne Deluxe” der Realschule Wernau haben durch faires Spielen auch gegenüber den anderen Teams den Preis für “Fair-Play” erhalten.
 

 Romeo-und-Julia : Neu im Portal
Geschrieben von Ralf am 17.09.2004 16:19 (391 gelesen)

Romeo-und-Julia Neu ins Portal mit aufgenommen wurde unter Jobs&Weiterbildung eine Vorstellung der Jugendagenturen im Landkreis Esslingen Jugendagenturen im Landkreis Esslingen und unter dem Menüpunkt Rat&Hilfe das neue Qualipass-Modul "Reisen".
Viel Spass damit
 

 Pressedienst : Straßenfußball für Toleranz
Geschrieben von kiwis am 15.09.2004 09:19 (390 gelesen)

Pressedienst Von Klaus Harter (Esslinger Zeitung)

Gewinnen ist das A und O beim Fußball. Es geht aber auch anders: Beim "Straßenfußball für Toleranz" zählt Fairplay genauso viel wie Tore. Und die Tore, die die Jungs schießen, gelten nur, wenn auch ein Mädchen einen Treffer erzielt. Drei Jugendhäuser veranstalten solche Turniere.

Den Auftakt macht das Kiwi Wernau am Mittwoch, 22. September, um 15 Uhr auf dem Stadtplatz. Weil es darum gehe, öffentliche Räume für Jugendliche zu erschließen, sei der zentrale Platz in der Stadt ausgewählt worden, erklärt Jugendhausleiter Holger Kaufhold. Die Einzelhändler am Stadtplatz hätten größtenteils positiv auf das Turnier reagiert, einige wollten sich auch daran beteiligen und beispielsweise die Bewirtung übernehmen.

In Deizisau veranstaltet die Zehntscheuer das Turnier am Mittwoch, 29. September, ab 14 Uhr auf dem Sportgelände Hintere Halde. Mit "Straßenfußball für Toleranz" wird der neue Hartplatz eingeweiht. In der Mitte des Turniers spielt ein Team der Polizei gegen Deizisauer Prominente. Das Jugendhaus Skunk organisiert in Hochdorf das erste Straßenfußball-Turnier gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr am Freitag, 1. Oktober, ab 14 Uhr auf dem Hartplatz bei der Breitwiesenhalle. Unterstützung erhalten sie vom Förderverein Fußball, dem DRK und dem Jugendsachbearbeiter des Polizeipostens Reichenbach.

Beim "Straßenfußball für Toleranz" spielen auf einem 10 mal 15 Meter großen Spielfeld Vierer-Teams mit zwei Auswechselspielern gegeneinander. Wichtig ist, dass immer ein Mädchen auf dem Platz steht. Einen Schiedsrichter gibt es nicht, sondern einen Teamer. Es gelten trotzdem die normalen Fußball-Regeln. Zusätzlich handeln die Teams vor dem Spiel drei Fairplay-Punkte aus, an die sie sich halten wollen. Dazu treffen sie sich am Spielfeldrand in der "Dialogzone" mit ihren Teamern und legen fest, was sie als Fairplay definieren wollen: zum Beispiel keine bösen Ausdrücke, kein Schubsen, Drängeln und Grätschen, nicht in die Ecken drücken, keine Distanzschüsse, das Mädchen stets mit einbeziehen, sich beim Gegner oder im eigenen Team entschuldigen, sich mit Handschlag begrüßen oder sich auch über eine gute Leistung des gegnerischen Teams freuen.

Anmeldungen und weitere Informationen in den Jugendhäusern Kiwi Wernau, 0 71 53/3 97 93, Zehntscheuer Deizsiau, 0 71 53/70 13 70, und Skunk Hochdorf, 0 71 53/54 09 95. www.jh-skunk.de
 

 Romeo-und-Julia : Neue Suchfunktion bei Romeo&Julia
Geschrieben von Ralf am 06.07.2004 17:10 (431 gelesen)

Romeo-und-Julia Es wurde eine modifizierte Suche für Romeo&Julia entwickelt. Mit dieser ist es möglich schnell und einfach Informationen und Angebote in einem bestimmten Ort zu finden. Wird für diesen Ort keine Information und kein Angebot gefunden, wird die Suche automatisch auf die Umliegenden Orte ausgedeht.
Die Bedienung dieser Suchoption ist denkbar einfach. Man muss nur auf den Namen einer Ortschaft klicken ....
 

 Romeo-und-Julia : Neues Modul bei Romeo&Julia : Bands&Crews
Geschrieben von Ralf am 20.06.2004 14:02 (346 gelesen)

Romeo-und-Julia Das neue Modul Bands&Crews wurde installiert und freigegeben. Zu betrachten ist es unter Bands&Crews.
 

 Neues aus Hochdorf : Erfolgreicher Abschluss der Kampagne Nichtrauchen im Landkreis Esslingen
Geschrieben von Jochen am 25.05.2004 18:52 (562 gelesen)

Neues aus Hochdorf Welt- Nichtraucher - Tag am 31. Mai 2004

61 der 67 Teilnehmer der Kampagne „be smart - don’t start“ haben es geschafft und die Kampagne erfolgreich beendet. Diese große Beteiligung der Klassen setzt ein Zeichen, gerade in Zeiten, in denen das Rauchen für Jugendliche attraktiver denn je erscheint.

So haben sich im November vergangenen Jahres ca.1600 Schüler und SchülerInnen auf den Weg gemacht, ein halbes Jahr lang nicht zu rauchen - auf zu hören oder gar nicht erst zu beginnen.
Und fast alle haben es durchgehalten!
In den Rückmeldungen berichten SchülerInnen von Ihren Erfahrungen mit der Kampagne: sie erzählen von rauchenden Eltern, die vielleicht animiert durch die Kampagne jetzt selbst versuchen aufzuhören. Sie berichten aber auch von Verwandten, die kein Verständnis haben: „Irgendwann wirst Du bestimmt auch rauchen und dann werde ich dich daran erinnern.“
„In meiner Familie rauchen fast alle und ich versuche sie immer wieder davon abzuhalten, aber es klappt nicht.“ Schülerin Vanessa, Klasse 6
Einige Klassen haben sich ins Zeug gelegt und sehr kreativ zum Thema gearbeitet:
„Sag nein“ heißt der Titel eines schon fast professionell aufgenommen Songs.
Andere zogen los und haben Umfragen oder Testkäufe gemacht: Manche Klassen überprüften die Selbstverpflichtungserklärung der Zigarettenindustrie: sie verpflichten sich keine Zigarettenautomaten und Werbung in der Nähe von Jugendhäusern und Schulen zu installieren, bzw. abzubauen.
Kreativer Umgang mit dem Thema, zeigte sich auch in der Vielzahl von Plakaten, die in den Schulen ausgestellt wurden.

Die Zahl der jugendlichen Raucher zwischen 12 und 15 Jahren steigt in den letzten Jahren bedenklich an und gibt Anlass zur Sorge: bei den Jungen ist seit 1993 ein Anstieg von 11% auf 18 % zu verzeichnen. Bei den Mädchen gleichen Alters hat sich die Anzahl von 12% auf 21% nahezu verdoppelt.

Dieser Anstieg macht deutlich: Rauchen hat eine hohe Attraktivität bei Jugendlichen. Ihnen begegnet
überall Werbung für Zigaretten; sie erleben rauchende Erwachsene in Ihrer Umgebung, in Kino und Fernsehfilmen. Deutschland hat das größte Netz an Zigarettenautomaten in der EU: konkret: von ca. 1 Million Automaten befinden sich 800000 allein in Deutschland. Sie bieten die Möglichkeit - auch für Kinder und Jugendliche - leicht und ohne soziale Kontrolle Zigaretten zu kaufen.
Sucht entwickelt sich über einen regelmäßigen Konsum. Zigaretten haben ein hohes Suchtpotential - sehr schnell bildet sich Gewohnheit und Abhängigkeit aus.
Einstiegsverzögerung und Verhinderung ist Hintergrund der Kampagne Nichtrauchen.
Tabak und Alkohol stehen im Zentrum heutiger Präventionsbe-mühungen. Jugendliche experimentieren zuerst legal und dann illegal, z.B. mit Cannabis.

In einem Abschlussevent präsentieren besonders aktive Klassen ihre Arbeiten und erlebnisorientierte Workshops werden als Preise vergeben:
Tanz und Selbstverteidigung, Klettern, Natur erleben, sich kreativ betätigen, Theaterbesuch, ja sogar ein Besuch des SWR oder der Wilhelma stehen als Preise zur Verfügung.
Ca. 15 Workshops sind zusammengekommen - ein besonderer Dank gilt den Sponsoren, die das Angebot zur Verfügung stellen oder finanziell ermöglichen: der IKK, DAK, AOK und Barmer Ersatzkasse - sowie dem Freilichtmuseum in Beuren, dem Naturschutzzentrum in Schopfloch, der WLB und anderen.
Wer noch unterstützen möchte: am findet die Abschlussveranstaltung statt.
Infos: über Koordination Suchtprophylaxe Landkreis Esslingen
Christiane Heinze Tel. 07021-9704328 und
E-Mail: heinze@drogenberatung-kirchheim.de

Die Abschlussveranstaltung findet am 16. Juni im Jugendhaus Hochdorf, SKUNK, statt.
 

 Romeo-und-Julia : Regionalisierte Verknüpfung mit Jugendnetz-BW realisiert
Geschrieben von Ralf am 27.04.2004 14:34 (529 gelesen)

Romeo-und-Julia Seit gestern (26.04.2004) steht der regionalisierte Datenabruf mit dem Jugendnetz-BW bei Romeo-und-Julia zur verfügung.
Dabei wurden alle vier Module Schulen, Einrichtungen, Projekte und Marktplatz übernommen. Über verschiedene Such- und Sortierparameter kann die Ergebnissliste eingegrenzt werden.

Viel Spass beim Datenabruf.
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 Neues aus Filderstadt : Mädchen Aktionsferien Filderstadt
Geschrieben von Ullan am 17.03.2004 16:44 (426 gelesen)

Neues aus Filderstadt Am 13. und 14. April ist es soweit.
Es startet di erste MAFF d.h. Mädchen Aktionsferien Filderstadt. Hier dreht sich mal alles nur um Mädchen im Alter von 8-16 Jahren.
Beginn ist 8.30 Uhr mit gemeinsamem Frühstück! Im Anschluß daran können verschiedene Workshops belegt werden wie z.B.

Presse- Artikel schreiben
PC- Workshop
Pony´s
Zirkus Workshop
Filzen lernen
Kletter Workshop
Kosmetik selber herstellen
Trommel Workshop
Selbstverteidigung

Die Workshops finden immer vormittags und nachmittags statt.
In der Mittagspause wird gemeinsam das gegessen was der Kochworkshop gezaubert hat.......
Wer keine Lust hat an einem Workshop teil zu nehmen, kann auch so an diesen Aktionstagen teilnhemen und z.B. Kicker spielen, Schmuck basteln und und und

Anmeldung ist am 26.03. von 12 bis 16 Uhr im Kinder- Jugend und - Kulturzentrum Z, danach ist ab dem 30.03. auch telefonische Anmeldung möglich!

Veranstalterinnen: der Arbeitskreis MAFF
 

 Romeo-und-Julia : Neues Modul: Multimedia Galerie
Geschrieben von Ralf am 03.03.2004 12:52 (652 gelesen)

Romeo-und-Julia Seit heute verfügbar: Die Multimedia Galerie.

Damit können fast beliebige Multimedia-Dateien auf der Homepage von Romeo & Julia verfügbar gemacht werden. Egal ob Bild, Audio oder Video. Einfach mal reinschauen.
  Mehr darüber... | 743 Bytes mehr |

 Romeo-und-Julia : Neues Gewinnspiel: "Berühmte Paare"
Geschrieben von Julia am 12.02.2004 15:45 (896 gelesen)













Gewinnspiel: Wer ist für Euch das berühmteste Paar?

Romeo&Julia, Dick&Doof, Frodo&Sam, Jennifer Lopez&Ben Affleck???

Macht von Eurem Lieblingspaar eine Fotocollage oder lichtet Euch selbst z.B. als Frodo&Sam oder Hänsel&Gretel ab und stellt das Bild in die Bildergalerie.

Dort können die Bilder von allen Besuchern bewertet werden. Die 3 beliebtesten Bilder gewinnen tolle Preise. Außerdem bewertet eine unabhängige Jurry die eingegangen Bilder und vergibt ebenfalls 3 Preise! Es lohnt sich also mitzumachen!!!

Die Gewinner werden am 12. März 2004 in 'Romeo und Julia' bekannt gegeben und wenn möglich per e-mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Denkt an die Veröffentlichungsrechte! Alle TeilnehmerInnen an diesem'Romeo und Julia' - Gewinnspiel bestätigen, dass die Rechte der Fotos bei ihnen liegen und die Rechte von Dritten durch die Teilnahme nicht verletzt werden!

Viel Spaß beim Verkleiden, Fotografieren und Collagen basteln und viel Glück beim Gewinnspiel wünscht das 'Romeo und Julia' Team!
 

 Systemnachrichten : Unser Forum wurde Umstrukturiert
Geschrieben von Jochen am 11.02.2004 12:30 (330 gelesen)

Systemnachrichten Punktlich zu den Singelpartys ist es soweit. Unser Forum ist erweitert und verändert. Nachdem sich eine Gruppe von KJR-Mitarbeitern zusammengesetzt hat, zeigt sich unser Forum mit neuen und alten Themen.

Jetzt werden noch Moderatorinnen und Moderatoren gesucht. Wir brauchen in der Regel für jedes Thema eine KJR-Mitarbeiterin bzw. einen KJR-Mitarbeiter. Es ist auch möglich ehrenamtlich eine Moderation bzw. eine Co-Moderation zu übernehmen. Wer Interesse hat meldet sich bitte bei den jeweiligen Admins bzw. für Co-Moderationen bei den entsprechenden Moderationen.
 

 Pressedienst : Romeo & Julia - die Singleparty (Artikel der Esslinger Zeitung)
Geschrieben von lucca am 07.02.2004 16:00 (630 gelesen)

Pressedienst Junge Singles chatten mit "Romeo und Julia"
KREIS ESSLINGEN: Bei der Party in fünf Jugendhäusern können die Gäste auch virtuell flirten
(dm) - Eine Single-Party der ganz besonderen Art hat im Landkreis Esslingen am Freitag, 13. Februar Premiere: Fünf Jugendhäuser laden ab 19 Uhr zu fünf Partys, verbunden durch das Internetportal Romeo und Julia.

Das Portal ist im Frühjahr als virtueller Treffpunkt für junge Leute online gegangen. Jetzt ist zum ersten Mal eine große Party geplant, an der Jugendhäuser in Esslingen, Neuhausen, Leinfelden, Nürtingen und Kirchheim teilnehmen. Über Webcams wird das Partygeschehen in die anderen Jugendhäusern auf eine Großbildleinwand übertragen.

Über die bereitgestellten PCs kann man mit allen Partygästen Kontakt aufnehmen. Wer allerdings Traumfrau oder -mann auf der Großleinwand entdeckt und ein Treffen wünscht, der muss sich selbst um den Transfer kümmern. "Eine Art Shuttle-Service war finanziell leider nicht zu machen und die Entfernungen zwischen den Jugendhäusern zu groß", berichtet Bildungsreferentin Elisabeth Yupanqui Werner.

Das Programm bietet alles, was eine große Party ausmacht: Diskjockeys sollen die Tanzflächen zum Kochen bringen. Das Musikprogramm ist breit gefächert und für jeden Geschmack etwas in der Plattenkiste. Die Ambiente wird überwiegend in Rot getaucht sein, denn Singles sollen schließlich zum Flirten animiert werden.

Jutta Deuschle vom Jugendhaus Linde in Kirchheim erzählt: "Wir haben neben einer Singlelounge auch eine Movielounge, in der Liebesfilme gezeigt werden." Und im Kino kommt man sich bekanntlich schnell näher. Während der Party sollen eine Radiosendung mit Interviews und Beiträgen und ein Videofilm entstehen. Ansonsten läuft alles wie bei einer klassischen Single-Party ab: mit Nummern, Chatkärtchen und Pinnwand.

"So etwas hat es in dieser Form und Größe bei uns noch nicht gegeben und wir sind gespannt, ob die Premiere gelingt", weiß Yupanqui Werner. Gleichzeitig bedeutet der Aufwand auch eine finanzielle Herausforderung. Geringe Unterstützung, die sich auf 400 Euro belaufen wird, bekommt jedes Jugendhaus vom Land. Die Unkosten sind damit aber noch nicht gedeckt.



Esslingen im Komma: Maille 5-9, Esslingen, 07 11 / 3 51 79 06. Für junge Leute ab 14 Jahren.
Neuhausen im Penthaus: Rupert-Mayer-Straße 76, Neuhausen, 07 158 / 6 80 60. Für 10- bis 15-Jährige.
Kirchheim in der Linde: Alleenstraße 90, Kirchheim, 0 70 21/ 4 44 11. Zielgruppe sind junge Leute von 16 bis 22 Jahren.
Leinfelden im Areal: Max-Lange-Straße 10, Leinfelden, 07 11/ 4 40 90 80. Zielgruppe: offen
Nürtingen im JAB: Bahnhofstraße 13, Nürtingen, 07 022 / 343 82.
Zielgruppe: 16 bis 22 Jahre.

Alle Jugendhäuser sind mit Internetterminals zum Chatten und einer Webcam-Liverübertragung auf Großbildleinwand ausgestattet. Fotografen erstellen kostenlose Portraits.

Der Eintritt kostet 2 Euro.

www.romeoundjulia.info

 

 Pressedienst : Romeo & Julia - die Singleparty (Artikel des Teckboten)
Geschrieben von lucca am 07.02.2004 16:00 (467 gelesen)

Pressedienst Artikel aus den Lokalnachrichten des Teckboten vom 7.Februar.2004
KJR / Single-Party in fünf Jugendhäusern am kommenden Freitag
Landkreisweites Flirten im Netz


Seit Mai letzten Jahres ist das Internetportal www.romeo-undjulia.info des Kreisjugendrings Esslingen online. Nun geht es heraus aus den virtuellen Welten. In fünf Jugendhäusern soll am Freitag, 13. Februar, eine große Single-Party stattfinden, die über das Portal vernetzt wird.
BARBARA GOSSON
KIRCHHEIM Ab 19 Uhr geht es dann im Areal in Leinfelden, im Nürtinger JaB, in der Kirchheimer Linde, im Penthaus in Neuhausen und im Esslinger Komma zur Sache. Jedes Jugendhaus hat sich was Besonderes ausgedacht. Gemeinsam ist, dass in jedem Jugendhaus per Webcam das Geschehen gefilmt und in die anderen Jugendhäuser übertragen wird. Zudem besteht die Möglichkeit, sich per Chat zu unterhalten. In allen anderen Jugendhäusern besteht die Möglichkeit, wenigstens im Chat dabei zu sein.

In der Linde in Kirchheim will man schon mit der Deko Kuschelatmosphäre schaffen. Alles ganz kitschig mit Kerzen, erzählt Leiterin Jutta Deuschle. In zwei Internetcaf‚s eines oben bei der Tanzfläche, eines unten in der Chill-out-Lounge in der Garage bietet sich die Möglichkeit, mit Nürtingen zu flirten. In einer Love-Lounge stehen Sofas, und in einer Movie-Lounge werden kitschige Liebesfilme gezeigt. Bei verschiedenen Tanzwettbewerben kann man sein Können zeigen und eine Kleinigkeit gewinnen.

Die Sicherheit kommt bei einem solchen Ereignis auch nicht zu kurz. Nicht nur, dass Kondome verteilt werden, in den Chatrooms und an den Pinwänden für die Nachrichten sorgen Jugendhaus-Mitarbeiter dafür, dass alles ganz gesittet zugeht.

Das Ganze soll auch noch ein Nachspiel haben, beim Chat am Mittwoch und am Freitag nach der Party. Im Portal sind auch Bilder der Party und Bilder der Pärchen, die sich gefunden haben, zu sehen. Zusätzlich soll ein Video eingestellt werden.

Eine Single-Party gehörte von Beginn an zu unserem Konzept, erläutert KJR-Bildungsreferentin Elisabeth Yupanqui Werner, wir haben ja schon ein berühmtes Liebespaar im Namen. Wenn wir uns mit Themen beschäftigen, die Jugendliche inte-ressieren, steht da das Kennenlernen eines Partners ganz oben. Mit dem Erfolg von Romeo und Julia ist sie seither zufrieden. Zwar haben sich die Pläne von einer großen Community nicht erfüllt dafür ist es zu klein, und wir können es nicht so professionell betreuen , aber die medienpädagogischen Elemente, mit denen Jugendliche an die Nutzung von Computer und Internet herangeführt werden sollen, finden große Resonanz.
 

 Romeo-und-Julia : Single-Parties in 5 Jugendhäusern
Geschrieben von AREAL am 03.02.2004 18:18 (400 gelesen)

Romeo-und-Julia Über das Romeo&Julia Internetportal findet erstmals eine vernetzte Single-Party statt. Die Jugendhäuser von Kirchheim, Nürtingen, Esslingen, Leinfelden und Neuhausen veranstalten am 13. Februar ab 19 Uhr zeitgleich Single-Parties und erwarten u.a. auch BesucherInnen aus anderen Jugendhäusern des Landkreis Esslingen als Gäste.
Neben dem "normalen" Ablauf der Single-Parties mit Nummern, Kärtchen und Pinnwand wird es möglich sein, mit den BesucherInnen der verschiedenen Single-Parties in den anderen Jugendhäusern live zu chatten. Ausserdem werden ständig aktualisierte Bilder der einzelnen Singleparties auf www.romeoundjulia.info und auf Großleinwände in den Jugendhäusern zu sehen sein.
Eintritt 2 €
Einlass: 19 bzw. 20 Uhr

Unter diesem Link findet Ihr noch einen Artikel aus der Esslinger Zeitung, der heute erschienen ist
 

 Aus den Schulen : Wahlkampf in der Schule
Geschrieben von Doenermann am 28.01.2004 19:00 (344 gelesen)

Aus den Schulen Am 9.01.2004 haben wir in der Schule eine Partei gegründet.
Das Projekt bestand darin, dass jede Partei Ziele für die sie kämpfen möchte, benennt. Ausserdem musste man ein Wahlplakat erstellen.
Sieger war die Partei F.G.U.D. Freie und Gerechte Union Deutschlands. Ziele waren der Umweltschutz, Arbeistlosigkeit, die Gesellschaft, Gewalt und Jugendliche.
Es wurden Ziele besprochen und richtiger Wahlkampf betrieben.
 

 Pressedienst : Computermobil - die mobile Medienwerkstatt für Mädchen
Geschrieben von Kleinerriese am 17.12.2003 16:40 (334 gelesen)

Pressedienst




Was ist denn das "Computermobil"?

Ein Computer auf Rädern? - Nein, es ist ein VW-Bus, der die Computer, Digitalkameras, Viderokameras,... zu dir bringt! Frauen können dann mit diesem Material mit dir und anderen Mädchen gemeinsam tolle Sachen machen, wie zum Beispiel Bilder digital bearbeiten (siehe Bildergalerie-Mädchenkalender), einen Videofilm drehen, ein Radioprogramm gestalten,...

Das möchte ich gerne machen - aber wie?
Such dir eine Frau so ab ca. 16 Jahren, die gerne mit einer Gruppe von Mädchen was machen möchte und dann könnt ihr euch bei Elisabeth Yupanqui Werner vom KJR Esslingen melden Tel.:07024/4660-23 oder auch per Email bildungsreferentin@kjr-esslingen.de.

Welche Frau soll ich denn ansprechen?
Im Prinzip kann das jede Frau sein, die dir in deinem Umfeld begegnet: ob es deine frühere Kindergärtnerin ist, deine Jugendgruppenleiterin, deine Oma oder Mutter, deine Lehrerin,... Sie sollte sich nur ein bisschen für die Thematik interessieren, braucht aber keinerlei Vorkenntnisse, denn die Frauen bekommen noch kostenlose Fortbildungen, um dann mit dir/euch arbeiten zu können.

Interesse?!? - Dann keine Zeit verlieren und eine Frau suchen, die Lust hat mit dir/euch unterwegs zu sein!

Weitere Infos gibt es noch unter www.kjr-esslingen.de
 

 Romeo-und-Julia : Gewinnspiel
Geschrieben von lucca am 27.09.2003 09:18 (469 gelesen)

Romeo-und-Julia MC´s ans Mic
legt euch ins Zeug
lasst was raus
über euer Jugendhaus!

Ist es cool?
Does ist rule?
Ist es krass?
habt ihr Spass?

MC´s ans Mic
legt euch ins Zeug
lasst was raus
für euer Jugendhaus!

Wir sind uns sicher, dass ihr das um einiges besser könnt! Schreibt einen Song über euer Jugendhaus und macht Bilder (mind. 5 / max. 10) von coolen Aktionen. Schickt alles zusammen bis zum 20. November per e-mail an mail@linde-jugendkultur.de und gewinnt für euer Jugendhaus eine HipHop-Party mit allem was dazu gehört. Klingt das gut? Dann sucht euch ein paar Leute und einen Jugendhausmitarbeiter, die mitmachen wollen und legt los!

Wer kann sollte die Bilder und den Songtext in einer Fotocollage verarbeiten. Wenn ihr das nicht könnt, dann schickt die Sachen einfach so - wir von der Linde werden das dann für euch übernehmen.

Die Gewinnercollagen werden von einer unabhängigen Jury bewertet und werden anschließend bei 'Romeo und Julia' veröffentlicht.

Die Einsender bestätigen mit der Teilnahme an diesem'Romeo und Julia' - Gewinnspiel, dass die Rechte der Fotos bei ihnen liegen und die Rechte von Dritten durch die Teilnahme nicht verletzt werden!

Die Gewinner werden am 01. Dezember in 'Romeo und Julia' bekannt gegeben und wenn möglich per e-mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Spaß beim Texten und Fotografieren und viel Glück beim Gewinnspiel wünschen die Linde und das 'Romeo und Julia' Team!
 

 Pressedienst : Girls plan it - Der erste Mädchenkalender für den Landkreis Esslingen 2003/2004
Geschrieben von Julia am 29.06.2003 16:20 (654 gelesen)

Der erste Mädchenkalender für den Landkreis Esslingen ist im Buchhandel, Büchereien, Jugendhäuser und Schulen für 2 € zu kaufen.

Viele verschiedene Mädchengruppen haben Beiträge für andere Mädchen gestaltet. In diesem Schuljahreskalender gibt es eine tolle Mischung aus Wissenswertem, Nützlichem (Notenspiegel, wichtige Adressen) und Interessantem.

Viele der Beiträge können nun in der Bildergalerie bewundert, heruntergeladen, ausgedruckt oder einer/n Freund/in per e-mail weiterschickt werden.

Wenn jemand den Kalender direkt per Post bestellen möchte, dann sende sie/er bitte einen mit 1,44€ frankierten Rückumschlag plus 2€ Briefmarken (für den Kalender) an das Jugendhaus Altbach.

Viel Spaß beim Stöbern!

Artikel zum Mädchenkalender aus der Lokalpresse findet Ihr hier:
Teckbote
Stuttgarter Zeitung

 

 Romeo-und-Julia : Das große 'Romeo und Julia' - Sommer Gewinnspiel
Geschrieben von lucca am 19.06.2003 17:52 (639 gelesen)

Romeo-und-Julia Ladet euer schönstes oder lustigstes Urlaubsfoto bis zum 15. September in unsere 'Romeo und Julia' Bildgalerie oder schickt es per e-mail oder per Post an das Jugendhaus Linde. Die besten Fotos gewinnen tolle Preise!

Die Gewinnerfotos werden von einer unabhängigen Jury bewertet und werden anschließend bei 'Romeo und Julia' veröffentlicht.

Der oder die Einsender/in bestätigt mit der Teilnahme am großen 'Romeo und Julia' - Sommer Gewinnspiel, dass die Rechte der Fotos bei ihm/ihr liegen und die Rechte von Dritten durch die Teilnahme nicht verletzt werden!

Und das sind die Preise:
1. Preis
Das ultimative Beach-Set für den nächsten Urlaub

2. Preis
Freier Eintritt ins Badeparadies "Aquadrom" in Bad Urach für 2 Personen

3. Preis
Ein Fotoalbum für die schönsten Urlaubsbilder


Die Gewinner werden am 08. September in 'Romeo und Julia' bekannt gegeben und wenn möglich per e-mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einen Schönen Urlaub, viel Spaß beim Fotografieren und viel Glück beim Gewinnspiel wünschen die Linde und das 'Romeo und Julia' Team!
 

 Neues aus Wendlingen : Kistenstabeln - 17. Mai 2003
Geschrieben von Jochen am 20.05.2003 08:28 (316 gelesen)

Neues aus Wendlingen

Die Bilder von der Kistenstabelaktion bei der Einweihung der neuen Geschäftsstelle des KJR sind jetzt Online und können in der Bildergalerie (Showtime) angesehen werden.
 

 Systemnachrichten : Neues Layout
Geschrieben von Ralf am 14.05.2003 16:08 (459 gelesen)

Systemnachrichten Das neue Layout wurde heute fertiggestellt.
Lob, Kritik und Anregungen könnt ihr gerne als Kommentare hinterlassen.
gruss Ralf
 

 Systemnachrichten : Online-Magazin TheMa ist integriert
Geschrieben von Ralf am 29.03.2003 16:30 (249 gelesen)

Systemnachrichten Das Online-Magazin TheMa - des Jugendnetz Baden-Württemberg wurde in die Seite integriert ...

 

 Pressedienst : Romeo und Julia in der Zeitung
Geschrieben von Jochen am 15.04.2003 10:55 (1169 gelesen)

Pressedienst Am 15. April ist im Teckboten (Kirchheimer Zeitung) ein Artikel zu Romeo und Julia erschienen.
zum Artikel
 

 Romeo-und-Julia : Glossar
Geschrieben von Linde am 26.03.2003 12:17 (348 gelesen)

Romeo-und-Julia Hallo Kollegen,

Jochen aus dem JH Skunk und ich (Jutta aus der Linde) sind dafür zuständig das Glossar zu schreiben....

Ihr könntet uns dabei unterstützen, indem ihr möglichst viele Begriffe eintragt und unsere bereits eingetragenen Definitionen lest und und uns Rückmeldungen dazu gebt (Verständlichkeit, etc.). Wer will darf natürlich auch gleich seine Definitionen dazu schreiben.

Für alle, die uns unterstützen möchten habe ich einen neuen Thread im Forum eingerichtet.

Grüsse
Jutta
 

 Romeo-und-Julia : FAQs
Geschrieben von Linde am 21.03.2003 09:07 (436 gelesen)

Romeo-und-Julia Hallo Kollegen,

Jochen aus dem JH Skunk und ich (Jutta aus der Linde) sind dafür zuständig die FAQs zu schreiben....

Ihr könntet uns dabei unterstützen, indem ihr möglichst viele Fragen stellt und dann die Antworten in den FAQs lest und und uns Rückmeldungen dazu gebt (Verständlichkeit, etc.). Wer will darf natürlich auch gleich seine Antworten dazu schreiben.

Für alle, die uns unterstützen möchten habe ich einen neuen Thread im Forum eingerichtet.

Grüsse
Jutta
 

 Systemnachrichten : Backend für den Event-Kalender
Geschrieben von Ralf am 09.03.2003 20:58 (240 gelesen)

Systemnachrichten Das Backend für den Event-Kalender ist verfügbar.
Mit diesem Tool ist es möglich den Event-Kalender in jede Homepage zu integrieren. Dabei lässt sich das Layout und Aussehen weitestgehend anpassen.

Für die Basiskonfiguration und weitere Hinweise wie dieses Tool zu verwenden ist schaut euch bitte diese Seite an.

 

 Systemnachrichten : Test Version geht online
Geschrieben von Ralf am 21.02.2003 21:36 (318 gelesen)

Systemnachrichten Nachdem die kleineren Schwierigkeiten mit dem Server behoben wurden, geht heute die erste (halb)öffentliche Testversion des Portals online.

Sollte etwas nicht so funktionieren wie ihr euch das denkt, dann schreibt doch einfach kurz eine Nachricht im Forum ....
 

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